Streit
um die Definition des Phänomens
Globalisierung! Bei der
Definition des Wortes "Globalisierung" scheiden sich noch
immer die Geister. Während die einen den Begriff gerne
überfrachten und alle Aspekte der Veränderung der
letzten Jahrzehnte mit ins Boot nehmen möchten, fordern
Analysten eine scharfe Trennung von normaler technologischer
Fortentwicklung und künstlich angeheizter
Globalisierung. Wer aber
nun hat Recht? Wie müsste eine objektive Definition
lauten? Sollte man die bahnbrechenden Veränderungen in
der Informationstechnologie mit in die Waagschale werfen und
selbst noch die Veränderungen bezüglich Kultur und
Demokratisierung der Globalisierung zuschreiben? Wollen
wir eine klare Sprache oder wollen wir
Verwirrung? Die
Globalisierungslobby forciert die Aufweichung der
Definition! Ohne
Globalisierung gäbe es keinen weltweiten
Dumpingwettbewerb und die Reallöhne wären seit
1980 auch in den alten Industrienationen stark gestiegen
(im Einklang mit der Produktivität), es gäbe keine
Massenarbeitslosigkeit, keine 1-Euro-Jobs, keine Leiharbeit
und keine ausufernde Frühverrentung (alles Instrumente,
die die wahren Dimensionen des Jobabbaus kaschieren).
Warum
ist das so? Diese
furchtbaren Verwerfungen, die der Abbau der Zölle
ausgelöst hat, sollten klar erörtert und nicht mit
scheinbar positiven Aspekten verrechnet werden. Denn die
Fortschritte in der Informationstechnologie (die auch die
Demokratisierung vorantreibt), im Transportwesen
(Containerschiffe), im Kulturaustausch usw. haben mit der
eigentlichen Globalisierung (dem Zollabbau) nichts zu
schaffen, diese Fortschritte sind eine stinknormale, seit
Jahrtausenden anhaltende, Weiterentwicklung. Wie
wird man die Globalisierung im Nachhinein bewerten? Die
Globalisierung wird auf das reduziert werden, was sie
wirklich ist: Ein von der Kapitallobby angezettelter
Freihandelswahn, der die gesamte Menschheit in einen
gnadenlosen Lohn-/ Öko-/ Sozial-/ Steuer-/
Subventions-Dumpingwettbewerb zwingt. Kommentar
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(Eingangsseite
www.anti-globalisierung.de) ©
Manfred J. Müller, Flensburg Noch
Fragen? Alle relevanten Tabuthemen über die
Globalisierung im Überblick.
Treibt
uns die Globalisierung in den
Ruin? Hartz
IV - ist der Sozialstaat noch zu
retten? Sind
wir noch immer die
Herrenrasse? Abschaffung
des Euro - Wiedereinführung der
DM Streit
um die Definition des Phänomens Globalisierung! "Aber
wir sind doch
Exportweltmeister" Das
letzte Aufbäumen - der Euro vor dem Fall
Wie
verhält es sich mit den Vor- und Nachteilen der
Globalisierung? Die
Ursachen der
Globalisierung Das
Ende der
Globalisierung? Lässt
sich die Globalisierung
abschalten? Warum
sperrt sich die Politik so strikt gegen die Abkoppelung vom
globalen Dumpingsystem? "Aber
das stimmt doch gar nicht, die Löhne sind doch
gestiegen!" Was
versteht man unter
Neoliberalismus? Was
versteht man unter
Globalisierung? Das
Wesentliche erkennen! Wider
dem unredlichen Geist! Das
Produktivitätswachstum in Deutschland seit
1980 Brauchen
wir einen Mindestlohn? Referat
zum Thema Globalisierung Brauchen
wir eine transatlantische
Freihandelszone? "Die
Mehrwertsteuer ist
unsozial" Deutschland
und die Globalisierung Die
gekaufte Meinung am Beispiel der Propaganda für die
EU-Osterweiterung Ricardos
Irrtum "Die
EU beschert uns Frieden und
Wohlstand" Die
Senkung und Abschaffung der
Lohnnebenkosten "Ohne
Globalisierung wäre der Klimawandel nicht zu
bewältigen!"

