Das
Pro und Contra der Globalisierung...
von Manfred
Julius Müller
Was spricht gegen und was für die Globalisierung? Werden mit einer gut inszenierten Geisterdebatte die katastrophalen Auswirkungen der Globalisierung verschleiert?
Die
Vorteile der Globalisierung
Der gut geschmierte Propagandaapparat der mächtigen Kapitallobby reitet verständlicherweise immer wieder auf den vermeintlichen Vorzügen der Globalisierung herum. Werden aber die parteiischen Vorteilsnehmer einmal in die Enge gedrängt und gezwungen, auch über entstandene Schwierigkeiten zu sprechen, dann werden diese verniedlicht und es so gedreht, als würden die Vorteile eindeutig überwiegen. Wie steht es denn nun wirklich um die sagenumwobenen Vorteile, welches sind die Pluspunkte der Globalisierung?
1. Vorteil
der Globalisierung: Die Globalisierung mehrt den Wohlstand in den
Industrienationen
Um diesen
Unsinn zu belegen, werden immer wieder abenteuerliche Statistiken
konstruiert. Da wird dann zum Beispiel gerne auf dem
Wirtschaftswachstum herumgeritten, welches ja tatsächlich auch
vorhanden ist. Leider stellt aber niemand die Frage, was ein stetes
Wirtschaftswachstum nützt, wenn die Arbeitseinkommen der
Bevölkerung gleichzeitig sinken?
Was zählt, ist doch nicht das Wirtschaftswachstum, sondern das,
was tatsächlich dabei herauskommt, also die
Wohlstandsentwicklung. Und hier bringt die Globalisierung weniger als
nichts, sie verhindert nicht nur den normalen durch den
Produktivitätsfortschritt anfallenden Fortschritt, sie beschert
vielen Industrieländern auch noch einen sich ausbreitenden
Wohlstandsabstieg.
2. Vorteil
der Globalisierung: Die Globalisierung ermöglicht einigen
Schwellenländern den Aufstieg zur Industrienation
Allein in
diesem Punkt könnte man geneigt sein, der Behauptung
zuzustimmen. Bei näherer Betrachtung wird aber deutlich, dass
auch dieser scheinbare Erfolg trügerisch und zumindest
äußerst fraglich ist. Denn niemand kann schließlich
beurteilen, wie die Entwicklung in diesen Ländern ohne
Globalisierung (ohne rigiden Zollabbau) verlaufen wäre.
Auch vor der
Globalisierung hat sich die Situation in zahlreichen
Entwicklungsländern verbessert, weil die Verhältnisse sich
dort geändert haben (Bekämpfung der Korruption,
Bildungsoffensive, Entwicklungshilfen, Demokratisierungsprozesse
usw.).
Der Aufstieg Chinas zum Beispiel hängt zum großen Teil mit
der Abkehr vom lähmenden kommunistischen System und mit
allgemeinen produktionstechnischen Fortschritten zusammen - welchen
Anteil die Globalisierung an diesem Erfolg hat, kann schwerlich
abgeschätzt werden. Ein marktwirtschaftlich orientiertes China
hätte ohne Globalisierung eine andere Entwicklung genommen,
wäre nicht in dem heutigen Ausmaß zur Werkbank der Welt
geworden, hätte aber vielleicht stattdessen mehr für den
Inlandsmarkt produziert und ein überschaubareres
Wirtschaftswachstum gehabt.
3. Vorteil
der Globalisierung: "Eine Spezialisierung in der Produktion sorgt
für Kostenvorteile..."
Die
Uralt-Theorie des englischen Ökonoms David Ricardo geistert auch
heute noch in den Köpfen vieler Entscheidungsträger herum:
Ricardo behauptete vor 200 Jahren, dass eine Spezialisierung in der
Produktion den Staaten mehr Wohlstand bringe. Doch seine Theorie ist
albern und längst widerlegt. Echte Standortvorteile ergeben sich
dabei nur für bestimmte landwirtschaftliche Güter (klar,
dass man in Deutschland nicht vernünftig Kaffee oder Bananen
anbauen kann). Bei allen anderen Produkten bringt eine
Spezialisierung keine Standortvorteile.
Autos, Computer,
Textilien usw. lassen sich fast überall in der Welt herstellen -
Wettbewerbsvorteile entstehen hauptsächlich durch gravierende
Unterschiede bei den Löhnen und Steuern. Nach Ricardo
müsste die Produktion auf Grund dieser Kostenschere nur noch in
den Billiglohnländern stattfinden - aber was hätten dann
die Hochlohnländer zum Tausch anzubieten?
