Das Schengener Abkommen ist gescheitert!

EU-verblendete Politiker schüren unbegründete Ängste bezüglich eines Scheiterns des Schengener Abkommens (Wegfall der EU-Binnengrenzen). Und auch aus der Wirtschaft wird mit Schreckensszenarien vor einer vermeintlichen Katastrophe und Kostenlawine gewarnt.

Als es jedoch das Schengener Abkommen noch nicht gab (also vor 1985) ging es den meisten Schengen-Staaten weitaus besser als heute - sogar die Reallöhne und Renten waren höher. Denn das Schengener Abkommen erweist sich in der Praxis als wirksames Lohndumpingsystem. Die Konkurrenz zu den Billiglohnländern in Osteuropa verstärkt sich, wenn lästige Grenzkontrollen und Zollabgaben entfallen.

Nutznießer des Schengener Abkommens sind meines Erachtens vorwiegend Konzerne, die Produktionsschritte günstiger auslagern können, Spekulanten, die die grenzenlose "Freiheit" für ihre Geschäfte brauchen, Steuerbetrüger, die Steueroasen nutzen oder Mehrwertsteuern hinterziehen, Flüchtlinge, die unkontrolliert (zuweilen mehrfach) in den Ländern ihrer Wahl Asyl beantragen, Kriminelle (Audodiebe, Einbrecher- und Diebesbanden, Menschenhändler) usw.. Dagegen fallen die lächerlichen Erleichterungen des Normalbürgers (Urlaubers oder Pendlers), der sich an der Grenze nicht mehr ausweisen muss, kaum ins Gewicht.

 

Ein souveräner Staat muss seine Staatsgrenzen sichern!
Das kann ihm niemand abnehmen. Die Vorstellung, einen ganzen Kontinent von außen absichern zu können, ist mehr als weltfremd. Das hat auch die Flüchtlingskrise der letzten Jahre gezeigt. Hätte es wie früher innerhalb der EU noch abgesicherte Landesgrenzen gegeben, wäre es zur millionenfachen Invasion aus afrikanischen und arabischen Kulturkreisen gar nicht erst gekommen.
Weil aber Politiker selten Fehler eingestehen können, wird krampfhaft am Schengener Abkommen festgehalten. Man begründet den Starrsinn mit fadenscheinigen Vorteilen für die Wirtschaft und riskiert dabei alles: den Zusammenhalt in der Gesellschaft und der EU. Man arrangiert sich mit der wachsenden Kriminalität und der Staatsverdrossenheit der Bürger.
Und was die vermeintlichen Vorteile für die Wirtschaft angeht: es gibt sie nicht! Selbst die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft leidet unter der grenzenlosen Freiheit. Wegen des zunehmenden Konkurrenzdruckes aus östlichen Billiglohnländern. Lediglich einige Global Player profitieren von den abenteuerlichen, umweltschädigenden Produktionsauslagerungen, die Deutschland (und vor allem Österreich) mehr und mehr zu einem Transitland machen.

 

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Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg



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Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred Julius Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider sehr häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert!