Translater:

Welche Probleme ergeben sich durch die Globalisierung?

Die gravierenden Probleme der Globalisierung werden verdrängt und geleugnet!

Eine Betrachtung von Manfred Julius Müller

 

Probleme der Globalisierung:
1. Die Arbeitseinkommen in den alten Industriestaaten sinken!
Es braucht wahrlich nicht viel Einsicht und ökonomischen Sachverstand, um zu erkennen, dass eine weltweite Billigkonkurrenz bei einem Wegfall der Zollgrenzen die hohen Arbeitseinkommen in den alten Industrienationen auf Dauer unhaltbar macht.
Treffen in einem weltoffenen Markt Stundenlöhne von 30 Euro und einem Euro aufeinander, so bedarf es keiner prophetischen Gaben um erkennen zu können, wer letztlich diesen ungleichen Wettkampf überleben wird.

 

Probleme der Globalisierung:
2. Sinkende Löhne = sinkende Kaufkraft - trotz ständig steigender Produktivität
Die nachgebenden Löhne in den Hochpreisländern führen schnurstracks in einen Teufelskreis: Denn obwohl die Produktivität dank der technischen Evolution beständig wächst, nimmt die Kaufkraft ab. Dadurch entsteht ein unnatürlicher Druck auf die Arbeitsplätze - Vollbeschäftigung kann es nicht mehr geben.

 

Probleme der Globalisierung:
3. Kapitalrenditen steigen, Löhne sinken
Die Globalisierung beschert dem Kapital unbotmäßige Renditen (abzulesen an den Konzerngewinnen und den Kapitalrenditen für rein spekulative Geschäfte) und fallende Arbeitseinkommen. Das Geld landet also immer mehr dort, wo es gar nicht gebaucht wird, nämlich in der Spekulation und bei unsinnigen Investitionen.
Obwohl zum Beispiel die
Kaufkraft in Deutschland seit 1980 ständig sinkt, steigt das Angebot an Verkaufsflächen des Einzelhandels. Ähnlich läuft es in der übrigen Wirtschaft - es werden immer neue zusätzliche Gewerbegebiete erschlossen (und der Natur entrissen) obwohl immer weniger dabei herauskommt (sinkende Kaufkraft der Bevölkerung).

 

Probleme der Globalisierung:
4. Die Wirtschaft wächst - aber es bringt nichts!
Was nützt ein stetes Wirtschaftswachstum (wobei es wegen der Globalisierung deutlich geringer ausfällt als früher), wenn am Ende doch nur die Reallöhne sinken? Wozu immer neue größere Produktionsanlagen, wenn für die Bevölkerung dabei weniger abfällt als mit der Uralt-Technik des Jahres 1980?

Die gewaltigen Triebkräfte neuer Technologien, die genialen Erfindungen, die den Arbeitsaufwand drastisch reduzieren (Digitalisierung, Automatisierung) - alles verpufft seit 1980.
99 Prozent der Bevölkerung müssen sich heute einschränken, damit es dem einen Prozent (Spekulanten, Investoren, Managern, Investmentbankern usw.) besser geht.

Nun wird natürlich heftig bestritten, dass der Zollabbau (= Globalisierung) auch nur das Geringste mit diesem Phänomen zu schaffen hätte. Aber man rückt einfach nicht mit der Sprache heraus, woran es denn sonst liegen könnte.
Ja richtig - es ist die
schreckliche Demografie, die Leute werden immer älter. Aber dieser Trend ist nun wirklich Asbach Uralt, den gab es vor hundert Jahren auch schon (und hat die damalige rasante Wohlstandsmehrung nicht aufgehalten).

 

Probleme der Globalisierung:
5. Ewige Massenarbeitslosigkeit
Was hat man nicht alles schon versucht, um der Massenarbeitslosigkeit Herr zu werden? Man hat die Reallöhne gesenkt, eine Billiggeldschwemme ausgelöst, Feiertage gestrichen, Hartz IV erfunden und drängt die Arbeitsuchenden in schlecht bezahlte Zeitarbeit, staatlich subventionierte Minijobs, Ein-Euro-Jobs oder die Frührente. Trotz allem haben sich die Arbeitslosenzahlen in Deutschland hauptsächlich seit der Globalisierung (und der EU) um den Faktor zehn vervielfacht! Doch dieser Umstand und das wahre Ausmaß der Misere wird vertuscht (verdeckte Arbeitslosigkeit).