Um
es gleich zu sagen: Ich halte eine plumpe Verallgemeinerung
und eine Überdehnung des Begriffs "Globalisierung"
für im höchsten Maße unseriös und der
Sachlichkeit undienlich.
Denn die Globalisierung ist schließlich das
bedeutendste Phänomen unserer Zeit, über dessen
Ursachen und Folgen man sich auseinandersetzen muss (um die
seit 30 Jahren anhaltende Lohnabwärtsspirale
und das Problem der Massenarbeitslosigkeit
richtig verstehen zu können).
Eine ehrliche Aufarbeitung der Globalisierung ist aber zum
Scheitern verurteilt, wenn die Wortbestimmung nebulös
und schwammig ausfällt und als Sammelbecken
für alle positiven Veränderungen der Neuzeit
dient.
Die
kapitalstarke Globalisierungslobby verfolgt einseitige
Interessen, sie möchte die Globalisierung unbedingt in
ein strahlendes Licht tauchen (weil sie am zolllosen
Freihandel klotzig verdient).
Aber muss die Allgemeinheit diesem raffiniertem Treiben
folgen?
Der neutrale Beobachter kommt meines Erachtens nicht umhin,
die Definition der Globalisierung wirklich auf ihren Kern
und und Ursprung zu beschränken.
Das heißt: Man darf die Globalisierung nicht als
Naturereignis ansehen - sie wurde künstlich entfacht!
Aus dieser wirtschaftspolitischen Maßnahme
entwickelten sich dann die Kräfte und
Veränderungen, wie wir sie heute
größtenteils mit Bedauern registrieren
müssen.
Richtig
bewertet werden die Entgleisungen der Zeitgeschichte meist
erst im Nachhinein. Das 20. Jahrhundert wurde geprägt
vom Kolonialismus, Faschismus und Kommunismus. In einigen
Jahrzehnten wird sicher auch die Globalisierung als Irrweg
allgemein anerkannt werden. Niemand wird dann mehr auf die
Idee kommen, den technologischen Fortschritt mit den daraus
resultierenden Folgen als besonderes Merkmal einer Epoche zu
verstehen.
Die Globalisierung wird Politikern angelastet werden, die
bestehende Standortunterschiede (allein Lohndiskrepanzen von
über 1000 Prozent) völlig ignorierten und
notwendige Zollgrenzen bedenkenlos einrissen in der
Hoffnung, ihr auserwähltes Volk würde durch
bessere Leistungen (Herrenrasse-Ideologie)
die gravierenden Wettbewerbsnachteile ausgleichen
können.
Die
am meisten gelesenen Publikationen auf der Seite
www.anti-globalisierung.de
Was
geschieht wirklich durch die Globalisierung. Was wird aus
unseren Arbeitsplätzen. Werden wir auf Dauer den
globalen Kampf um die niedrigsten Löhne gewinnen oder
wird Deutschland untergehen?
Müssen
die Hartz-IV-Regelsätze erneut angehoben werden. Ist
das alles überhaupt noch finanzierbar? Oder geht es
Hartz-IV-Familien teilweise schon besser als
Normalverdienern?
Fühlen
wir uns noch immer anderen Völkern haushoch
überlegen? Glauben wir ernsthaft, uns als Ideenschmiede
der Welt aufspielen zu können (wir entwickeln die
Produkte, die dann in den Schwellenländern zu
Hungerlöhnen hergestellt werden)?
Ist
die Abschaffung oder der Zusammenbruch des Euro noch zu
verhindern?
Schon
bei der Wortbestimmung wird getrickst.
