13.
Nachteil der Globalisierung: Wirtschaftskrisen breiten sich weltweit
aus!
In einer
weltweit vernetzten Wirtschaft potenziert sich die Gefahr, dass
Krisen auf andere Staaten übergreifen.
Die gegenseitige Abhängigkeit voneinander führt zu einem
Dominoeffekt - ein Land nach dem anderen wird mit in den
Abwärtsstudel gerissen. Das Dumme dabei: Weder IWF noch andere
Staaten können helfend eingreifen.
Je geringer die internationale Verflechtung von Finanzmarkt und
Realwirtschaft, desto unwahrscheinlicher ist ein globaler
Flächenbrand. Kämen autarke Staaten mit einem intakten
Binnenmarkt ins Straucheln, könnte ihnen schnell geholfen werden
- entweder durch innere Reformen (Beseitigung der Fehler) oder durch
vorübergehende Unterstützungsmaßnahmen aus dem
Ausland.
© Manfred J. Müller, Flensburg
Manfred
Julius Müller
analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlichte unzählige Aufsätze zu den
verschiedensten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern
in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten.
Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a.
"Das
Kapital und die Globalisierung".