Oder die Staaten müssten sich untereinander absprechen:
Deutschland übernimmt die Autoproduktion für die Welt,
China spezialisiert sich auf Fernseher und Computer, die USA auf
Baumwolle und Textilien. Dann hätten wir überall die
schönsten Monopole. Wie kann es sein, dass die absurde
Ricardo-Theorie noch heute Befürworter findet?
4. Vorteil
der Globalisierung: Die Globalisierung ist die große Chance
für alle Entwicklungsländer
"Chance"
ist das beliebte Zauberwort für alle, die konkrete Erwartungen
nicht erfüllen können. Tatsächlich geht es heute
vielen Entwicklungsländer schlechter als vor der Globalisierung,
weil deren schwache Wirtschaft mit der ausländischen
Billigkonkurrenz nicht mithalten kann. Selbst die traditionsreichen
Kleider der Afrikanerinnen kommen heute schon zum großen Teil
aus China und machen die lokalen Schneider arbeitslos. Ohne
Dumpingprodukte aus dem Ausland würde es manchen
Entwicklungsländern deutlich besser gehen.
5. Vorteil
der Globalisierung: Die Globalisierung beschleunigt den weltweiten
Demokratisierungsprozess
Auch diese
Behauptung ist kaum mehr als eine leere Worthülse. Einmal ganz
konkret: Welche Länder sind durch die Globalisierung
demokratisiert worden? Demokratisierungsprozesse gab es zu allen
Zeiten und selbstverständlich auch schon vor der Globalisierung.
Die rasante Entwicklung der Nachrichten- und Informationstechniken
haben sicherlich einen positiven Einfluss auf den
Demokratisierungsprozess, aber will man nun allen Ernstes den
technischen Fortschritt auch noch der Globalisierung
einverleiben?
6. Vorteil
der Globalisierung: Die Globalisierung beschleunigt den technischen
Fortschritt
Wem
gehört der technische Fortschritt? Die Globalisierungslobby tut
gerade so, als wenn es vor 1980 noch keine Zivilisation, keine
Forschung und keine Erfindungen gab! Selbst die Erfolge im
Nachrichten- und Kommunikationssektor beruhen aber hauptsächlich
auf permanenten Verbesserungen alter Produkte. Solche
Weiterentwicklungen sind absolut natürlich und finden auch ohne
Globalisierungseffekte statt.
Zwar mag einerseits
das Forschen rund um die Uhr in allen Erdteilen die Innovationskraft
beschleunigen, andererseits wird aber durch den globalen
Verdrängungswettbewerb die Konkurrenz dezimiert. Ein solcher
Monopolisierungstrend dient langfristig sicher nicht dem
Fortschritt.
Hinderlich zeigt sich die Globalisierung auch bezüglich der
Produktivitätssteigerungen - wozu bessere und schnellere
Maschinen entwickeln, wenn billige Arbeitssklaven in China, Indien
oder Vietnam für ein paar Cent die Stunde arbeiten?
7. Vorteil
der Globalisierung: Die Kulturen wachsen zusammen - alle Menschen
werden Brüder
Was so nett
und anheimelnd klingt, hat leider auch seine Schattenseiten, weil
manche Kulturen sich von der westlichen Wertedominanz vereinnahmt und
überrumpelt fühlen. Ist unsere profitorientierte
Lebenseinstellung wirklich das Maß aller Dinge? Vielleicht
entpuppt sich der gesellschaftliche Egalisierungsprozess eher als
Fluch denn als Segen. Es wäre vermessen und vor allem
verfrüht, über diesen Punkt ein abschließendes Urteil
zu fällen.
Wie man sieht, bleibt bei genauerer Betrachtung von den vermeintlichen Vorteilen der Globalisierung nicht viel übrig. Es kann sein, dass es einigen hundert Millionen Menschen durch die Globalisierung besser geht, sicher aber scheint, dass einige Milliarden Menschen dafür bluten müssen und dass die Globalisierung den Wohlstandsanstieg in den "reichen" Ländern zum erliegen gebracht hat.
Ohne Globalisierung hätte sich der Wohlstand in der westlichen Welt seit 1980 in etwa verdoppelt - da wäre es ein Klacks gewesen, die Entwicklungshilfen für die armen Länder zu vervielfachen. Mit diesen Geldern hätte man vermutlich weit mehr erreicht, als es die Globalisierung in einigen Schwellenländern vermocht hat.
