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Gibt
es die große Armut durch Hartz IV? Müssen nach
dem Urteil des Bundesverfassungegerichtes die
Regelsätze erneut angehoben werden?
Hartz
IV - ist der Sozialstaat noch zu retten?
Im
nachfolgenden Beitrag sollen die Hintergründe zur
Hartz-IV-Problematik aufgearbeitet werden. Ist unser
Sozialstaat auf Dauer noch finanzierbar, funktioniert das
Lohnabstandsgebot (geht es einer vierköpfigen Familie
mit 2500 Euro Bruttogehalt besser als einem entsprechendem
Hartz-IV-Haushalt)?
Steht
den Kindern der Erwerbslosen jetzt mehr Geld zu?
Das
Bundesverfassungsgericht
hat
mit seinem salomonischen Urteil zu Hartz IV eine neue
Diskussion entfacht. Während Sozialpolitiker
frohlocken, nach erfolgter Erhöhung zum 1. 7. 2009 noch
in diesem Jahr eine weitere Anhebung der Regelsätze
für Kinder durchsetzen zu können, rufen besonnene
Politiker zur Mäßigung auf.
Vor
allem FDP-Chef Guido Westerwelle prescht mit deutlichen
Worten hervor. Mit dem Verweis auf
das
Lohnabstandsgebot
fordert
er, ein Arbeitnehmerhaushalt mit Kindern müsse sich
finanziell besser stehen als der entsprechende
Erwerbslosenhaushalt. Seine weiteren Äußerungen
("spätrömische Dekadenz" und "anstrengungsloser
Wohlstand") sorgten leider zunächst für eine
Ablenkung von seiner eigentlichen Kernthese.
Hat
Westerwelle etwas Falsches gesagt?
Dabei
scheint es fast so, als hätten manche Sozialpolitiker
mit ihren aufgeregten Attacken gegen den Außenminister
lediglich die Notbremse gezogen. Denn eine offene
Grundsatzdebatte über die Möglichkeiten und das
Ausmaß unseres Sozialstaates wäre wohl kaum in
ihrem Interesse.
Was
wäre, wenn bei einer sachlichen Abwägung
herauskäme, dass die soziale Gerechtigkeit sich eben
doch schon längst ins Absurde verkehrt hätte? Wenn
tatsächlich wie behauptet viele Erwerbslosenfamilien
finanziell besser gestellt wären als vergleichbare
Arbeitnehmerhaushalte, könnte ein weiterer Ausbau der
Sozialtranfers schwerlich gerechtfertigt werden. So manche
Gutmenschen, Sozialverbände und Sozialpolitiker
müssten dann um ihre Daseinsberechtigung bzw. ihr Image
bangen.
Aber
es gilt doch das Lohnabstandsgebot...
In
dieser heiklen Auseinandersetzung verweisen weltfremde
Theoretiker gerne auf des geltende Lohnabstandsgebot.
Niedrig- und Normalverdiener würden demnach
grundsätzlich durch die gesetzlich geregelte
Aufstockung (Lohnzuschuss über Hartz IV) am Ende mehr
Geld in der Tasche haben als reine
Sozialhilfeempfänger.
Bewusst
wird unterschlagen, dass zwar 1,3 Millionen
Erwerbstätige dieses Angebot
nutzen,
Millionen
weiterer Anspruchsberechtigter aber eben
nicht.
Verantwortlich für diese Fehlsteuerung sind die
komplexen Regeln und Gesetze. Wer weiß denn schon im
voraus, ob ihm überhaupt Hilfen zustehen? Warum das
unangenehme Prozedere auf sich nehmen, wenn man am Ende doch
nur abgewiesen wird?
Zudem
gilt es eine weitere Hürde zu nehmen: die
Überwindung des Schamgefühls. Man möchte als
Vollzeitbeschäftigter nicht auch noch den Stempel des
Versagers aufgedrückt bekommen, der seine Familie aus
eigener Kraft nicht ernähren kann. Nicht wenige haben
zudem Angst, auf dem Amt von Kollegen oder Nachbarn
"erwischt" zu werden und fürchten um den guten Ruf
ihrer Familie.
Nun
wird man einwenden, derlei Häme und Verunglimpfung
seien schließlich auch die Erwerbslosen ausgesetzt.
Das stimmt zwar (und ist höchst bedauerlich), aber
dennoch gibt es einen gewaltigen Unterschied: Die
Erwerbslosen müssen die Canossagänge zur Arge
zwangsweise auf sich nehmen, weil davon ihre Existenz
abhängt.