 

Probleme der Globalisierung:
6. Ausrottung ganzer Branchen
Ein Wirtschaftszweig nach dem anderen ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten den Bach runtergegangen. Nicht einmal mehr High-Tech-Produkte wie Computer, Handys, TV-Geräte usw. können in unserem Land konkurrenzfähig hergestellt werden.
Man tut das alles großkotzig ab, faselt etwas von
internationaler Arbeitsteilung, die unseren Wohlstand sichere und klammert sich an die letzten Bastionen der deutschen Wirtschaft (Autoindustrie, Maschinenbau, Pharmazie und Chemie).

Dabei weht auch dort bereits ein immer schärferer Wind. Allein in China verlassen jedes Jahr zwei Millionen Akademiker die Universitäten, Heerscharen von gut ausgebildeten Ingenieuren arbeiten mit Hochdruck und für wenig Geld daran, den teilweise noch bestehenden Technologierückstand aufzuholen.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann China das deutsche Niveau erreicht und überholt hat. Dann sind auch unsere letzten Paradedisziplinen dem ruinösen Dumpingwettbewerb zum Opfer gefallen. Und dann?

 

Es geht auch anders!
Die tragische Entwicklung lässt sich nicht nur stoppen, sie lässt sich sogar umkehren! Es ist ganz einfach - wir brauchen nur wieder die Zölle behutsam anheben oder eben die Lohnkostenreform schrittweise umsetzen (Mehrwertsteueranhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge).
Es bringt nichts zu warten, bis Deutschland vollkommen überholt und überrumpelt wurde. Es wäre verhängnisvoll, sich weiterhin der verklärenden Ideologien vom Freihandel und der internationalen Arbeitsteilung hinzugeben.

Denn eine Welt ohne Protektionismus ist ohnehin nur eine Fata Morgana! Eine solche Welt gibt es nicht! Selbst die westlichen Länder versuchen sich mit einem verdeckten Protektionismus durchzumogeln (Investitions-, Arbeits-, Export und Transport-Subventionen). Die Amis versuchen es derweil seit Jahren ganz ungeniert mit einem exzessiven Währungsdumping (auch das ist Protektionismus pur).

Deshalb lautet meine erste konkrete Forderung: Baldmöglichst noch einmal eine dreiprozentige Mehrwertsteueranhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge und einer generellen Abschaffung der GEZ-Zwangsgebühren. Ein moderner Industriestaat sollte doch wohl in der Lage sein, seinen Bürgern ein kostenloses Informations-, Unterhaltungs- und Bildungsfernsehen zur Verfügung zu stellen.
Die am 1. Januar 2007 durchgeführte Lohnkostenreform (dreiprozentige Mehrwertsteueranhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge) hat genau die Resultate gebracht, die ich vor über 20 Jahren bereits prognostiziert habe. Warum soll nach dem überaus erfolgreichen Praxistest nicht in gleicher Weise fortgefahren werden?

 

Schon bei der Definition des Wortes "Globalisierung" wird getrickst!
Wenn wir von Globalisierung sprechen, müssen wir uns zunächst einmal einig sein über die Begriffszuordnung. Wie die meisten Ökonomen bin auch ich der Ansicht, dass die Globalisierung ein Produkt der Neuzeit ist, entstanden etwa um das Jahr 1980.
Auslöser waren der massive Abbau der Zölle, Export- und Transportsubventionen. Die Globalisierung ist damit alles andere als ein natürlicher Vorgang. Und diese Erkenntnis erlaubt auch gleichzeitig eine nicht unwichtige Schlussfolgerung: Was künstlich geschaffen wurde, kann in der Regel auch wieder beendet oder umgekehrt werden.

Es gibt nicht wenige Politikstrategen, welche die Globalisierung gern anders definieren möchten. Als auslösenden Moment benennen sie den technischen Fortschritt, vor allem beim Transport und in der Kommunikation. Aber diese Auslegung halte ich für unredlich und trügerisch - denn vom technischen Fortschritt profitiert die Menschheit bereits seit Jahrtausenden. Auch die Erfindungen des 19. Jahrhunderts hatten revolutionäre Ausmaße (Telegrafie, Eisenbahn, Dampfschiffe). Was wir heute erleben ist weitgehend eine stete Fortentwicklung alter Innovationen.

