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Brandneu! Brandneu! Brandneu! Brandneu! Brandneu! Brandneu!

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen.

Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Sie werden täglich hundertfach von prominenten Politikern, Wirtschaftsbossen, Journalisten und Promi-Intellektuellen kolportiert. Kein Wunder also, wenn sich schicksalhafte Lebenslügen im Bewusstsein der Bevölkerung verankern und kaum jemand misstrauisch wird. Was tausend Leute und die Chefideologen immer wieder von sich geben, kann doch so falsch nicht sein - so die landläufige Meinung.

Doch weit gefehlt! Denn natürlich haben die seit 1980 sinkenden realen Nettolöhne und Renten einen logischen Hintergrund, eine Ursache. Ebenso wie die Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen seit 1965.
Wer Gegenargumente nicht einmal anhören mag, der darf sich nicht wundern, wenn alles den Bach runtergeht. Aber das ist den Gleichgültigen und politisch Desinteressierten auch egal. Weil sie meinen, der Staat sei eh verpflichtet, sie in der Not aufzufangen. Und weil sie davon ausgehen, Demokratie und Vollkasko-Sozialstaat seien unzerstörbar.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen.
Manfred Müller, 160 Seiten, Taschenbuch-Großformat 17x22 cm, 12,- Euro
(auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)

Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de oder www.bod.de oder jpc oder jf-buchdienst oder thalia.de. Natürlich auch im stationären Buchhandel erhältlich (muss dort aber oft erst bestellt werden).


Vorwort

Warum sind die Reallöhne und Renten heute niedriger als 1980? Und warum hat sich die Zahl der Arbeitslosen seit 1965 verzwanzigfacht?

Der schleichende Niedergang Deutschlands (und der meisten anderen Industrienationen) ist beileibe kein Naturgesetz. Er ist menschengemacht, das Resultat von Vorurteilen und Irrlehren und den sich daraus ergebenden politischen Fehlentscheidungen. Darum geht es in diesem Buch! Erst durch die respektlose Aufdeckung der manifestierten Lebenslügen wird ersichtlich, was in der Vergangenheit alles falsch gelaufen ist. Das Vertrackte daran: Die meisten Erkenntnisse ergeben sich erst im Kontext mit anderen Einsichten. Und im Zusammenhang mit der Enttarnung verschleiernder Bilanzierungstricks. So wird zum Beispiel die Inflationsrate seit 2002 nach neuen Richtlinien berechnet, wobei sie dann deutlich niedriger ausfällt. Das hat gravierende Auswirkungen. Die kleingerechnete Inflationsrate sorgt für bescheidene Lohnabschlüsse und legitimiert (vermeintlich) eine marktfeindliche Nullzinspolitik. So gerät der wirtschaftliche Kreislauf allmählich in eine schiefe Bahn &endash; und somit außer Kontrolle. Das Fatale: Die Abläufe vollziehen sich schleichend, so dass sie im Einklang mit schönfärberischen Sonntagsreden von der breiten Bevölkerung kaum wahrgenommen werden. Vor allem, weil durch die hohen Zuwächse bis 1980 bereits ein ansehnliches Wohlstandspotential geschaffen wurde und neue technologische Errungenschaften (Smartphones, Internet, Flachbildfernseher usw.) eine Besserung der Lebensbedingungen suggerieren.

Mir geht es nun darum, dieses Geflecht aus Halbwahrheiten und verklärenden dogmatischen Ideologien zu entwirren. Denn bei einer neutralen wirtschaftspolitischen Ausrichtung könnte es allen gesunden Erdenmenschen heute wirklich gut gehen. In Bezug auf Deutschland heißt das nicht unbedingt eine weitere Erhöhung des Konsums (mehr Billigtextilien, mehr elektronischer Schnickschnack, mehr Völlerei), sondern halt mehr Lebensqualität in Form von kürzeren Arbeitszeiten und Arbeitswegen, einem geringeren gesellschaftlichen Leistungsdruck, einem nachhaltigeren Umwelt- und Naturschutz und einer höheren (langlebigeren) Produktqualität.