Die Nachteile der Globalisierung
Die unpoetischen Dichter der Globalisierung, man könnte sie auch Phantasten, Lügner, Propagandisten, Lobbyisten oder Nutznießer nennen, schwärmen hinterlistig von der allgemeinen Wohlstandsmehrung durch die Globalisierung und philosophieren pathetisch von einem Zusammenwachsen aller Völker. Doch was bleibt wirklich, wenn man den Nebel der Wunschträume und Verschleierungen zu durchdringen versucht? Welche Vor- und Nachteile hat die Globalisierung in die Waagschale zu werfen?
1.
Nachteil der Globalisierung: Wohlstandsverlust in den
Industrieländern
Vor der durch den Zollabbau künstlich entfachten Globalisierung
ist der Wohlstand recht rasant von Jahr zu Jahr angestiegen (alle 25
Jahre hat er sich in etwa verdoppelt). Nach dem massiven Zollabbau
(um 1980 herum), dem Startschuss für die Globalisierung, kam
diese stete Fortentwicklung zum Erliegen - in einigen Ländern
(z. B. Deutschland) kam es sogar zum Wohlstandsabbau (Verringerung
der realen Nettolöhne).
2.
Nachteil der Globalisierung: Jobverlust in den
Industrieländern
Durch die Globalisierung vollzog sich (u. a. auch in Deutschland) ein
Wandel von der Vollbeschäftigung zur
Massenarbeitslosigkeit. Ganze Produktionsbereiche wurden nahezu
ausgerottet (Kameras, Computer, Handys, Textilien,
Haushaltsgeräte, Büromaschinen usw.), deren gut
ausgebildete Facharbeiter fielen in ein tiefes Loch oder mussten zu
hohen Kosten umgeschult werden (um dann zu weit schlechteren
Konditionen in anderen Branchen unterzukriechen).
Die Zukunftsperspektiven sogar der jungen Leute haben sich vielerorts dramatisch verschlechtert (Generation Praktikum). An diesem generellen Trend ändert auch wenig der Aufwärtstrend von 2006 bis 2008, der durch die Mehrwertsteueranhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Lohnnebenkosten entstanden ist (für diese Umfinanzierung habe ich über 20 Jahre erbittert gekämpft). (Näheres...)
3.
Nachteil der Globalisierung: Viele Entwicklungsländer bleiben
arm
Nicht einmal das natürliche Wirtschaftswachstum, das sich
eigentlich zwangsläufig durch immer neue Erfindungen und
Fertigungsmethoden ergibt, kann sich vielerorts mehr durchsetzen. Der
mörderische globale Wettkampf lässt vielen kleinen Firmen
in den armen Ländern keine Überlebenschance. Ein Land, das
von der Konkurrenz schon im ersten Wachstumsstadium von
ausländischen Produkten überrollt wird, kann keine eigene
Volkswirtschaft entwickeln.
4.
Nachteil der Globalisierung: Die Globalisierung zerstört die
Prinzipien der Markwirtschaft
In einem
intakten
Binnenmarkt
herrscht ein fairer Wettbewerb, indem sich die Interessenkonflikte
von Arbeit und Kapital zum Nutzen aller ausgleichen.
Die Globalisierung zerstört jedoch diese Basis des produktiven
Fortschritts: Das Kapital kann dadurch ungeniert schalten und walten
wie es will und dort investieren, wo es die günstigsten
Bedingungen vorfindet (niedrigste Arbeitskosten, niedrigste Steuern,
höchste Subventionen). Die Globalisierung hat dem Kapital alle
Tore geöffnet, um die Völker und die Staaten dieser Welt zu
erpressen und auszunehmen.
5.
Nachteil der Globalisierung: Die Globalisierung beschert einen
eskalierten Warentourismus.
Weltökonomisch
völlig sinnlos werden heute Waren und Zubehörteile rund um
den Globus hin- und hergeschoben, zum Schaden für die Umwelt.
Milliarden Tonnen von Feinstaub und Kohlendioxyd gelangen dabei in
die Luft und bringen Zigmillionen Menschen Krankheit und Tod. Der
aufgeblähte Warentransport ist mitverantwortlich für die
sich anbahnende Klimakatastrophe.
6.
Nachteil der Globalisierung:
Umweltdumping
Im weltweiten Buhlen um Kapital und Investoren wird auch der
Umweltschutz vernachlässigt. Viele Fabriken werden wegen zu
hoher Umweltauflagen in Europa nach China verlagert. Die
Globalisierung (= der Zollabbau) sorgt also nicht nur für ein
weltweites Lohn- und Sozialdumping - auch der Umweltschutz ist im
weltweiten Standortwettbewerb ein schwerwiegender
Kostenfaktor.
