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Wie
utopisch ist das bedingungslose Grundeinkommen?
von
Manfred Julius Müller
Wenn es
etwas umsonst geben soll, sind die meisten Menschen hellauf
begeistert. Und nicht anders verhält es sich mit dem
sogenannten Grundeinkommen - einer staatlich finanzierten
Grundversorgung für alle Bürger. Wenn man so will
handelt es sich dabei also um eine Art Sozialhilfe für
jedermann - unabhängig davon, ob einer bedürftig
ist oder nicht.
Die Idee
des bedingungslosen Grundeinkommens ist sicher nicht ohne
Charme. Denn konsequent durchgezogen würden dadurch die
bisherigen Sozialämter weitgehend
überflüssig. Das wären paradiesische
Zustände für die Bedürftigen, denen eine
Reihe Unannehmlichkeiten und Rechtfertigungen erspart
blieben, wobei der Staat endlich auch einmal seinem heiligen
Versprechen vom Bürokratieabbau nachkommen
könnte.
Zudem kann
durch das Grundeinkommen noch eine gravierende
Ungerechtigkeit des derzeitigen Sozialsystems aufgelöst
werden: Arbeit wird auf jeden Fall wieder lohnend - es kann
dann nicht mehr vorkommen, dass fleißige Geringdiener
finanziell schlechter dastehen als "professionelle"
Sozialhilfebezieher, die geschickt alle staatlichen
Hilfsleistungen auszunutzen verstehen. Näheres...
Bei
einem bedingungslosem Grundeinkommen könnten die
Arbeitseinkommen sinken!
Der wichtigste positive Aspekt des Grundeinkommens ist ganz
gewiss aber die Reduzierung der Arbeitskosten: Würden
die Lebenshaltungskosten aller Bürger bereits durch
staatliche Transfers (Bürgergeld) abgedeckt,
könnten die Tariflöhne auf breiter Front sinken.
Dies könnte gerade in Zeiten des globalen
Lohndumpingwettbewerbs als Ausweg oder Chance begriffen
werden.
Weil jeder
Arbeitnehmer und Selbständige nur noch für ein
luxuriöseres Leben arbeiten müsste (und nicht mehr
zur Deckung der Grundbedürfnisse), könnten die
Stundenlöhne deutlich gesenkt werden. Niedrigere
Lohnkosten bedeuten im harten internationalen Vergleich eine
Verbesserung der Standortbedingungen und damit weniger
Arbeitslose.
Die
Schattenseiten des staatlich finanzierten
Grundeinkommens
Die
aufgeführten Vorzüge des bedingungslosen
Grundeinkommens lassen viele Menschen begeistern und
Unverständnis aufkommen, wieso sich die Politik der
Sache nicht ernsthaft annimmt.
Aber, der Leser ahnt es natürlich längst, verdeckt
die schöne Vision des Grundeinkommens auch zahlreiche
Nachteile, über die in den Fangruppen nicht gerne
geredet wird.
Wer
soll das bezahlen?
Die
naheliegendeste Grundsatzfrage drängt sich ganz von
alleine auf: Wer soll das bezahlen oder wie soll das
Wurnderprojekt jemals finanziert werden?
Eine
lohnbezogene Finanzierung (Lohnsteuern oder
Sozialversicherungsbeiträge) scheidet von vornherein
aus, denn die würde das ganze Denkmodell sofort wieder
zum Einsturz bringen: Die Lohnkosten würden summa
summarum dann eben nicht sinken, sie würden steigen.
Ebenso kontraproduktiv wäre ein Anhebung von
Unternehmenssteuern.
Es bleiben
bei sachlicher Einschätzung eigentlich nur zwei
Auswege: Entweder man finanziert das Grundeinkommen
über indirekte Steuern (Mehrwertsteuer) oder aber
durch Importzölle. Beides könnte
tatsächlich funktionieren wenn es da nicht noch andere
Widrigkeiten gäbe.
Unbändiger
Zustrom ins Sozialpapradies?
Eines
dieser Riesenprobleme wäre ganz bestimmt die heute
übliche Freizügkeit gegenüber Imigranten. Es
gibt weltweit Milliarden von Bedürftigen - sie alle
würden von dem sagenhaften Sozialparadies in
Deutschland hören und staunen.