Weltweit mehr Vernunft und mehr Gerechtigkeit, das ist mein Ziel! Ich halte es zum Beispiel für beschämend, wenn in einem Industriestaat wie Deutschland etwa ein Drittel der erwerbsfähigen Bevölkerung aus dem regulären Arbeitsprozess ausgemustert wurde (in der offiziellen und verdeckten Massenarbeitslosigkeit verharren muss). Oder wenn es Erwerbslosenfamilien finanziell besser geht als entsprechenden Erwerbstätigenhaushalten. Das alles ist menschenunwürdig! Es ist an der Zeit, die bisherigen Denkkategorien unredlicher Demagogen und Hassprediger aufzudecken und die primitive, verleumderische Einteilung in Rechts oder Links endlich zu überwinden. Eine gute, dem Gemeinwohl dienende Demokratie kennt keine Herabwürdigung Andersdenkender, keinen rechthaberischen Fanatismus, kein selbstgerechtes, vorprogrammiertes Schubladendenken.

Manfred J. Müller

 


Über den Autor:
Manfred J. Müller analysiert seit vier Jahrzehnten die Auswirkungen globaler wirtschaftspolitischer Zusammenhänge, betreibt Zukunftsforschung und entwickelt Lösungsansätze zur Festigung der Demokratie und Bewältigung weltweiter Herausforderungen (Ausbeutung von Mensch und Natur, Völkerwanderungen, ruinöser Unterbietungswettbewerb usw.). Von 1992 bis 2004 war er Herausgeber und Autor einer Zeitschrift mit politischen Reformvorschlägen, über die die Leser abstimmen konnten. Nach der Jahrtausendwende wurden von ihm zwölf Bücher veröffentlicht: DIE KULTIVIERUNG DES KAPITALS (2001), ANTI-GLOBALISIERUNG. ZURÜCK ZUR VERNUNFT! (2002), DAS NEUE WIRTSCHAFTSWUNDER (2005), DAS KAPITAL und die Globalisierung (2008), DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen (2010), DAS KAPITAL und der Sozialstaat (2011), RAUS AUS DER EU oder durchhalten bis zum Untergang? (2011), DER FREIHANDELSWAHN (2014), MENSCHLICHKEIT KENNT KEINE GRENZEN. Dummheit aber auch nicht! (2015), ONLY FAIRTRADE! Die kapitalistische Reformation! (2017), DAS KONTRABUCH (2019), DIE WANDLUNG DEUTSCHLANDS NACH DER CORONA-KRISE (2020). Manfred Müller engagiert sich auch im Internet &endash; er betreibt ein Dutzend werbefreier politischer Websites.

Impressum
© Manfred Julius Müller (unabhängiger, parteiloser Wirtschaftsanalyst und Zukunftsforscher).
Erstveröffentlichung Juli 2018

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

Ohne die ergbnisoffene Aufarbeitung festzementierter Lebenslügen können weder Deutschland noch Europa die Herausforderungen der Zukunft meistern! Eine praxisferne, unaufrichtige und unehrliche Weltanschauung muss im Chaos enden.

 

"Es läuft doch alles gut, es gibt keinen Handlungsbedarf!" Informationen für alle Abstiegsleugner, die den schleichenden Niedergang einfach nicht wahrhaben wollen.

 




In 20 Jahren wird man auf die Politik von heute mit Fassungslosigkeit zurückblicken!