7.
Nachteil der Globalisierung: Die Angleichung der Kulturen und die
Amerikanisierung der Welt
Manch einer
mag es als Vorteil sehen, wenn er überall in der Welt die
gleichen Hamburger essen und die gleichen Jeans kaufen kann und das
unerbittliche Profitstreben und die westliche Kultur sich weltweit
durchsetzen. Ich kann aber verstehen, wenn anderen Kulturkreisen
diese Vereinnahmung und Egalisierung gar nicht
gefällt.
8.
Nachteil der Globalisierung: Die Finanzwelt gerät außer
Kontrolle
Der Abbau
der Zölle bedeutet letztlich globaler Dumpingwettbewerb bei der
Produktion. Doch damit ist das unfaire Spiel noch lange nicht
beendet. Denn mit der Auslagerung von Fabriken geht auch eine
Internationalisierung im Finanzwesen einher. Die traditionelle
Bindung zu den inländischen Hausbanken verliert sich -
Kreditsucher und Geldanleger suchen weltweit nach besseren Angeboten.
Dies führt zu einer gefährlichen weltweiten Vernetzung
und Abhängigkeit der Banken untereinander und zu
ständig neuen Finanzprodukten, die kaum noch jemand versteht und
die von der staatlichen Bankenkontrolle nicht mehr erfasst werden
können. (Näheres zur Bankenkrise).
9.
Nachteil der Globalisierung: Spekulanten und Geldjongleure
beherrschen die Welt!
Wenn alles
aus den Fugen gerät, der inländische Binnenmarkt nichts
mehr gilt und durch den Zollabbau ein unfairer, unkontrollierbarer
globaler Produktions- und Finanz-Wettbewerb die Oberhand gewinnt,
dann ist die Stunde der Spekulanten gekommen. Sie können mit
geringem Eigenkapital Währungs- und Börsenkurse
manipulieren und irrsinnige Renditen einstreichen. Auch diese
Profitgeier sind verständlicherweise ständig bemüht,
die Globalisierung zu verherrlichen und deren fatale Folgen zu
vertuschen. Ihre größte Sorge ist das Aufkeimen eines
neuen Zoll-Protektionismus
- denn der würde ihr einträgliches Geschäftsmodell
zerstören.
Kurz und
bündig:
Das
Fazit der Globalisierung
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© Manfred J. Müller, Flensburg, 5. Juli 2007
Die
am meisten gelesenen Publikationen auf der Seite www.anti-globalisierung.de
Treibt
uns die Globalisierung in den
Ruin?
Was
geschieht wirklich durch die Globalisierung. Was wird aus unseren
Arbeitsplätzen. Werden wir auf Dauer den globalen Kampf um die
niedrigsten Löhne gewinnen oder wird Deutschland untergehen?
Hartz
IV - ist der Sozialstaat noch zu
retten?
Müssen
die Hartz-IV-Regelsätze erneut angehoben werden. Ist das alles
überhaupt noch finanzierbar? Oder geht es Hartz-IV-Familien
teilweise schon besser als Normalverdienern?
Sind
wir noch immer die Herrenrasse?
Fühlen
wir uns noch immer anderen Völkern haushoch überlegen?
Glauben wir ernsthaft, uns als Ideenschmiede der Welt aufspielen zu
können (wir entwickeln die Produkte, die dann in den
Schwellenländern zu Hungerlöhnen hergestellt
werden)?
Abschaffung
des Euro - Wiedereinführung der
DM
Ist die
Abschaffung oder der Zusammenbruch des Euro noch zu
verhindern?
Streit
um die Definition des Phänomens Globalisierung!
Schon bei
der Wortbestimmung wird getrickst.
"Aber
wir sind doch Exportweltmeister"
Ist
Deutschland wirklich der große Exportweltmeister? Oder lassen
wir uns durch falsche Zahlen beeindrucken, die uns den Nutzen der
Globalisierung vorgaukeln sollen?
Das
letzte Aufbäumen - der Euro vor dem Fall
In der Krise
zeigt die Europäische Zentralbank ihr wahres Gesicht
Wie
verhält es sich mit den Vor- und Nachteilen der
Globalisierung?
Die Globalisierung ist eine künstlicher Prozess, ausgelöst
durch den Abbau der Zölle. Welche vor- und Nachteile ergeben
sich aus dem daraus resultierendem globalen Dumpingsystem?
Die
Ursachen der Globalisierung
Die
Ursachen der Globalisierung werden immer noch gerne tabuisiert oder
völlig falsch dargestellt, um die Bevölkerung zu
beschwichtigen.