Ein Land,
in dem man nicht hungern muss und gut leben kann - ohne
jemals einen Finger krumm machen zu müssen. Ein Land,
in dem man für die pure Anwesenheit bezahlt,
medizinisch versorgt und im Alter gepflegt wird.
Deutschland
würde bei diesem generösem Geschäftsmodell
schlagartig zum größten internationalen
Ferienparadies - mit einer Garantie für einen
kostenlosen Urlaub auf Lebenzeit für die ganze
Großfamilie. Welche Wohlstandsflüchtlinge
könnten diesen Verlockungen noch
widerstehen?
Natürlich
könnte man einwenden: "Wir machen dann einfach die
Grenzen dicht, wir lassen nur noch Wohlhabende und
Hochqualifizierte ins Land."
Aber auch
wenn dieser strikte Abschottungskurs gelingen würde
(aber wohin schickt man Asylbewerber aus den vielen
Krisengebieten oder die nicht preisgeben, woher sie
überhaupt kommen?), also selbst wenn das
Imigrationsproblematik gelöst werden könnte -
wären längst nicht alle Hürden
genommen.
Wie
entwickelt sich die Arbeitsmotivation?
Eine
völlig unbekannte Größe ist die
Veränderung der manschlichen Psyche. Wie reagiert der
bequem gewordene Mensch, wenn er nicht mehr für seinen
eigenen Lebensunterhalt aufkommen muss?
Die
Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich immer mehr
Aussteiger aus dem Berufsleben völlig verabschieden.
Wieso sich noch groß anstrengen und abstrampeln, einen
guten Schulabschluss und eine anstrengende Berufsausbildung
hinbekommen, wenn man doch mit dem zufrieden ist, was der
Staat einem gibt?
Die
Leistungsbereitschaft würde vermutlich auf breiter
Basis dermaßen nachlassen, dass sich immer schwieriger
motivierte und qualifzierte Arbeitnehmer finden
ließen. Nun würden entsprechend den Marktgesetzen
in diesem Fall die Löhne ansteigen und dadurch neue
Motivation geschaffen.
Niemand aber weiß, ob diese Anreize ausreichen
würden und im internationalen Wettbewerb finanzierbar
wären. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach zu
groß, dass das schöne Schlaraffenland sehr
schnell zusammenbricht.
Die
Zeit ist einfach noch richt reif dafür!
Nach
meinem Dafürhalten ist die Welt einfach noch nicht reif
für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Zur
Realisierung dieser Idee müsste die Produktivität
viel weiter fortgeschritten sein, die Arbeit müsste uns
deutlich sichtbar ausgehen. Vielleicht kann man in hundert
oder zweihundert Jahren den Gedanken noch einmal
aufgreifen.
Ich gestehe ein, dass ich an der jetzigen Diskussion
über die Grundeinkommen nicht ganz unschuldig bin.
Anfang der 1990er Jahre habe ich in Zeitschriftenartikeln
die Idee des Grundeinkommens vorgestellt, wobei ich sie aber
ausdrücklich als ferne Zukunftsvision darstellte
(eben im Zusammenhang, dass uns eines Tages die Arbeit
ausgehen könnte).
Die Frage
nach dem Grundeinkommen stellt sich auch deshalb nicht, weil
heute ganz andere wichtige Dinge erledigt werden
müssen. Überfällig wäre die Befreiung
der Arbeitskosten von den hohen staatlichen Lohnnebenkosten.
Die Sozialversicherungsbeiträge müssten abgebaut
und durch Einnahmen aus Mehrwertsteuern oder
Importzöllen ersetzt werden. Würde man hier
beherzt zur Sache gehen, würden sich die deutschen
Probleme sowieo fast alle völlständig wie von
selbst auflösen (Näheres).
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©
Manfred J. Müller, Flensburg
Die
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Treibt
uns die Globalisierung in den
Ruin?
Was
geschieht wirklich durch die Globalisierung. Was wird aus
unseren Arbeitsplätzen. Werden wir auf Dauer den
globalen Kampf um die niedrigsten Löhne gewinnen oder
wird Deutschland untergehen?
Hartz
IV - ist der Sozialstaat noch zu
retten?
Müssen
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Sind
wir noch immer die
Herrenrasse?
Fühlen
wir uns noch immer anderen Völkern haushoch
überlegen? Glauben wir ernsthaft, uns als Ideenschmiede
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Streit
um die Definition des Phänomens Globalisierung!
