Der 3. große Nachteil der Globalisierung ...

Die Perversion des ewigen Wirtschaftswachstums!

Wachstum ist nicht alles!

Wenn ein Staat sich (durch den Abbau der Zölle) dem globalen Dumpingwettbewerb und dem undurchschaubaren Spiel der internationalen Finanzmärkte preisgibt (Kasinokapitalismus), unterwirft er sich damit unweigerlich auch dem Wachstumswahn.

Denn im grausamen weltweiten Vernichtungswettbewerb kann nur bestehen, wer ständig aufs Wirtschaftswachstum setzt.
Also ganz gleich, was die Vernunft gebietet oder Umweltschutz und Rohstoffressourcen überhaupt hergeben - die Produktion muss gesteigert werden.

Nicht nur in Deutschland kommt es dabei zu paradoxen Entwicklungen.
Obwohl die Reallöhne und damit auch die allgemeine Kaufkraft seit 30 Jahren schwinden, verbrauchen Wirtschaft und Gesellschaft immer mehr Energie, Rohstoffe und Grünflächen.
Warum benötigen wir immer neue Industriegebiete für einen rückläufigen Konsum? Warum Jahr für Jahr noch höhere Warentransportaufkommen, wenn beim Verbraucher letztlich weniger ankommt?

Alle 25 bis 30 Jahre verdoppelt sich in etwa die wirtschaftliche Produktivität. Warum spüren die Bundesbürger nichts davon?

 

Sinnloses Wirtschaftswachstum?

In einem intakten Binnenmarkt führt die Marktwirtschaft zum steten Interessenausgleich - die gesamte Gesellschaft profitiert von der fortschreitenden Produktivität.
Um den Konsum nicht ins Uferlose wachsen zu lassen (kein Mensch braucht wirklich 2 Autos oder jedes Jahr zehn Paar neue Schuhe), könnte in einem intakten Binnenmarkt die steigende Produktivität über eine Verkürzung der Regelarbeitszeit ausgeglichen werden.

Freizeit statt Konsum! Vor 20 Jahren war man bereits auf dem richtigen Wege, als man begann, die Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden zu reduzieren.
Der Versuch war jedoch zum Scheitern verurteilt, weil nun einmal in einem globalen Dumpingwettbewerb (also bei fehlenden Zöllen) Arbeitszeitverkürzungen eine merkliche Standortbenachteiligung bedeuten.

Ein Staat, der auf angemessene Zölle verzichtet, kann nicht mehr das tun, was logisch und sinnvoll wäre.
Er ist dazu verdonnert, seine Produktionskosten der internationalen Konkurrenz anzugleichen. Und diese Zwänge führen zur allseits bekannten und bejammerten Abwärtsspirale.

Die systembedingte Ausschaltung der Marktwirtschaft durch die Globalisierung fordert ihren Tribut! Die Errungenschaften des technischen Fortschritts, die ausschlaggebend für die stetig steigende Produktivität sind, werden im großen Stil vergeudet.

Durch die Ausschaltung der Marktwirtschaft landet immer mehr Produktivität im sinnlosen Nirwana, also zum Beispiel im stetig wachsenden Transportaufkommen, teuren Werbemaßnahmen und dem weiten Feld der Stilllegung (Massenarbeitslosigkeit, Praktika, Frührenten, Doppelt- und Dreifachausbildungen usw.).

Selbst viele Investitionen sind inzwischen volkswirtschaftlich gesehen höchst unproduktiv, weil die staatliche Besteuerung menschenfeindlich ist (Arbeit wird verteuert, Investitionen dagegen subventioniert).

Oft werden arbeitsvernichtende Maschinen angeschafft (die nur noch von hochausgebildeten Spezialisten gebaut und bedient werden können), nur weil der Faktor Arbeit mit hohen Abgaben bestraft wird und die Folgekosten der Modernisierung und Zentralisierung (Arbeitslosigkeit, neue Verkehrsanbindungen usw.) der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Unterm Strich kommt nichts mehr dabei heraus, wie auch die BRD in den letzten 30 Jahren bewiesen hat (die Produktivität hat sich verdoppelt, trotzdem sanken die inflationsbereinigten Löhne um ca. 20 %).

Das mehr an Produktivität lässt sich sehr schnell wieder verplempern.
Wir merken das meistens nicht, weil wir kaum darüber nachdenken, die Wandlungen sich allmählich vollziehen, man sich an die Veränderungen gewöhnt und es uns meistens (noch) relativ gut geht.

 

Zurück zum Eingangsartikel: Die drei entscheidenden Nachteile der Globalisierung.

 

Hintergrund:
Globalisierung: "Das kann man bei uns ja nicht mehr produzieren!"
Müssen Schuhe, Textilien, Computer, Handys usw. unbedingt in Lohndumpingländern hergestellt werden?

 

 

 

Home (Eingangsseite www.anti-globalisierung.de)

Impressum

 © Manfred J. Müller, Flensburg

 


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Politik und Medien scheinen belehrungsresistent! Sie sehen, wie seit 30 Jahren Reallöhne und Renten sinken und ziehen keine Lehren daraus.
"Uns geht es doch gut" verkünden sie stolz, ohne über die wahren Ursachen des schleichenden Niedergangs nachzudenken. Anstatt sich um das Wesentliche zu kümmern, streitet man sich im Bundestag um belanglose Nebensächlichkeiten.

 

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Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik.

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Manche Texte von M. J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.

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