Rufmord - oder doch nur eine freie Meinungsäußerung?

Ein Kommentar von Manfred Julius Müller

Vielen Leuten sind meine Analysen und Wirtschaftskonzepte ein Dorn im Auge. Die meisten von diesen Kritikern bangen um ihre Pfründe. Dass diese Angst Verärgerung hervorruft, kann man durchaus nachvollziehen. Aber rechtfertigt diese persönliche Interessenlage übelste Verleumdungen und Hetze?

Was zum Beispiel halten Sie davon? Da fühlt sich ein Herr König aus Magdeburg berufen, mein neuestes Buch "Das Kapital und die Globalisierung" im Bausch und Bogen als "ökonomischen Blödsinn" abzutun. Aber es folgt weder ein Wort der Erklärung noch ein konkretes Beispiel, das sein drastisches Urteil rechtfertigen könnte.
Im zweiten Satz seiner dreizeiligen "
Rezension" wandelt sich der Vorwurf vom "ökonomischen Blödsinn" urplötzlich in eine "Aneinanderreihung ökonomischer Polemik". Im dritten Satz gesteht Herr König schließlich ein, dass er nur 20 Seiten des Buches gelesen habe (hat er das Buch überhaupt jemals in Händen gehabt?).

Ich glaube diese "Rezension" veranschaulicht recht gut, mit welchen Mitteln von manchen Zeitgenossen die überfällige Auseinandersetzung über den derzeitigen Kapitalismus verhindert werden soll.
Die Vermutung liegt nahe, dass es in dieser "Rezension" nicht um die Aufklärung der amazon-Kunden geht, sondern nur darum, die Verbreitung dieses Buches zu verhindern (weil es mit vielen Vorurteilen und Tabus in ungewohnter Form aufräumt und daher eine enorme Sprengkraft besitzt).

Dabei kann der Kunde vor dem Kauf des Buches sich selbst ein Bild machen über die Qualität meiner Texte, die sich auf meinen diversen Websites einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Bislang habe ich die wirtschaftliche Entwicklung und die sich ergebenden Schwierigkeiten immer richtig prognostiziert, mit vielen Spitzenpolitikern hat ein reger Meinungsaustausch stattgefunden, nicht wenige meiner Vorschläge sind sogar in die Gesetzgebung eingeflossen oder haben zu einem allgemeinen Umdenken geführt - also so blödsinnig oder polemisch kann das alles nicht wirklich sein.

Dabei stelle ich immer wieder fest, dass viele meiner Gegner die wirtschaftlichen Auswirkungen meiner Konzepte gar nicht abschätzen können.
Wer zum Beispiel in einem exportorientierten Betrieb arbeitet, muss nicht unbedingt um seinen Arbeitsplatz fürchten, wenn der unkontrollierbare Freihandel und der daraus resultierende globale Dumpingwettbewerb wieder zurückgefahren wird.

Denn selbst einem Autokonzern sichert der Export nicht unbedingt das Überleben. Die meisten Betroffenen übersehen, dass bei einem Rückgang des Exportes (zum Beispiel durch weltweit höhere Zölle) auch der Absatz im Binnenmarkt wieder zunimmt und zudem noch der ruinöse Preisdruck nachlässt (ein Unternehmen ist auf ständiges Wachstum nicht angewiesen, wenn die Rendite stimmt).

Natürlich werden die großen Absahner - wie zum Beispiel manche Investmentbanker und von den großen Firmen ins ferne Ausland entsandte Produktionsleiter und Verkaufsstrategen - es bei einer Normalisierung des Welthandels schwerer haben.
Aber soll das ganze Volk darunter leiden, nur damit es einigen sehr sehr gut geht?

 

Nachtrag:

Jetzt unterstellt mir gar eine Schülerin schon mangelnde Intelligenz!

Auch die Schülerin R. S. Hass warnt in ihrer Kurzrezension mit dem Titel "propagandischer mist" vor meinen Buch, welches vermutlich auch sie niemals in dern Händen hielt.
Sie weiß offenbar nicht einmal, welche Themen in dem Buch behandelt werden und bezieht sich nur pauschal und verunglimpfend auf meine diversen Websites.