Auch der Versuch, die positiven Aspekte der internationalen Zusammenarbeit, des zunehmenden Tourismus und der Weltoffenheit mit ins Globalisierungsboot zu hieven, scheint mir skandalös. Denn auch diese Erscheinungen sind lediglich die Früchte des technischen Fortschritts und der damit einhergehenden besseren Informationsbasis.

 

Eine herzliche Bitte: Sollte Ihnen dieser Artikel (http://www.anti-globalisierung.de/probleme-globalisierung.html) gefallen haben, empfehlen Sie ihn bitte weiter. Denn nur die allgemeine Aufklärung der Bevölkerung ebnet den Weg für notwendige Veränderungen. Es dankt Ihnen Manfred J. Müller  

 

Lesenswert! Hintergrund & Analyse:
Brandaktuell: Globalisierung, Nullzinspolitik: Wie aufrichtig ist der Spiegel?
Der Gesinnungsjournalismus hat sich ausgebreitet!
Fridays for Future? Ist der Klimawandel Folge des Freihandels?
Ist die Welt nur über den Zoll zu retten und brauchen wir auch innerhalb der EU wieder Zölle?

 

Globalisierung - Hintergrund & Analyse: AusflüchteAuswirkungenDefinitionDeutschlandDigitalisierung Erklärung EntwicklungsländerFaktenKapitalismusLohnentwicklung NachteileProbleme ProtektionismusReferateVollbeschäftigungVorteileVorurteile Weltwirtschaftsgipfel WirtschaftWirtschaftsboomWohlstand Zukunft

 

Startseite www.anti-globalisierung.de
Impressum
© Dieser Text ist die Zusammenfassung einer Studie des unabhängigen, parteilosen Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
.

 

Umerziehung: Radikale Ideologien wurden zur Norm erhoben …

Eine Politik der Mitte gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr!

Über vier Jahrzehnte hat uns der Radikalismus in Atem gehalten. Vier Jahrzehnte, in denen die Gesetze der Vernunft und Menschlichkeit ausgehebelt und auf den Kopf gestellt wurden. Wer sich gegen den verordneten Irrsinn stemmte, wurde ausgebuht und als Ewiggestriger bezeichnet.
Doch nun ist es an der Zeit, arglistig geschürte Vorurteile und Irrlehren abzubauen. Weil die Folgen der radikalen Politik immer deutlicher zutage treten, weil es immer mehr Menschen dämmert, dass das wahnwitzige globale Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie- und Zolldumping in einer Abwärtsspirale mündet und nur noch über eine hasardeurhafte Billiggeldschwemme getragen wird.

Die Abschaffung ausgleichender Schutzzölle - radikaler geht es nicht!
Die Zollphobie bildet den Kern einer radikal konzernfreundlichen, im Grunde aber äußerst inhumanen Politik. Weil der Zollverzicht die Staaten dieser Welt erpressbar macht. Die Global Player sind damit die Feudalherren der Welt. Sie können jederzeit absurde Forderungen stellen (z. B. Lohnkürzungen, Subventionen und Steuererlasse verlangen) und damit drohen, Fabriken ins Billigausland zu verlagern.

Offene Staatsgrenzen sind alles andere als "normal". Auch sie sind ein höchst radikales Unterfangen.
Denn ein Staat, der keine gesicherten Grenzen hat, ist zwar ein Paradies für Kriminelle, aber kein Paradies für seine steuerzahlenden, schutzbedürftigen Bürger. Was so verklärend als Weltoffenheit gepriesen wird, entpuppt sich in Wahrheit als Preisgabe der eigenen Kultur, der öffentlichen Ordnung, Moral und Sicherheit.

Einen dichtbesiedelten Sozialstaat zum Einwanderungsland zu erklären - wie radikal ist das denn?
Geht's noch? Ist eine extremere Position vorstellbar? Welchen Teufel haben Volksvertreter geritten, die Deutschland als Sozialamt der Welt betrachten (Merkel: "Jeder hat das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen!")? Welche Folgen wird das haben? In Wohnungsnot-Großstädten wie Hamburg haben bereits über 50 % der unter 18-Jährigen einen Migrationshintergrund. Braucht es zu viel Phantasie um zu ahnen, wie das endet?