Das
Ende der Globalisierung?
Welche
Rückschlüsse müssen aus der gegenwärtigen Krise
gezogen werden?
Wird die Globalisierung bestand haben oder wird es zu einer
Gegenbewegung kommen.
Lässt
sich die Globalisierung
abschalten?
Ist
die Globalisierung ein natürlicher, unumkehrbarer Prozess? Oder
handelt es sich dabei nur um einen vorübergehenden Irrweg, den
man leicht wieder verlassen könnte?
Warum
sperrt sich die Politik so strikt gegen die Abkoppelung vom globalen
Dumpingsystem?
Was
sind die Beweggründe der Politik, so stur am globalen
Dumpingslohnsystem festzuhalten?
"Aber
das stimmt doch gar nicht, die Löhne sind doch
gestiegen!"
Manche
Vorurteile sind einfach unausrottbar. Immer noch glaubt ein
Großteil der westlichen Welt, dass die Globalisierung unseren
Wohlstand sichert, obwohl es bereits seit 30 Jahren bergab
geht.
Was
versteht man unter
Neoliberalismus?
Lassen
sich mit neoliberalen Maßnahmen die bösen Folgen der
Globalisierung abmildern?
Was
versteht man unter
Globalisierung?
Mit
Fehlinterpretationen versucht die Kapitallobby, die Globalisierung
salonfähig zu machen. Was steckt aber wirklich hinter der
Globalisierung?
Das
Wesentliche erkennen!
Die
tägliche Daten- und Nachrichtenflut vernebelt den Blick
fürs Wesentliche. Was ist für Deutschlands Zukunft wirklich
von Bedeutung?
Wider
dem unredlichen Geist!
Wie
mit allen Tricks immer wieder versucht wird, das globale
Lohndumpingsystem zu bewahren.
Das
Produktivitätswachstum in Deutschland seit
1980
Trotz
Produktivitätswachstum sinken in Deutschland seit 1980 die
Reallöhne.
Brauchen
wir einen Mindestlohn?
Bringt
der Mindestlohn die Lösung? Oder steht hinter dem sozial
klingenden Schmeichelkurs doch nur das Großkapital, das seine
Pfründe (das globale Dumpingsystem) erhalten will?
Referat
zum Thema Globalisierung
Was
muss ich bei einem Referat zum Thema Globalisierung
beachten?
Brauchen
wir eine transatlantische
Freihandelszone?
Immerhin
beginnen prominenten Wirtschaftsfachleute einzugestehen, dass der
globale Dumpingwettbewerb (der Verzicht auf Importzölle)
für die alten Industrieländer auf Dauer nicht zu gewinnen
ist. Man sucht krampfhaft nach Auswegen...
"Die
Mehrwertsteuer ist unsozial"
Der
Mythos von der unsozialen Mehrwertsteuer wird immer noch gepflegt.
Was steckt dahinter?
Deutschland
und die Globalisierung
Wie
verändert die Globalisierung Deutschland? Was wird aus diesem
Land, wenn weiter stur am globalen Dumpingwettbewerb (am Zollabbau)
festgehalten wird.
Die
gekaufte Meinung am Beispiel der Propaganda für die
EU-Osterweiterung
Wie
mit Steuergeldern die Bevölkerung beeinflusst wird.
Ricardos
Irrtum
Die
Globalisierungslobby beruft sich immer noch auf die Irrlehren
prominenter Ökonomen vergangener Epochen.
"Die
EU beschert uns Frieden und
Wohlstand"
Brauchen
wir wirklich die EU? Kann es ohne EU keinen Frieden und keinen
Wohlstand in Europa geben?
Die
Senkung und Abschaffung der
Lohnnebenkosten
In
einem globalen Dumpingwettbewerb wäre die strikte Absenkung der
Lohnnebenkosten die zwingendste Maßnahme.
"Ohne
Globalisierung wäre der Klimawandel nicht zu
bewältigen!"
Die
Propagandisten der Globalisierung kennen keine Skrupel. Jetzt
verkaufen sie den internationalen Warentourismus sogar noch als
umweltschonend.
Weitere
interessante Seiten finden Sie auf, www.das-kapital.eu,
www.kapitalismus-online.de,
www.weltwirtschaft-globalisierung.de,
www.parlamentswahlen.de
Manfred
Julius Müller
analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlichte unzählige Aufsätze zu den
verschiedensten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern
in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten.
Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a.
"Das
Kapital und die Globalisierung".