Ich "vergreife mich im Ton und in der Logik", meine "Fakten stimmen nicht" beteuert sie vielsagend - aber es wird nicht ein einziges konkretes Beispiel aufgeführt.

Sie selbst habe als Schülerin viel mehr Ahnung als ich, mutmaßt sie schließlich.

Aber lesen Sie doch selbst...

 

Angst vor der Wahrheit...
Nicht wenige Leser fühlen sich durch meine Texte ertappt und sie haben Angst, die ungeliebte Wahrheit könne ans Licht kommen und gesetzliche Änderungen einleiten.

Dazu nur ein konkretes Beispiel: In der Analyse
Kinderarmut - wieviel Luxus braucht der junge Mensch?

wird nachgewiesen, dass es vielen Hartz-IV-Familien wirtschaftlich besser geht als gleich großen Doppelverdiener-Haushalten. Diese Erkenntnis ist sicher auch für so manche Erwerbslosenfamilien schockierend und unangenehm.
Aber dennoch mussten die Zahlen einmal auf den Tisch und der konkrete Vergleich angestellt werden (inzwischen unterstützen verschiedene Medienberichte und Fernsehsendungen meine Untersuchungen).

Aber was hat dieser Artikel mit meinen Büchern zu schaffen (er kommt dort nicht einmal ansatzweise vor). Pauschale Abstrafung aus persönlicher Verärgerung - das ist mehr als uneriös. Bei den meisten Internet-Texten biete ich den Lesern die Möglichkeit, einen eigenen Kommentar zu verlinken. Warum wird dieses Angebot so selten angenommen?

 

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Impressum

 © Manfred J. Müller, Flensburg. (Februar 2009)

 

 

Der Stein des Anstoßes - verleumderische Verrisse von Leuten, die das Buch gar nicht gelesen haben....

 

Manfred Julius Müller

DAS KAPITAL
UND DIE GLOBALISIERUNG

Plädoyer für die Entmachtung des Kapitals und
die Rückbesinnung zur Marktwirtschaft

172 Seiten, Format 17x22 cm, Verkaufspreis 13,50 Erstauflage März 2008

Erhältlich im lokalen Buchhandel (meist nur auf Bestellung) und im Internet-Buchhandel, zum Beispiel bei amazon

 

normale Reallohnentwicklung

Wie kann es angehen, dass seit 1980 die Produktivität in Deutschland um 80 % zulegte, gleichzeitig aber die Reallöhne und Renten um 15 % sanken?

Fast alle Wirtschaftsexperten drücken sich um die Beantwortung dieser Grundsatzfrage herum, sie ignorieren sie und wollen die Tatsachen nicht einmal eingestehen. Dabei verbirgt sich hinter diesem geheimnisvollem Paradoxon der Ursprung aller Fehlentwicklungen.

Denn es kann schließlich nicht normal sein, dass Produktivität und Kaufkraft immer weiter auseinanderdriften, wo doch bis 1980 sich beides im Einklang befand. Von 1900 bis 1980 hat sich trotz zweier Weltkriege der bundesdeutsche Wohlstand verfünffacht - warum also seit 1980 dieser seltsame Abstieg?

Dieses Buch beweist: Es muss nicht sein, dass die Menschheit vom Kapital unterjocht wird - es geht auch anders, humaner und sinnvoller, ohne dass utopische Radikalreformen notwendig wären.

Die Regierung eines jeden Landes hat es selbst in der Hand, auf den Pfad der Tugend und Vernunft zurückzukehren und eigentlich selbstverständliche Zustände wieder herbeizuführen - wobei Produktivität und Kaufkraft parallel wachsen.
Man muss es eben nur wollen bzw. der Wähler muss es erkennen und einfordern.

Lesen auch Sie das Buch "Das Kapital und die Globalisierung", verschaffen Sie sich einen Blick hinter die Kulissen der globalen Weltwirtschaft, scheuen Sie keine Konfrontation mit den größten Tabuthemen unserer Zeit!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Reallöhne und Renten seit 1980 tatsächlich gesunken sind.

 

Warum bloß wird von manchen Leuten mit allen Mitteln versucht, die Verbreitung meiner Texte zu verhindern?

Welche Angst treibt sie, wo doch angeblich jeder durchschnittlich intelligente Leser meine "Lügen und Trugschlüsse" sofort durchschaut?