Dann wird niemand mehr nachvollziehen können, wieso sich zum Beispiel seriöse Regierungen auf eine Nullzinspolitik und Billiggeldschwemme einlassen konnten. Und wieso man es wagen konnte, einem inhomogenen Wirtschaftsraum mit höchst unterschiedlichen Nationalstaaten eine Einheitswährung aufzubrummen.
Hand aufs Herz: Können Sie sich vorstellen, dass man aus so einer Sackgasse wieder mit heiler Haut herauskommt? Mit einer derartig absurden Geldpolitik wird lediglich Zeit erkauft und der Zusammenbruch hinausgeschoben. Wobei sich die Grundsatzprobleme immer weiter aufstauen.

Anderes Thema: Kann die Zuwanderungspolitik funktionieren?
Man stelle sich nur einmal das Grundprinzip vor: Wer es aus einem der vielen unterentwickelten Ländern schafft, deutschen Boden zu betreten, hat im Normalfall für immer ausgesorgt! Er kann darauf vertrauen, dass der grenzenlose Sozialstaat ihn bis zum Lebensende selbst ohne reguläre Erwerbstätigkeit großzügig versorgt. Er kann sogar darauf hoffen, im Laufe der Zeit viele seiner Angehörigen nach Deutschland (im Rahmen der Familienzusammenführung) nachholen zu können. Das Beste aber: Die nicht an Gegenleistung gekoppelte Vollkasko-Unterstützung lässt sich auf nachfolgende Generationen übertragen!

Was bewirkt allein diese Grundeinstellung, dieses missbräuchliche Asylrecht?
Es ist doch klar, dass aus allen fernen Ländern Bedürftige und Gescheiterte versuchen, irgendwie dieses märchenhafte Sozialparadies zu erreichen. Für ihre Flucht aus dem riesigen Heimatkontinent riskieren sie oft Leib und Leben, investieren ihr ganzes Hab und Gut, verschulden sich bei Freunden und Anverwandten. Denn sie wissen: Sind sie erst einmal in Deutschland, haben sie den Jackpot geknackt. Dann muss Vater Staat für sie sorgen. Es winkt wie bei einer Lotterie der Hauptgewinn - eine monatliche Rente auf Lebenszeit. In der zweihunderttausendjährigen Menschheitsgeschichte hat es ein derartiges Angebot nicht gegeben. Kann man Notleidenden verdenken, wenn sie alles daran setzen, diese sagenhaften europäischen Sozialoasen zu erreichen? Und darf man all denjenigen, die dieses märchenhafte Modell des Bedingungslosen Grundeinkommens für Zuwanderer ablehnen, Rechtsradikalismus, Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit vorwerfen?

Wie konnten sich in einer repräsentativen Demokratie derart skurrile Ideologien durchsetzen?
Sicher nicht auf ehrlichem Wege. Eine Legitimation dafür gab es weder bei Wahlen noch über Volksabstimmungen. Absonderliche Ideologien ließen sich durchboxen über Verklärung, Desinformation und Überrumpelung. Die Nullzinsstrategie, Billiggeldschwemme, der Euro, die Zuwanderungspolitik wurden weitgehend ungefragt und geräuschlos umgesetzt. Erst im Nachhinein wurde auf die Bevölkerung via Staatsfernsehen eingewirkt und die fatalen Systemveränderungen als selbstverständliche, alternativlose Notwendigkeiten verkauft.

Wie gelang diese schleichende Umerziehung?
Über eine ausgeklügelte, sich gegenseitig unterstützende Propaganda! Mittels Halbwahrheiten, Rufmord, aufwühlendem Gesinnungsjournalismus, Bilanzierungstricks, Fakeargumenten, Vorurteilen und Irrlehren wurde das Fernsehvolk eingelullt. Dabei entfernte man sich zusehends von einstigen moralischen Grundwerten, ohne die kein Staat auf Dauer existieren kann. In spätestens 20 Jahren wird sich erweisen, dass die seltsamen Ideologien von heute in keinster Weise dauerhaft tragfähig sind, dass sie entweder zum schleichenden Niedergang oder gar zum Untergang eines Staates (und seiner Kultur) führen.

