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Kapitallobby
kämpft gegen
Mehrwertsteuererhöhung Kaum hatte die CDU im Bundestagswahlkampf 2005 eröffnet, die Mehrwertsteuer von 16 auf 18 % erhöhen zu wollen (um die lohnverteuernden Sozialbeträge senken zu können), hagelte es Kritik von allen Seiten. "Wie kann man nur einen solchen Vorschlag machen", hieß es, "dadurch werde weitere Kaufkraft abgeschöpft. Die Reform ist im höchsten Maße unsozial, sie trifft vor allem die ärmere Bevölkerung." Doch alle diese Angiftungen sind unredlich. Es wird durch diese Umfinanzierung keine Kaufkraft entzogen, da die Produkte insgesamt gesehen nicht teurer werden. Die höhere Mehrwertsteuer und die sinkenden Sozialbeiträge heben sich gegenseitig auf. Die Kassen erhalten nicht mehr Geld als vorher - schon das lässt erkennen, dass die Vorwürfe haltlos sind. "Was soll denn das Ganze, wenn der Staat gar keine Mehreinnahmen plant?" fragen sich viele. "Was aus der einen Tasche herausgenommen wird, wird in die andere Tasche wieder hineingesteckt, das ergibt doch keinen Sinn!" behaupten andere. Sie verkennen, dass dadurch trotz alledem Wesentliches erreicht und verändert wird: 1. Die Lohnkosten sinken! Das ist in Zeiten der Globalisierung, wo unsere Arbeitnehmer wegen fehlender Zollgrenzen im knallharten Wettbewerb mit allen Billiglohnländern dieser Erde stehen, besonders wichtig. 2. Die Importe werden etwas teurer, denn die höhere Mehrwertsteuer wird natürlich auch auf die eingeführten Waren aufgeschlagen. Das verbessert also nochmals die Wettbewerbssituation zu ausländischen Produkten und Dienstleistungen, weil im Gegenzug deutsche Waren wegen sinkender Lohnkosten etwas billiger werden (besonders beim Export). 3. Die Lohnkosten sinken, die Maschinenkosten aber nicht. Die starke Benachteiligung der Arbeit gegenüber dem Kapital wird dadurch also abgemildert. Es gibt noch eine Reihe weiterer Vorteilen, die ich hier aber nicht alle aufführen muss. Schon die obigen drei Hauptpunkte sollten jedem klar machen, dass es sich bei dieser Umfinanzierung also nicht um einen sinnlosen und überflüssigen Verschiebebahnhof handelt. So begrüßenswert die Mehrwertsteuererhöhung in Verbindung mit der Lohnkostensenkung auch ist - die schweren deutschen Probleme lassen sich mit dem 2-%-Vorhaben natürlich nicht beseitigen.
Ein dringend notwendiger Pilotversuch! Ich betrachte die angekündigte CDU-Initiatve als einen dringend notwendigen Pilotversuch. Wenn die Umfinanzierung Erfolg hat (was kaum bezweifelt werden kann), dann spricht doch nichts dagegen, auf dem gleichen Wege fortzufahren. Mann kann die Mehrwertsteuer weiter alle zwei Jahre um 2-4 % erhöhen - bei gleichzeitiger Absenkung der Lohnzusatzkosten natürlich. Diese Umstellung würde eine wesentliche Verbesserung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit bedeuten. Die Vollbeschäftigung könnte in 15 Jahren wieder hergestellt sein und die Reallöhne könnten auch wieder im Gleichschritt mit dem Produktionsfortschritt anziehen. Seit ca. 20 Jahren kämpfe ich nun für eine solche Umfinanzierung, die ich Lohnkostenreform nenne. Dieser lange Zeitraum war leider erforderlich, um die Lohnkostenreform überhaupt publik zum machen gegen die massiven Widerstände der Medien und Neoliberalen. Jetzt geht es darum, die Wirkungsweise der Reform zu verdeutlichen, denn schon haben sich neue Kräfte formiert, um mit Vorurteilen und geschürten Ängsten