Schon
bei der Wortbestimmung wird getrickst.
"Aber
wir sind doch
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Ist
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lassen wir uns durch falsche Zahlen beeindrucken, die uns
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Wie
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Wie
verhält es sich mit den Vor- und Nachteilen der
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Die
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Die
Ursachen der Globalisierung werden immer noch gerne
tabuisiert oder völlig falsch dargestellt, um die
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Welche
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Wird die Globalisierung bestand haben oder wird es zu einer
Gegenbewegung kommen.
Lässt
sich die Globalisierung
abschalten?
Ist
die Globalisierung ein natürlicher, unumkehrbarer
Prozess? Oder handelt es sich dabei nur um einen
vorübergehenden Irrweg, den man leicht wieder verlassen
könnte?
Warum
sperrt sich die Politik so strikt gegen die Abkoppelung vom
globalen Dumpingsystem?
Was
sind die Beweggründe der Politik, so stur am globalen
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Was
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Ist
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mit zweierlei Maß gemessen?
"Aber
das stimmt doch gar nicht, die Löhne sind doch
gestiegen!"
Manche
Vorurteile sind einfach unausrottbar. Immer noch glaubt ein
Großteil der westlichen Welt, dass die Globalisierung
unseren Wohlstand sichert, obwohl es bereits seit 30 Jahren
bergab geht.
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Sie ab, wie urteilen Sie über die
Globalisierung...
Mit
Anzeige des aktuellen Ergebnisses.
Opel
und die Versteigerung von Arbeitsplätzen
Das
Beispiel Opel zeigt, wie die Globalisierung wirklich
funktioniert.
Was
versteht man unter
Neoliberalismus?
Lassen
sich mit neoliberalen Maßnahmen die bösen Folgen
der Globalisierung abmildern?
Was
versteht man unter
Globalisierung?
Mit
Fehlinterpretationen versucht die Kapitallobby, die
Globalisierung salonfähig zu machen. Was steckt aber
wirklich hinter der Globalisierung?
Ist
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Ende?
Kann
man mit der Agenda 2010 die Fehler der Globalisierung
ausbügeln? Hilft Hartz IV, den globalen
Dumpinglohnwettbewerb zu beenden?
Das
Wesentliche erkennen!
Die
tägliche Daten- und Nachrichtenflut vernebelt den Blick
fürs Wesentliche. Was ist für Deutschlands Zukunft
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Wider
dem unredlichen Geist!
Wie
mit allen Tricks immer wieder versucht wird, das globale
Lohndumpingsystem zu bewahren.
Brauchen
wir einen Mindestlohn?
Bringt
der Mindestlohn die Lösung? Oder steht hinter dem
sozial klingenden Schmeichelkurs doch nur das
Großkapital, das seine Pfründe (das globale
Dumpingsystem) erhalten will?
Rufmord
- oder doch nur eine freie
Meinungsäußerung?
"Viel
Feind, viel Ehr!" Wie immer wieder versucht wird, die
Verbreitung meiner Texte und Schriften zu
verhindern.
Brauchen
wir eine transatlantische
Freihandelszone?
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beginnen prominenten Wirtschaftsfachleute einzugestehen,
dass der globale Dumpingwettbewerb (der Verzicht auf
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auf Dauer nicht zu gewinnen ist. Man sucht krampfhaft nach
Auswegen...
"Die
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diesem Land, wenn weiter stur am globalen Dumpingwettbewerb
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zur Beeinflussung der Öffentlichkeit?
Die
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Ricardos
Irrtum
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Wie
utopisch ist das bedingungslose
Grundeinkommen?
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Beschäftigten ebenso wie die Erwerbslosen eine
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Wachsender
Unmut
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"Die
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Die
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"Ohne
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Die
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Jetzt verkaufen sie den internationalen Warentourismus sogar
noch als umweltschonend.
Der
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Kein
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Warum
schaut die Politik zu, wenn die Landwirtschaft vor die Hunde
geht?
Weitere
interessante Seiten finden Sie auf, www.das-kapital.eu,
www.kapitalismus-online.de,
www.weltwirtschaft-globalisierung.de,
www.parlamentswahlen.de
Manfred
Julius Müller
analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche
Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige
Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte
neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue
Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in
wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten.
Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a.
"Das
Kapital und die
Globalisierung".
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