Der schleichende Niedergang offenbart sich bereits seit 40 Jahren.
Seit 1980 sind die Reallöhne und Renten in Deutschland gesunken und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1965 sogar verzwanzigfacht. Aber wird dieser Negativtrend von der Bevölkerung überhaupt wahrgenommen? Kaum, denn er wird in der Öffentlichkeit weitgehend verschleiert, verharmlost und in Scheinerfolge umgemünzt. Neue Berechnungsarten und ausgeklügelte Bilanzierungstricks gaukeln Erfolge vor, die keine sind. Und man zehrt noch immer von den starken Steigerungsraten vor 1980, die unserem Land einen beachtlichen Wohlstand bescherten. Insgesamt besehen geht es uns ja immer noch recht gut. Aber es ist doch mehr als merkwürdig, wenn die genialen produktiven Fortschritte der letzten vier Jahrzehnte wohlstandsmäßig so gar nichts bewirkt haben (anscheinend sogar kontraproduktiv waren).

Noch immer wirbt man eisern für die Willkommenskultur!
Welchen Illusionen man heute noch anhängt, veranschaulicht ein kleiner Text im Spiegel (Heft 21-2021, Seite 74). Da heißt es zwar folgerichtig, eine gesamteuropäische Asylpolitik sei unmöglich, kommt aber dann zur Schlussfolgerung, Länder wie Deutschland, Frankreich und Schweden sollten eine „Koalition der Willigen" bilden. So einfach ist das also. Als ob es in der Bevölkerung der drei auserkorenen Staaten eine breite Zustimmung für diese neuerliche Willkommenskultur gäbe. Zudem werden legale Wege für "Geflüchtete" gefordert. Zigmillionen Menschen, darunter auch zahlreiche Kriminelle, Arbeitsscheue und judenfeindliche Islamisten, würden allzugern in Deutschland Fuß fassen. Wie soll man diesen Zustrom bewältigen? Setzt man auf Kontingente und Obergrenzen, steht man am Ende vor dem gleichen Problem. Dann werden Zigmillionen Abgewiesene versuchen, illegal ins gelobte Land zu kommen und im Erfolgsfall sagen "Wir danken Allah, dass er uns in dieses Land geführt hat!".
Wie sich dieses nach Deutschland verlagerte Bevölkerungswachstum mit dem Umweltgedanken verträgt, wird (nebenbei bemerkt) auch niemand schlüssig erklären können. Schon jetzt fehlen Wohnungen und Straßen und müssen ständig Wälder und Wiesen der Bebauung weichen. Die Klimaziele Deutschlands sind bei einer weiterhin großzügigen Zuwanderungspolitik niemals einzuhalten. Der ökologische Fußabdruck eines Afrikaners oder Arabers steigt um ein Vielfaches, wenn er seiner alten Heimat den Rücken kehrt.

Irreführung wohin man sieht …
Mit welch schäbigen Argumenten in den letzten Jahrzehnten allein der vermeintliche Fachkräftemangel instrumentalisiert wurde, lässt tief blicken. Zwar gibt es wegen unattraktiver Löhne (nicht marktgerechter Bezahlung) tatsächlich in einigen Bereichen eine Verknappung, aber dieses Problem über die Zuwanderung lösen zu wollen ist mehr als naiv und dummdreist. Weil nämlich die Zuwanderer weit größere Lücken aufreißen als sie schließen. Statt Altenpflegern, Bauhelfern oder Handwerkern fehlt es dann an Lehrern, Ärzten, Betreuern, Polizisten, Richtern, Übersetzern, Rechtsanwälten, Sachbearbeitern, Integrations- und Antidiskriminierungsbeauftragten usw. Man denke allein an die vielen Sprachprobleme in den Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und bei Behörden. Sollen diese ständig Dutzende Dolmetscher bereitstellen? Wieviel Zeit geht dort verloren, weil man sich nicht richtig verständigen kann?
Insgesamt betrachtet erweist sich die Zuwanderung wie eine gigantische ABM-Maßnahme. Der wegen Unterbezahlung entstandene Fachkräftemangel wird nicht beseitigt, sondern unterm Strich erheblich vertieft und in höherqualifizierte Ressorts verschoben. Es ist ein Irrsinn zu glauben, ein 80-Millionen-Volk sei nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen und auf stete Zuwanderung angewiesen. Vor allem, wenn bereits
etwa ein Drittel der erwerbsfähigen Bevölkerung mehr oder weniger aus dem normalem Arbeitsprozess ausgemustert wurde.
Das komplexe Thema Fachkräftemangel veranschaulicht besonders eindrucksvoll, wie leicht mit einem Netzwerk von Fake-Argumenten die öffentliche Meinungsbildung manipuliert werden kann.

