Fridays for Future: Ist der Klimawandel Folge der Globalisierung?

Sicher ist die Globalisierung nicht alleinverantwortlich für den Klimawandel. Aber der absonderliche Warentourismus, ausgelöst durch das Lohn- und Ökodumping, zeigt verheerende Auswirkungen.

Man stelle es sich einmal bildlich vor: Täglich werden bei uns modernste Fabriken geschlossen, weil die Löhne zu hoch und die Umweltauflagen zu kostenträchtig sind. Und dann wird die Produktion in Ländern fortgesetzt, wo man die Menschen ausbeutet und sich um Umweltschutzauflagen kaum schert. Diese schäbige Vorgehensweise, die so gut wie nie angeprangert wird (weil der Zollfreihandel geheiligt wird), ist sicher eine der maßgeblichen Ursachen für den Klimawandel. Denn zum globalen Ökodumping gesellt sich ja noch ein zweiter wesentlicher Aspekt: Die Produktionsauslagerungen verursachen einen gigantischen Warentourismus! Die Zulieferketten werden immer länger und die Fertigwaren müssen letztlich dorthin, wo die zahlungskräftigen Kunden leben. Ein absoluter Wahnsinn!
Da wird der Bevölkerung eine nahezu unbezahlbare Energiewende aufgezwungen, werden Abgasrichtlinien im klimatisch unbedeutenden Deutschland ständig verschärft, werden wenig effiziente alternative Energien bis zum Exzess subventioniert - nur um vom absurden Ökodumping und Warentourismus abzulenken. Das Lkw-Aufkommen hat sich auf den deutschen Straßen in den letzten vier Jahrzehnten nahezu vervierfacht, obwohl die Kaufkraft der Bevölkerung gesunken ist. Selbst dieser alarmierende Widerspruch wird weder von der Politik noch von der Bevölkerung so richtig wahrgenommen.

 

Der Dumpingwettbewerb innerhalb der EU hat ähnliche Auswirkungen!
Auch innerhalb der EU besteht ein krasses Lohngefälle, das uns die bereits beschriebenen Produktionsverlagerungen und überflüssige Warentransporte beschert. Schön wäre, wenn Greta Thunberg und ihre Mitstreiter diesen Sachverhalt öffentlich anprangern würden.

 

Die Bevölkerungsexplosion erweist sich als größter Klimakiller!
Wenn schon unsere politisch korrekten Volksvertreter dieses vermeintlich heikle Thema immer wieder unter den Tisch kehren, so sollten doch die Fridays-for-Future-Demonstanten in dieser Hinsicht kein Pardon kennen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Denn nur durch Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit kann Naturschutz funktionieren und unser Planet gerettet werden.

 

Wie könnte ein nachhaltiger Klimaschutz aussehen?
Seit vielen Jahrzehnten wird uns vorgegaukelt, allein mit internationalen Abkommen könne eine Klimakatastrophe verhindert werden. Doch die angestrebte Einigkeit wird man wegen unterschiedlichster Staatsinteressen niemals hinbekommen. Man sieht doch bereits am Beispiel der "europäischen Solidargemeinschaft" (der EU), dass es nicht einmal dort gelingt, einheitlich hohe Steuern auf fossile und atomare Brennstoffe festzulegen!
Durch sich schrittweise erhöhende Ökosteuern würde der Markt entscheiden, welche Zukunftstechnologien im Energiesektor sich letztlich durchsetzen (also am effizientesten sind). Mit den Einnahmen aus dieser Steuerquelle könnte das gesamte Gesundheitswesen finanziert werden (lohnverteuernde Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge würden dann entfallen). Und es würden Unsummen an Subventionen gespart, die derzeit Jahr für Jahr zur Förderung alternativer Energien verbraten werden (ohne zu wissen, ob sie am Ende markttauglich sind).
Ohne EU-Diktate und internationale Abkommen könnte jeder souveräne Staat eigenständig und schnell handeln und so für die Weltgemeinschaft zum leuchtenden Vorbild werden. Es bräuchte dafür nur einen wirklich intakten Binnenmarkt, der über Importzölle das gröbste Lohn- und Ökodumping abfedert.