Ist
Deutschland wirklich der große Exportweltmeister? Oder
lassen wir uns durch falsche Zahlen beeindrucken, die uns
den Nutzen der Globalisierung vorgaukeln sollen?
In der
Krise zeigt die Europäische Zentralbank ihr wahres
Gesicht
Die Globalisierung ist eine künstlicher Prozess,
ausgelöst durch den Abbau der Zölle. Welche vor-
und Nachteile ergeben sich aus dem daraus resultierendem
globalen Dumpingsystem?
Die
Ursachen der Globalisierung werden immer noch gerne
tabuisiert oder völlig falsch dargestellt, um die
Bevölkerung zu beschwichtigen.
Welche
Rückschlüsse müssen aus der
gegenwärtigen Krise gezogen werden?
Wird die Globalisierung bestand haben oder wird es zu einer
Gegenbewegung kommen.
Ist
die Globalisierung ein natürlicher, unumkehrbarer
Prozess? Oder handelt es sich dabei nur um einen
vorübergehenden Irrweg, den man leicht wieder verlassen
könnte?
Was
sind die Beweggründe der Politik, so stur am globalen
Dumpingslohnsystem festzuhalten?
Manche
Vorurteile sind einfach unausrottbar. Immer noch glaubt ein
Großteil der westlichen Welt, dass die Globalisierung
unseren Wohlstand sichert, obwohl es bereits seit 30 Jahren
bergab geht.
Lassen
sich mit neoliberalen Maßnahmen die bösen Folgen
der Globalisierung abmildern?
Mit
Fehlinterpretationen versucht die Kapitallobby, die
Globalisierung salonfähig zu machen. Was steckt aber
wirklich hinter der Globalisierung?
Die
tägliche Daten- und Nachrichtenflut vernebelt den Blick
fürs Wesentliche. Was ist für Deutschlands Zukunft
wirklich von Bedeutung?
Wie
mit allen Tricks immer wieder versucht wird, das globale
Lohndumpingsystem zu bewahren.
Trotz
Produktivitätswachstum sinken in Deutschland seit 1980
die Reallöhne.
Bringt
der Mindestlohn die Lösung? Oder steht hinter dem
sozial klingenden Schmeichelkurs doch nur das
Großkapital, das seine Pfründe (das globale
Dumpingsystem) erhalten will?
Was
muss ich bei einem Referat zum Thema Globalisierung
beachten?
Immerhin
beginnen prominenten Wirtschaftsfachleute einzugestehen,
dass der globale Dumpingwettbewerb (der Verzicht auf
Importzölle) für die alten Industrieländer
auf Dauer nicht zu gewinnen ist. Man sucht krampfhaft nach
Auswegen...
Der
Mythos von der unsozialen Mehrwertsteuer wird immer noch
gepflegt. Was steckt dahinter?
Wie
verändert die Globalisierung Deutschland? Was wird aus
diesem Land, wenn weiter stur am globalen Dumpingwettbewerb
(am Zollabbau) festgehalten wird.
Wie
mit Steuergeldern die Bevölkerung beeinflusst
wird.
Die
Globalisierungslobby beruft sich immer noch auf die
Irrlehren prominenter Ökonomen vergangener
Epochen.
Brauchen
wir wirklich die EU? Kann es ohne EU keinen Frieden und
keinen Wohlstand in Europa geben?
In
einem globalen Dumpingwettbewerb wäre die strikte
Absenkung der Lohnnebenkosten die zwingendste
Maßnahme.
Die
Propagandisten der Globalisierung kennen keine Skrupel.
Jetzt verkaufen sie den internationalen Warentourismus sogar
noch als umweltschonend.
Weitere
interessante Seiten finden Sie auf, www.das-kapital.eu,
www.kapitalismus-online.de,
www.weltwirtschaft-globalisierung.de,
www.parlamentswahlen.de
Manfred
Julius Müller
analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche
Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige
Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte
neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue
Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in
wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten.
Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a.
"Das
Kapital und die
Globalisierung".