 

"Es gibt nicht verschiedene Wahrheiten - es gibt nur unterschiedliche Ansichten. Und unterschiedliche Ansichten gibt es nur, weil bittere Wahrheiten verdrängt werden."

 



Was bezweckt die demoralisierende Schuld- und Sühnekultur?

Das liegt auf der Hand: Die Schuld- und Sühnekultur ermöglicht die Umsetzung von Zumutungen und Systemveränderungen, die unter normalen Umständen nie und nimmer hätten durchgesetzt werden können.

Man denke dabei zum Beispiel nur an
die Abschaffung der DM zugunsten des Euro, die allen marktwirtschaftlichen Prinzipien zuwiderläuft,
die Transfer- und Schuldenunion, die uns schon hunderte Milliarden Euro gekostet hat,
die Nullzinspolitik, die weite Teile der Bevölkerung schleichend enteignet und ökonomische Grundregeln auf den Kopf stellt,
die Willkommenskultur, die Deutschland zusehends in einen inhomogenen Vielvölkerstaat verwandelt,
die ultralockere Asylpolitik, die weltweit falsche Hoffnungen nährt, Unsummen an Sozialgeldern verschlingt und zur Spaltung unserer Gesellschaft beiträgt,
den Zollfreihandel, der Deutschland in ein gnadenloses System des Lohn- und Steuerdumpings zwingt,
die Niederlassungsfreiheit, die es EU-Bürgern erlaubt, das deutsche Lohntarifgefüge zu unterwandern.

Die Instrumentalisierung der Kollektivschuld!
Eine Kollektivschuld darf es nicht geben, eine ewig vererbbare schon gar nicht! Das ist eigentlich weltweiter Konsens. Die meisten zur Nazizeit lebenden Deutschen waren Opfer des Hitler-Terrorregimes, nicht aber Täter. Eine Schuldübertragung auf das ganze Volk wäre menschenverachtend, geschichtsvergessen und zutiefst rassistisch.
Unser Grundgesetz beginnt mit dem Satz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar!". Die pauschale Unterstellung, die heutigen Biodeutschen seien die Nachkommen von Mördern, Kriegsverbrechern oder feigen Mitläufern, widerspricht allen historischen Erkenntnissen und ist im höchsten Maße menschenverachtend. Denn sie stempelt alle deutschen Nachfolgegenerationen zu Menschen II. Klasse.
Auch die Ausdehnung dieser Kollektivschuld auf den I. Weltkrieg und die Kolonialzeit ist ehrverletzend und ungerecht. Denn der einfache Bürger war und ist weitgehend machtlos. Er muss in der Regel ausbaden, was die eigene Obrigkeit im Zusammenspiel mit anderen europäischen Mächten anrichtet.