Verlogen ist die Klimaschutzdebatte schon deshalb, weil über die wichtigsten Faktoren (Bevölkerungsexplosion und Warentourismus) aus ideologischen Gründen geschwiegen wird. Wie ehrlich sind Ökoparteien, wenn sie ihr ganzes Augenmerk auf engstirnige nationale Abgas- und CO2-Normen richten und meinen, über Verbote alles regeln zu können? Der Markt muss es richten! Der Staat muss über Ökosteuern technologische Innovationen forcieren und das unbedachte Konsumverhalten vieler Menschen ändern.
Bei hohen Spritpreisen würden sich zum Beispiel sparsame Autos durchsetzen, würde sich die Zahl der Pendler verringern, Warentransporte erheblich abnehmen (Verkürzung der Zulieferketten), der Trend zu immer größeren Wohnungen sich umkehren usw. Alles käme in Bewegung.
Es gibt kein besseres Regulativ als ein über Steuern gelenkter Markt!

Und weil es gerade wegen der Europawahl und dem Brexit aktuell ist: "Dient die EU dem Klimaschutz?". Nein, sicher nicht! Denn seit Jahrzehnten schaffen die EU-Bürokraten es nicht, sich auf einheitliche Ökosteuern zu einigen. Das krasse Lohngefälle innerhalb der EU führt zu Produktionsverlagerungen ins ferne Ausland, wodurch sich das Transportaufkommen vervielfacht. Auch die Niederlassungsfreiheit der EU-Bürger schadet der Umwelt. Oder ist es etwa ökologisch sinnvoll, wenn in Osteuropa Dörfer veröden, während im Westen die Großstädte aus allen Nähten platzen, sich viele Normalverdiener die Mieten vor Ort nicht mehr leisten können und weite Wege zur Arbeit in Kauf nehmen müssen?
Davon abgesehen: Ohne den ewigen EU-Dumpingwettbewerb würde es allen EU-Staaten wirtschaftlich besser gehen - die über Zölle geschützten Volkswirtschaften stünden weit weniger unter Preisdruck und damit wären auch überfällige Umweltschutzmaßnahmen finanzierbar.

 

Proteste allein retten die Welt nicht, man muss schon konkrete Konzepte vorlegen!
Und bei dieser Aufarbeitung kann es nicht nur um den Klimawandel gehen! Es liegt so vieles im Argen: Die Massenarbeitslosigkeit, das globale Lohndumping, das Steuerdumping (die Steueroasen), die Exportabhängigkeit. Selbst in Deutschland sanken seit 1980 die realen Nettolöhne und Renten. Und es vervielfachte sich auch hier die Zahl der Arbeitslosen und prekär Beschäftigten.

Es ist höchste Zeit zur Umkehr, da haben die Freitagsdemonstranten recht!
Denn lange wird der Trick mit der konjunkturbelebenden Billiggeldschwemme nicht mehr funktionieren. Jederzeit kann das Kartenhaus des globalen Finanzkasinos kollabieren.
Würde die kapitalfreundliche Verschleierungspropaganda entzaubert und eine sachliche Debatte über die schwerwiegenden Probleme unserer Zeit losgetreten, ließen sich mit nur wenigen, behutsam durchgeführten Veränderungen umwälzende Reformen einleiten (die als Folge auch den Klimawandel stoppen).
Dazu wären nicht einmal internationale Abkommen notwendig. Jeder souveräne Staat könnte eigenständig handeln und sich aus der Zwangsjacke der einschnürenden globalen Abhängigkeiten befreien.
Daraus entstünde weltweit ein offener Wettbewerb über das beste Staats-, Demokratie- und Wirtschaftsmodell. Alles nachzulesen im neuen Kontrabuch (als leicht verständliche Zusammenfassung):

 

Der Gesinnungsjournalismus hat sich ausgebreitet!
Das Netzwerk kapitalistischer Propaganda …
Fake News verbreiten immer nur die anderen!

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© Dieser Text ist die Zusammenfassung einer Studie des Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
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NEU!

Argumente statt Phrasen!
Fakten statt Fake News!
Realismus statt Wunschdenken!

Auf die kapitalistische Propaganda fallen fast alle (auch Politiker) herein!
Weil sie über die Medien pausenlos verbreitet wird! Deshalb ist die Welt so ungerecht, deshalb sanken selbst in Deutschland seit 1980 die Reallöhne und Renten.
Muss sich die Bundespolitik ändern oder kann es mit der Schönfärberei und der Billiggeldschwemme ewig so weitergehen?
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DAS KONTRABUCH" von Manfred J. Müller, 100 Seiten, 8,90 Euro