Die typische Arbeiterfamilie muss aber nicht
unbedingt beim Amt "betteln" gehen - sie kann sich mit
ihrem bescheidenen Einkommen abfinden.
Nicht
einmal das Lohnabstandsgebot schafft gleiche
Bedingungen!
Doch
selbst einmal angenommen, der Niedrig- bzw. Normalverdiener
schiebt all seine Bedenken beseite, beantragt die
Aufstockung und bekommt sie sogar gewährt. Selbst in
diesem Fall ist eine finanzielle Gleichstellung mit der
Hartz-IV-Familie nicht gewährleistet! Denn mit seinem
geringfügigen Mehreinkommen muss der Erwerbstätige
besondere Ausgaben finanzieren (Weg zur Arbeit,
Arbeitskleidung, Fortbildungen usw.), während er
anderseits (schon aus zeitlichen Gründen) viele
zusätzliche Hilfsangebote nicht nutzen kann
(Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern,
Gebührenbefreiungen, Sonderzuschüsse
usw.).
"Der
Staat darf nicht nach Kassenlage entscheiden!"
Vehement
ereifern sich derzeit Sozialpopulisten über die Debatte
zur Finanzierbarkeit bzw. möglichen Neuordnung oder
Absenkung der Hartz-IV-Regelsätze. "Einen Sozialstaat
nach Kassenlage dürfe es nicht geben, das verbiete
schon das Grundgesetz", wettern sie. Und weiter: "Das
Existenzminimum darf nach unten nicht durchbrochen werden,
die Menschenwürde sei ein heiliges Gut und dürfe
nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Staates
abhängig gemacht werden"!
In
welchem Traumland leben diese scheinheiligen Philister? Soll
ein Staat untergehen, bloß weil an der Höhe der
Sozialleistungen nicht gerüttelt werden darf? Um ihren
abgehobenen Standpunkt zu bekräften, werden
fleißig Scheinlösungen präsentiert: "Man
brauche doch nur einige Steuern einführen oder anheben
(Vermögens-, Erbschafts-, Einkommens-,
Börsenumsatz-, Gewerbesteuern usw.) - und schon sei das
Problem gelöst".
Doch
derlei Ausflüchte ignorieren die Realität in einem
globalen Steuerwettbewerb, denn man kann die Goldesel
schwerlich in unserem Land anketten. Das Kapital ist mehr
denn je flüchtig - werden die großen Steuerzahler
zu sehr abgezockt, flüchten sie ins Ausland, wo man sie
mit offenen Armen empfängt (Monaco zum Beispiel
verzichtet völlig auf Einkommenssteuern).
Vor
diesem Hintergrund sind auch andere Rechtfertigungen
einzuordnen. Wer darauf herumreitet, dass für die
Rettung der Banken, für Konjunkturprogramme und
Auslandshilfen (Stützungsmaßnahmen) immer wieder
Milliardensummen bereitgestellt werden, verkennt den
Notfall. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Um den
Zusammenbruch der Volkswirtschaft zu verhindern, muss der
Staat leider hin und wieder eingreifen (um vorausgegangene
Fehler zu korrigieren). Man kann aus dieser
systemerhaltenden Nothilfe keinen sozialen Forderungskatalog
ableiten.
Was
ist das Existenzminimum?
Wenn
große Töne gespuckt werden bezüglich der
staatlichen Verpflichtung zur Einhaltung des
Existenzminimums, dann sollte auch eine offene
Auseinandersetzung über deren Bemessung erlaubt sein.
Die aktuelle Rechtsprechung (die sich am Volkseinkommen
orientiert) gewährt einem Kind heute in der
Wirtschaftskrise das einklagbare Anrecht auf etwa den
vierfachen Wohlstand eines in den Wirtschaftswunderjahren
lebenden Kindes. Warum eigentlich? Waren die Kinder vor 50
Jahren weniger wert, wo doch für sie ganz andere
Maßstäbe galten? Ähnelt unser abgehobenes
Anspruchsdenken nicht doch vielleicht jener
"spätrömischen Dekadenz"?
Warum
müssen einem Kind in Deutschland heute Gelder
zugestanden werden, die im Nachbarland Polen für eine
ganze Großfamilie reichen? Wie wirken sich diese
Unterschiede aus, wenn 2012 die Zuzugsbeschränkungen
fallen und polnische Familien sich in großer Zahl in
unserem Sozialstaat niederlassen dürfen?
Erhöhung
der Hartz-IV-Sätze und hohe
Mindestlöhne
Ganz
Schlaue fordern in dieser komplexen Gemengelage hohe
Mindestlöhne. Damit könne angeblich das geforderte
Lohnabstandsgebot zu den Erwerbslosen wieder hergestellt
werden, ohne dass der Staat überfordert wird. Wenn es
denn so einfach wäre!