eine solche Reform madig zu machen oder zumindest eine weitere Ausweitung zu verhindern. Wie die Lohnkostenreform im Einzelnen genau wirkt, welche volkswirtschaftlichen Abläufe bei einer konsequenten Weiterentwicklung stattfinden, welche Erfolgsaussichten andere Reformen hätten und wie man sich von der EU und der Globalisierung nicht unterkriegen lässt, erkläre ich in meinem neuesten Buch: "Das neue Wirtschaftswunder. Die Entmachtung des globalen Dumpingsystems". Das Buch hat 152 Seiten, Format 17x22 cm, kostet 12 Euro und erscheint Anfang September 2005. Manfred Julius Müller
Nachstehend der Klappentext zum neuen Buch: "Der Neoliberalismus hat seine Chance gehabt und ist kläglich gescheitert. Auch in der Ökonomie gelten die Gesetze der Logik - wer glaubte, den produktiven Fortschritt mit realen Lohnsenkungen und Sozialabbau bekämpfen zu müssen, ist eines Besseren belehrt worden. Lautet die Devise jetzt Löhne rauf!"? Natürlich nicht, denn erst müssen dafür die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Notwendig ist die Aushöhlung des globalen Dumpingsystems. Der Autor dieses Buches beweist, dass dies ohne weiteres möglich ist. Er ist kein Anhänger des Klassenkampfes und plumper Umverteilung, ihm geht es einzig um die Wiederbelebung einer florierenden Marktwirtschaft. Volksnah erklärt er die Mechanismen der Weltwirtschaft und enttarnt die vielen Denkfehler, die zu der heutigen Misere geführt haben. Seine fundierten Lösungskonzepte sind absolut praxistauglich, sofort umsetzbar und schnell wirksam. Besonders ausführlich befasst er sich mit der von ihm entwickelten Lohnkostenreform, der Umfinanzierung der Sozialversicherungen über die Mehrwertsteuer. Fazit: Dieses Buch markiert den Weg zu einem neuen Wirtschaftswunder und einer demokratischeren, gerechteren Gesellschaft." Sie erhalten das Buch bei www.amazon.de oder im stationären Buchhandel (dort leider meistens nur auf Bestellung).
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© Manfred J. Müller, Flensburg
Wie
verhält es sich mit den Vor- und Nachteilen der
Globalisierung? Die
Ursachen der
Globalisierung Das
Ende der
Globalisierung? Stimmen
Sie ab, wie urteilen Sie über die
Globalisierung... Soll
der Staat Glühbirnen
verbieten? Treibt
uns die Globalisierung in den
Ruin? "Aber
wir sind doch
Exportweltmeister" Was
versteht man unter
Neoliberalismus? Was
versteht man unter
Globalisierung? Lässt
sich die Globalisierung
abschalten? Die
bewusste Irreführung der
Öffentlichkeit Ist
der Sozialstaat am
Ende? Das
Wesentliche erkennen! Wider
dem unredlichen Geist! Brauchen
wir einen Mindestlohn? Rufmord
- oder doch nur eine freie
Meinungsäußerung? Brauchen
wir eine transatlantische
Freihandelszone? "Die
Mehrwertsteuer ist
unsozial" Deutschland
und die Globalisierung Die
Meinungshüter von
Wikipedia Die
gekaufte Meinung am Beispiel der Propaganda für die
EU-Osterweiterung Ricardos
Irrtum Wie
utopisch ist das bedingungslose
Grundeinkommen? Wachsender
Unmut Warum
sperrt sich die Politik so strikt gegen die Abkoppelung vom
globalen Dumpingsystem? "Die
EU beschert uns Frieden und
Wohlstand" Was
ist Volksverhetzung? Die
Senkung und Abschaffung der
Lohnnebenkosten "Ohne
Globalisierung wäre der Klimawandel nicht zu
bewältigen!" Der
ruinöse Milchpreis...
Kein
Erbarmen mit den
Landwirten? "Aber
das stimmt doch gar nicht, die Löhne sind doch
gestiegen!"
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