Radikale Umschichtung: Erwerbslosenfamilien geht es finanziell oft besser als entsprechenden Doppelverdienerhaushalten.
Welch eine Sogwirkung löst allein dieser moralisch äußerst bedenkliche Umstand aus? Dient es der Menschenwürde, wenn hart arbeitende Berufstätige bis zum Umfallen malochen müssen, um mit ihren Abgaben das Dolce Vita krimineller Familienclans zu finanzieren?
Mein Vater hat als Alleinverdiener mit seiner Hände Arbeit ohne jegliche soziale Hilfen (Kindergeld gab es damals noch nicht) sich selbst, seine Frau und seine sechs Kinder ernährt. Heute würden bei gleicher Konstellation einer Hartz-IV-Erwerbslosenfamilie monatlich ca. 3500 Euro netto Bargeld + Warmmiete für eine 150-qm-Wohnung + ca. 1500 Euro an Sonderhilfen zustehen (insgesamt also ca. 6500 Euro netto). Die 6500 Euro gelten in unserem weltoffenen Sozialstaat als Existenzminimum. Wie soll sich Arbeit da noch lohnen?

Ist eine Minuszinspolitik normal - oder ist auch diese "Errungenschaft" höchst radikal?
Die Billiggeldschwemme verwandelt unsere soziale Marktwirtschaft in einen unbeherrschbaren Kasinokapitalismus, in dem Recht und Ordnung verhöhnt werden. Sparer werden nunmehr schleichend enteignet, eine seriöse private Altersvorsorge ist kaum noch möglich. Unrentable Firmen können dank der Billigkredite weiterwursteln und Investitionen werden getätigt, die unter seriösen Umständen völlig indiskutabel wären.

Die Abschaffung der DM - ein ganz normaler Akt?
Natürlich nicht! Eine derartige Geldpolitik ist an Radikalität kaum noch zu toppen. Eine Gemeinschaftswährung kann nun einmal nicht auf die Belange der eigenen Volkswirtschaft abgestimmt werden. Das führt mittel- und langfristig ins Chaos, zur Massenarbeitslosigkeit und zum wirtschaftlichen Siechtum.

Bereits die oben aufgeführten Beispiele verdeutlichen, wie sehr sich unsere Politik radikalisiert hat. Es wäre ein Hohn, diese schleichend vollzogenen Systemveränderungen als "Politik der Mitte" verkaufen zu wollen. Ein Großteil der Bevölkerung betrachtet die obskuren Paradigmenwechsel nur deshalb als normal bzw. alternativlos, weil sie von den Massenmedien entsprechend gepolt wurden.
Objektiv aber ist oft nur der Blick von außen. Wie sehen Japaner, Chinesen oder Amerikaner unsere Weichenstellungen? Kopfschüttelnd? Staunend? Entgeistert? Wer zum Beispiel unsere vermeintliche "Politik der Mitte" mit dem Programm der dänischen Sozialdemokratie vergleicht, wird sich wundern. Denn von Deutschland aus betrachtet erscheinen die dänischen Sozialdemokraten wie Rechtsradikale (obwohl die Dänen ihre Sozis als "links" einordnen).
Das Establishment und die Autonomen in Deutschland haben es verstanden, nahezu unbemerkt die politischen Parameter immer weiter nach links zu verschieben. Was einst die Mitte war, gilt heute als "rechts" oder gar "rechtsradikal", die Ansinnen verblendeter Gutmensch-Traumtänzer dagegen als neue Norm, als Standard.

 

••• NEU:

Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?

Die volkswirtschaftliche Entwicklung ist oft paradox: Da eröffnen uns die genialen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritte ungeahnte Möglichkeiten, aber dennoch wird der allgemeine Überlebenskampf in vielen modernen Staaten immer härter und die Existenzängste nehmen dramatisch zu.
Diese Widersprüche seit 40 Jahren achselzuckend zu akzeptieren scheint mir nicht länger hinnehmbar. Denn es sind ja keine Gesetzmäßigkeiten und keine Naturkatastrophen, die den schleichenden Niedergang erzwingen. Es ist vielmehr das perfide System der Ignoranz, Sinnestäuschung und Verlogenheit, das global greift, die Pfründe der Privilegierten schützt und die kapitalistische Welt zu einem spekulativen Tollhaus macht
.
Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro

Weitere Infos zum Buch …


Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.


Falls Sie ein Fotofan sind: Manfred Müller, Chef des Versandhauses Foto-Müller, bietet ein umfangreiches Angebot an Fotozubehör unter www.fotoalben-onlineshop.de, www.polfilter-polarisationsfilter.de, www.graufilter.de und www.versandhaus-foto-mueller.de