Denn
leider bestraft der globale Lohndumpingwettbewerb jegliche
Kostenerhöhungen mit einem Abbau der
Arbeitsplätze. Die einfache Rechnung lautet: je
höher die Mindestlöhne, desto weniger Jobs (die
wandern dann nämlich ins Ausland). Zwar mag ein
allgemeingültiger unterster Stundenlohn von etwa
fünf bis sechs Euro sinnvoll sein und kaum
Arbeitsplätze vernichten, aber damit löst man
bestimmt nicht das Problem des
Lohnabstandsgebots.
Automatische
Aufstockung?
Viele
Hartz-IV-Familien stehen sich heute nur deshalb finanziell
besser als Erwerbstätigen-Haushalte (im unteren
Einkommensbereich), weil die Möglichkeiten der
Aufstockung von den Betroffenen nicht genutzt werden. Diese
Ungerechtigkeit könnte der Staat unterbinden: Er
bräuchte dazu lediglich anhand der jährlichen
Einkommensteuererklärungen entgangene Ansprüche
rückerstatten. Also nicht nur überzahlte Steuern
zurückzahlen, sondern auch gleich einen Abgleich nach
den Aufstockungsrichtlinien durchführen.
Mit
hoher Wahrscheinlichkeit würde diese ehrliche und
aufrichtige Maßnahme jedoch zur Einsicht führen,
dass unser Sozialstaat in seiner jetzigen Form nicht mehr
finanzierbar ist. Das heißt: Die allgemeinen
Regelsätze müssten dann abgesenkt
werden.
Bruttogehalt
statt Hartz IV?
Das
jetzige Recht macht die Zuwendungen für Hartz IV
weitgehend undurchschaubar. Weil der Erwerbslosenhaushalt
eben nicht nur einen fixen Geldbetrag erhält, sondern
auch eine Reihe von anderen Leistungen (Warmmiete,
GEZ-Gebührenbefreiung, kostenlose Kindergärten,
evtl. gratis warme Mahlzeiten und Nahrungsmittelpakete
usw.).
Rein
rechnerisch käme es dem Staat sicher günstiger,
einer vierköpfigen Hartz-IV-Familie ein fiktives Gehalt
von 2500,- Euro brutto zuzüglich Kindergeld
zuzugestehen, dafür aber sämtliche anderen
Leistungen einzustellen. Dadurch würden
bürokratische Hürden und Kosten reduziert und auch
die Sozialgerichte entlastet.
Die
Sache hat bloß einen Haken: Die Erwerbslosenhilfe
wäre dann direkt vergleichbar mit dem Einkommen der
Erwerbstätigen. Dadurch würden über Nacht
Millionen Arbeitsverhältnisse als finanziell
uninteressant entlarvt, quasi durch die Hintertür
würde ein hoher Mindestlohn eingeführt - ein Job
unter 2800 Euro Monatsgehalt brutto wäre für einen
alleinverdienenden Familienvater (mit Frau und zwei Kindern)
zumindest aus finanzieller Sicht unrentabel. Diese
Motivationslücke müsste wiederum mit einer
automatisch gewährten Aufstockung geschlossen werden,
was ebenfalls die finanziellen Möglichkeiten des
Sozialstaates überfordern dürfte.
Würden,
wie von der FDP gewünscht, die
Zuverdienstmöglichkeiten für Erwerbslose
verbessert, vergrößert sich die Diskrepanz:
Normale Vollzeitjobs würden weiter an
Attraktivität verlieren, das gebotene Lohnabstandsgebot
wäre noch schwieriger einzuhalten.
Aufstockungen
sind nur eine Notlösung
Volkswirtschaftlich
gesehen erweisen sich Aufstockungen ohnehin als
Notlösungen - auf Dauer gesehen unterlaufen sie
wichtige marktwirtschaftliche Prinzipien (führen also
letztlich zu Fehllenkungen und zur Ineffizienz). Denn jede
Aufstockung ist eine verkappte Subvention und damit
auch
Protektionismus
pur.
Man handelt somit völlig inkonsequent: Der
Zollprotektionismus wird verdammt und durch den teuren,
undurchsichtigen Subventionsprotektionismus
ersetzt.
Und
noch etwas spricht gegen die dauerhafte Aufstockungspraxis:
Warum überhaupt sollen Unternehmen noch
Monatslöhne von 3000 Euro brutto zahlen? Wenn der Staat
eh helfend eingreift, genügt doch auch die Hälfte.