War die Kolonialisierung ein einziges Verbrechen?
So wird es heute gerne hingestellt. Dabei standen europäische Regierungen im 19. Jahrhundert vor einem riesigen Problem. Sollten sie die sich abzeichnende Schere zwischen Naturvölkern und aufblühenden Industrienationen ignorieren? Sollten sie also zum Beispiel weite Teile Afrikas in ihrem Urzustand belassen, eine Art Jurassicpark schaffen? Wie würden sich derlei Gegensätze im Laufe der Zeit auswirken? Auf einigen Kontinenten ein modernes Leben im zunehmenden Wohlstand, in anderen Erdteilen indigene Völker, die wie in der Steinzeit leben.
Klar doch, dass eine solche Zweiteilung der Erde inakzeptabel war. Also mussten die Naturvölker mitgenommen werden in die Neuzeit, den Anschluss finden. Nach damaligen Vorstellungen konnte das nur über eine Kolonialisierung gelingen. Die Eingeborenen mussten also an das in Europa übliche Arbeitsleben herangeführt werden. Für Menschen, die größtenteils im Einklang mit der Natur lebten, sogar Wild jagen durften (ein Privileg, das in Europa allein dem Adel zustand), muss dies wie eine Vertreibung aus dem Paradies vorgekommen sein. Denn der europäische Fabrikarbeiter, Knecht oder Leibeigene schuftete in der Regel 70 bis 80 Stunden in der Woche unter den elendsten Lebensbedingungen. Natürlich gab es Geschäftemacher und Schmarotzer, die die Kolonialisierung zu ihrem Vorteil nutzten. Aber das deutsche Reich (und damit auch seine Bevölkerung) hat von seinen Kolonien ganz bestimmt nicht profitiert. Es hat Milliarden in den Aufbau einer kolonialen Infrastruktur investiert und bei der Sicherung der öffentlichen Ordnung sind auch viele seiner Polizisten und Soldaten umgekommen (nicht nur die aufständischen Hereros).

Es ist mehr als anmaßend, damalige Zeiten mit der Moral von heute zu messen!
Weil man sich kaum vorstellen kann, wie sehr die breite Bevölkerung in Europa damals gedarbt hat. Aus diesem Elend heraus ergaben sich zwangsläufig ganz andere Prioritäten und Moralvorstellungen. Es gab kein Geld, das man großzügig im eigenen Land umverteilen oder gar in ferne Entwicklungsländer schicken konnte. Die Kolonien/Entwicklungsländer sollten weitgehend aus eigener Kraft den Wandel in die Moderne bewerkstelligen. Alles musste sich unter den härtesten Bedingungen irgendwie rechnen und rentieren. Dem Durchschnittseuropäer ging es im Grunde damals schlechter als dem Durchschnittsafrikaner. Das wird heute gerne verdrängt. Weil man sich gedankenlos am heutigen Zustand orientiert.

Der böse weiße Mann …
Die heute so angesagte Herabwürdigung der Weißen ist im Grunde nichts anderes als blinder Rassismus. Denn sie unterschlägt das allgemeine Leiden der weißen Zivilbevölkerung, die unter den schwierigsten Bedingungen versuchte, den Weg in eine bessere Zukunft zu bereiten. Höchstens ein bis zwei Prozent der Europäer haben vom damaligen Feudalsystem wirklich profitiert, konnten im Luxus schwelgen. Davon abgesehen gab es in Afrika auch viele Stammesfürsten, die schmutzige Geschäfte betrieben, andere Dörfer überfielen ließen und ihre eigenen Leute ausbeuteten oder als Sklaven verkauften. Der Sklavenhandel hatte eine vieltausendjährige Tradition, in zahlreichen Kulturen.

"Wir haben eine historische Verantwortung …"
Derlei Platitüden hängen mir schon lange zum Halse heraus. Denn hinter der beliebten Anklage verbirgt sich ja im Grunde nicht anderes als eine rassistische Kollektivschuld. Wenn man so will, trägt Europa auch eine historische Verantwortung für die
• Industrialisierung, die die Produktivität verzehnfacht hat und von der die ganze Menschheit heute profitiert,
• gewaltigen Fortschritte in der Medizin, von der ebenfalls die ganze Menschheit profitiert,
• bahnbrechenden Erfindungen bezüglich der Kommunikation (Telefon/Smartphone), der Informationsvermittlung und Aufklärung (Zeitung, Radio, Fernsehen) usw.,
• Revolutionisierung der Landwirtschaft, die es ermöglicht, acht Milliarden Menschen zu ernähren,
• Segnungen der regenerativen Energien, die der Menschheit trotz Bevölkerungsexplosion ein Überleben ermöglicht.

