Die
Meinungshüter von Wikipedia
Kommentar
von Manfred Julius Müller
Die
Idee schien genial: Man wollte im Internet ein
Universallexikon schaffen, auf das jedermann zugreifen und
(noch besser) an dem jedermann selbst mitarbeiten kann. Und
diese Idee kam an. Wikipedia entwickelte sich prächtig,
die Einträge wurden und werden laufend ergänzt und
korrigiert.
Doch
so ganz allmählich zeigt sich auch, dass man mit
Wikipedia eine neue diktatorische Meinungsmaschinerie
geschaffen hat. Vor allem, wenn es um die Erklärungen
im sensiblen politischen Bereich geht, offenbaren sich die
Nachteile eines offenen Systems. Denn die andauernden
Textänderungen führen längst nicht mehr zur
Optimierung vieler Seiten. Oft werden gute Sätze und
sachliche Erläuterungen entfernt und durch zweifelhafte
Texte ersetzt.
Meinungsmonopol
durch Wikipedia?
Wird
die Wikipedia-Plattform missbraucht, um eine neue Art von
Meinungsbevormundung zu schaffen? Der Gedanke kommt schnell
auf, denn wo politische und wirtschaftliche Interessen im
Spiel sind, wird häufig mit harten Bandagen und
allerlei Tricks gekämpft. Mir fiel zum Beispiel auf,
dass einige Links, die ich zwecks Meinungsabrundung den
vorhandenen Links hinzufügte, selbst nachts sofort
wieder entfernt wurden. Meine Aufsätze und Links waren
neu, in 3 Minuten konnte sie kein Mensch gelesen und
beurteilt haben.
Es
wäre schlimm genug, wenn selbsternannte
"Haremswächter" ihre Lieblingsseiten bewachen und jede
von der eigenen Vorstellung abweichende Meinung
abwürgen. Schon dies würde das Prinzip einer
seriösen und demokratisch aufgebauten
Informationsquelle kontakarieren.
Wenn
aber nun Reihenweise zu den unterschiedlichsten Themen und
Seiten die Linklöschung innerhalb von wenigen Minuten
erfolgt, muss wohl die Möglichkeit in Betracht gezogen
werden, dass Wikipedia von organisierten Lobbyisten
unterwandert ist. Wenn zu jeder Uhrzeit eine sofortige
(ungeprüfte) Linkentfernung erfolgt, muss man
befürchten, dass Programme oder Skripts für eine
automatische Überwachung sorgen. In diesem Falle
wäre Wikipedia alles andere als eine freiheitliche
Angelegenheit.
Die
anonymen Autoren von Wikipedia - keine Namen, keine
Adressen
Ein
ganz großer Nachteil von Wikipedia scheint mir auch,
dass Änderungen weitestgehend anonym erfolgen. Kein
realer Name und erst recht keine echte Adresse stehen
dahinter. Während bei den seriösen gedruckten
Lexika wie Brockhaus und Meyers die Verlage mit ihrem Namen
haften und geradestehen müssen, gibt es bei Wikipedia
nur unsichtbare und damit unantastbare Autoren. Allein der
Umstand, dass alle Wikipedia-Texte einem ständigen
Wandel unterworfen sind, lässt den Mangel erahnen. Denn
was ständig geändert wird, kann so vollkommen ja
nicht sein. Auf der anderen Seite findet man aber auch genau
das Gegenteil - Verbesserungen werden konsequent abgeblockt.
Jeder macht halt was er will. Es fehlt die seriöse
Kontrolle, es fehlt die namentliche
Verantwortung.
Wikipedia
- in sensiblen Bereichen oft einseitig, oberflächlich
und unkritisch
Wenn
ich mir wirtschaftspolitische Seiten von Wikipedia anschaue,
finde ich häufig nur einen Abklatsch der
oberflächlichen Standardmeinung, zuweilen aber auch
solche Erklärungen, die ich für gurndsätzlich
falsch und irreführend halte. Kaum etwas wird
hinterfragt, es gibt so gut wie keine neuen
Denkansätze. Von der üblichen Kapitalpropaganda
abweichende Anschauungen scheinen häufig verpönt.
Und es werden meistens auch nur solche Links zugelassen,
welche die Wikipedia-Meinung bestätigen oder
widerspiegeln. Der Wikipedia-Nutzer darf andere Standpunkte
kaum kennenlernen. Weiterführende Diskussionen sind
offenbar unerwünscht! Schade! Denn die Ausgangsidee war
wirklich gut.
Home
(Eingangsseite
www.anti-globalisierung.de)
Impressum
©
Manfred J. Müller, Flensburg
|
"Die
da oben machen das schon ..."
Ein
wenig Gottvertrauen kann sicher nicht schaden. Aber
die unkritische Haltung der
Bevölkerungsmehrheit gegenüber Politik
und Medien ermöglicht erst unseren
schleichenden wirtschaftllichen Niedergang. Mit
populistischen Umverteilungsritualen werden
Wählerstimmen "gekauft", mächtige
Lobbyistenverbände setzen sich durch und eine
weitverbreitete "political-correctness"-Ideologie
verhindert aufrichtige
Auseinandersetzungen.
Dieser
Teufelskreis kann nur durchbrochen werden, indem
Menschen sich bereitfinden, außerhalb der
dominierenden Meinungsfabriken (Medien) andere
Sichtweisen kennenzulernen.
|
Ab
sofort im Internet-Buchhandel lieferbar:
|

Sie
wissen schon alles, Sie sind bestens
informiert?
|
Die
Welt ist anders, als uns vorgegaukelt
wird!
Die
Menschheit wird systematisch verdummt!
Globalisierung und EU funktionieren nicht so, wie
man uns einzureden versucht. Deshalb erleben wir
seit über 30 Jahren einen beispiellosen
Reallohnabstieg trotz stetig steigender
Produktivität.
Wer
dieses merkwürdige Paradoxon und die
Globalisierung verstehen möchte, findet in
meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung"
die entlarvenden Antworten. Ohne falsche
Rücksichtnahmen werden die schlimmsten
politischen Irrtümer und Fehler schonungslos
aufgedeckt und die überfälligen
Korrekturmaßnahmen eingefordert.
Nur Einsicht und Offenheit kann Deutschland (und
die westliche Welt) noch vor dem Untergang
retten!
DAS
KAPITAL
und die
Globalisierung
Plädoyer
für die Entmachtung des Kapitals und die
Rückbesinnung zur
Marktwirtschaft.
Autor Manfred J. Müller, 172 Seiten,
Taschenbuch-Großformat 17x22
cm,
13,50 Euro
Weitere
Infos ...
Bestellung
über www.amazon.de
|
|
Was
macht es für einen Sinn, den wirklich
relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur
auf politische Korrektheit (was immer das auch sein
mag) zu achten?
|
Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen
Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL".
|
|