Dank Aufstockung hätte der Arbeitnehmer dadurch keine
finanziellen Nachteile.
Übrigens
wäre auch die geforderte Absenkung der
Sozialversicherungsbeiträge im unteren Lohnbereich nur
eine Scheinlösung. Auch dabei handelt es sich
schließlich um eine Subvention bzw. um eine verkappte
Aufstockung (mit dem Unterschied allerdings, dass diese dann
automatisch ohne Antragstellung gewährt
würde).
Um wirklich etwas zu bewirken, müsste im großen
Stil ähnlich einer Lohnsteuerfreigrenze eine für
alle geltende untere Beitragsfreigrenze eingerichtet werden
- gegenfinanziert über
eine
Mehrwertsteueranhebung.
Dadurch würde Arbeit in Deutschland grundsätzlich
billiger und somit auch international konkurrenzfähiger
(es würden neue Arbeitsplätze
entstehen).
Zwangsarbeit
für Erwerbslose?
Leider
kommen in der aufgeheizten Debatte über die
Hartz-IV-Problematik immer wieder unausgegorene
Stammtisch-Parolen auf den Tisch, wie zum Beispiel die
Zwangsarbeit für Erwerbslose (z. B. Einsatzkommandos
zum Schneeschaufeln).
Einmal
abgesehen davon, dass diese öffentliche Demütigung
mit der im Grundgesetz verankerten Menschenwürde kaum
vereinbar ist, muss sich ein demokratischer Rechtsstaat
derlei Ambitionen sowieso abschminken. Denn mit legalen
Mitteln lässt sich kaum jemand zur Fronarbeit zwingen
(das bewiesen bereits die gescheiterten Feldversuche beim
Spargelstechen).
Was
will man machen, wenn der "Zwangsarbeiter" sich in die
Krankheit flüchtet ("mein Rücken tut weh", "mir
ist schlecht" usw.), was tun, wenn der Arbeitsunwillige
nichts von der Hand kriegt? Deshalb ist auch der pathetische
Leitspruch "Fördern und Fordern" eine Farce, solange
das Lohnabstandsgebot in der Praxis kaum funktioniert. Wie
will man Arbeitsunwilligen beweisen, dass sie sich bewusst
dumm anstellen? Was nützen da noch Sperrfristen (gegen
die im Notfall geklagt werden kann)?
Eine
vernünftige Arbeitsleistung kann nur auf freiwilliger
Basis erreicht werden. Würde den vermeintlichen
Drückebergern eine ordentliche und fair bezahlte Arbeit
angeboten, würden fast alle freudig zugreifen.
Nur
eine Entschärfung des globalen Dumpingwettbewerbs
könnte den Sozialstaat retten!
Ich
bin der festen Überzeugung, das letzten Endes nur eine
Abkoppelung vom globalem Dumpingsystem unseren Wohlstand und
Sozialstaat retten könnte. Das bedeutet im Klartext:
Entweder eine Wiederbelebung der Zölle oder eine starke
Anhebung der Mehrwertsteuer zur Absenkung der
Sozialversicherungsbeiträge.
Erst
wenn der absurde Kostendruck von außen eingedämmt
wird, könnten wieder im größeren Umfang neue
Industriearbeitsplätze entstehen und die
Reallöhne, Renten und Sozialhilfen entsprechend der
Produktivität anziehen (was in den letzten 30 Jahren
leider nicht mehr der Fall war). Durch den raschen Abbau der
Massenarbeitslosigkeit würde sich dann auch das
Hartz-IV-Problem ganz von allein auflösen.
Leserkommentare:
Eigenen
Kommentar zu diesem Artikel (Nr. 517)
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©
Manfred J. Müller, Flensburg
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Es
geht auch anders...
Der
obige Aufsatz beleuchtet nur einen
Teilaspekt, warum es in Deutschland seit 30 Jahren
bergab geht. Das ganze Ausmaß der Misere wird
in meinen Büchern aufgedeckt.
In
Deutschland fehlen nicht drei,
sondern
zehn
Millionen versicherungspflichtige
Arbeitsplätze,
seit
30
Jahren sinken Reallöhne und
Renten
trotz
doppelter Produktivität, die Staatsschulden
steigen ins Uferlose trotz einschneidender
Sparmaßnahmen und ständig drohen neue
Spekulationsblasen, Euro- und
Weltwirtschaftskrisen. Wer uns diese Entwicklung
als Erfolg verkaufen will ("uns geht es doch allen
gut"), hat keinen Respekt vor der Wahrheit!
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Manfred
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bis zur Perversion? Wann kollabiert das
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|
Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
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Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
erschienen, u. a. die
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"DAS KAPITAL".
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