All diese Meilensteine der Modernisierung sind der Menschheit nicht in den Schoß gefallen. Sie wurden mit ungeheurem Engagement, Fleiß und Unsummen von Forschungsgeldern vorangetrieben. Inzwischen profitiert die gesamte Menschheit davon. Die historische Verantwortung Deutschlands oder Europas nur im negativen Bereich zu suchen, ist daher mehr als verlogen, ungerecht, dummdreist und geschichtsvergessen.

Eine mediale Dauerberieselung schürt den Selbsthass und die Selbstzweifel!
Sie wirkt also letztlich zerstörerisch, was das Wohlbefinden der Bevölkerung und der eigenen Nation betrifft. Muss es wirklich sein, dass in den Fernsehnachrichten nahezu täglich die Greuel vergangener Zeiten heraufbeschworen werden (im angeblichen Kampf gegen das Vergessen). Dass nach 120 Jahren Völkermorde eingestanden werden, die womöglich keine waren (wer maßt sich da schon wieder die Deutungshoheit an). Muss in den Fernsehnachrichten wirklich der Eindruck erweckt werden, ein Großteil der urdeutschen Bevölkerung sei antisemitisch oder fremdenfeindlich eingestellt? Wobei es sich dabei doch nachgewiesener Maßen nur um Randgruppen handelt. Müssen unsere Kinder schon in den Schulen auf diese nationale Selbstverachtung eingestimmt werden? Nur damit die Profiteure der Globalisierung, des Liberalismus, der europäischen Transferunion usw. weitermachen können wie bisher? Und damit weiterhin die Bevölkerung mit politischen Grundsatzentscheidungen überrumpelt werden kann?

Überrumpelung und Propaganda statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit zehn Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

 

Nicht nur der Rassismus gegen Ausländer ist schlimm, auch die ständige mediale Diskriminierung und Stigmatisierung der Weißen und vor allem der Biodeutschen ist inakzeptabel.

 


 

Kurze Chronik der Bundesrepublik Deutschland …

1950er Jahre: Die Politik Konrad Adenauers und Ludwig Erhards bescherte uns die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder. Es gab einen intakten Binnenmarkt mit funktionierenden nationalen Zoll- und Staatsgrenzen (die natürlich auch vor importierter Kriminalität, Sozial- und Steuerbetrug und Lohntarifunterwanderung schützten).

1960er Jahre: Fortsetzung der konservativen Politik der sozialen Markwirtschaft mit jährlichen realen Lohnsteigerungsraten von durchschnittlich mehr als 5 %.

1970er Jahre: Allmähliche Abkehr vom bisherigen Kurs. Mehr Sozialstaat, mehr Erbschuldideologie, mehr Zuwanderung, mehr EU. Die Grundidee: Sozialhileempfängern (auch zugezogenen) sollte es im Grunde kaum schlechter gehen als Durchschnittsverdienern.

1980er Jahre: Die neuen Ideologien (mehr Sozialstaat, mehr Erbschuldideologie, mehr Zuwanderung, mehr EU) mutieren zur neuen Heilslehre, zum allgemeinen Mainstream. Wer die radikalen Umwälzungen ablehnt, wird geächtet, als Rechtsextremer oder Ewiggestriger verunglimpft. Der zuvor atemberaubende Lohnzuwachs kommt zum Erliegen und wandelt sich in einen schleichenden Niedergang. Auch die Erwerbslosenzahlen steigen deutlich an (vor allem im verschleierten Bereich).

1990er Jahre: Ein Wunder geschieht: Gorbatschow erlaubt die Wiedervereinigung und von deutscher Seite wird diese Chance auch nicht verdummt. Bei der Eingliederung der DDR werden zwar viele Fehler gemacht, aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

2000er Jahre: Die nationale Politik wird zunehmend geächtet, man setzt voll auf die Europäische Union und träumt von einer neuen Supermacht, den "Vereinigten Staaten von Europa". Dieser Vision werden viele Grundsätze einer vernünftigen Staats- und Wirtschaftspolitik geopfert. Man einigt sich zum Beispiel auf eine völlig absurde Einheitswährung und setzt auf den totalen Wirtschaftskrieg (dem uneingeschränkten Zollfreihandel, der das für Konzerne so lukrative innereuropäische und globale Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie- und Zinsdumping ermöglicht).

2010er Jahre: Die hemmungslose Liberalisierung der Finanzmärkte und der Globalisierung führt logischerweise zu einem Systemzusammenbruch. Die daraus hervorgegangene Weltwirtschaftskrise kann eigentlich nur über zwei Konzepte überwunden werden - nämlich entweder über eine Antiglobalisierung (Renationalisierung/Zollanhebung) oder über eine Billiggeldschwemme. Das Establishment entscheidet sich für Letzteres (der Bürger wird wieder einmal nicht gefragt), generiert lustig immer neues Geld, Zentralbanken kaufen massenweise Staatsanleihen auf und senken die Leitzinsen auf unter null Prozent. Dieses Prinzip erweist sich (wie nicht anders zu erwarten) als Todesstoß einer fairen Marktwirtschaft und führt zudem zu einer schleichenden Enteignung der kleinen Leute (Sparer, Inhaber von Lebensversicherungen usw.). Der Staat forciert somit einen Aktienboom. Gleichwohl gibt es keine sichere Geldanlage mehr, alle Vermögenswerte unterliegen fortan der reinen Spekulation.

2020er Jahre: Die Coronapandemie offenbart, wie gefährlich lange Lieferketten und globale Abhängigkeiten sind. Das gilt auch für die Verbreitung und Mutation des Virus, für Ansteckungsgefahren und die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden der Menschheit. Derzeit steht Deutschland, Europa und die Welt wieder am Scheidewege. Weitermachen wie bisher, noch mehr neu generiertes Geld in den Markt pumpen, Minuszinsen einführen, am ausbeuterischen Zollfreihandel und einer antinationalen Weltoffenheit (Zuwanderung) bedingungslos festhalten? Oder aber sich auf die Tugenden und moralischen Vorstellungen von einst besinnen, an das Wirtschaftswunder der 1950er und 1960er Jahre anknüpfen? Ein Wirtschaftswunder, das in Wahrheit gar keines war, sondern lediglich das Ergebnis einer ehrlichen, auf Gerechtigkeit, Vernunft und Logik aufgebauten Wirtschaftspolitik.


Laut CEBR (Diagramm im Spiegel Heft 4/2021) ist das Bruttoinlandsprodukt in der EU preisbereinigt von 2005 bis 2020 leicht gesunken, während es sich im gleichen Zeitraum in China verfünffacht hat. 2005 betrug das BIP in China 3 Billionen Dollar und in den 27 Staaten der EU (also ohne Großbritannien) 15 Billionen Dollar. Inzwischen hat China die EU längst überflügelt. Wobei es in der EU natürlich starke Unterschiede gibt: Die EU-Niedriglohnländer haben aufgeholt, während die EU-Hochlohnländer umso mehr abgesunken sind.

 

Man kann nicht alle moralischen Grundwerte der Vergangenheit über Bord werfen und behaupten, diese seien nicht mehr zeitgerecht. Und alle, die sich diesem radikalen Gesinnungswandel verweigern, als Ewiggestrige verhöhnen.

 

 

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