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Wie kommen wir wirtschaftlich aus der Corona-Krise wieder heraus?
Einfach ganz nach Bedarf Schulden machen, Geld drucken und die Nullzinspolitik ewig fortsetzen?

Nach Corona wird nichts mehr so sein wie vorher! Allein schon wegen der gigantischen Neuverschuldung nicht. Viele Bundesbürger machen sich über die Herkunft des Geldes keine Gedanken, meinen, es sei doch genug davon da. So wird es von Politik & Medien auch gerne vermittelt. Als wenn man nur die Druckerpressen anwerfen müsste und alles sei geritzt. Aber so einfach ist das nun einmal leider nicht. Es wird schon bald heftige Verteilungskämpfe geben, falls nicht sogar unser global vernetztes Finanzsystem (allen voran der Euro) kollabiert.

Auch wenn viele Gutgläubige es nicht so recht wahrhaben wollen, stehen uns die großen Herausforderungen noch bevor. Es kann nicht weitergehen wie bisher! Wenn das Bürgertum sich nicht rührt, wenn es weiterhin seine Volksvertreter nach Belieben schalten und walten lässt, im fast blinden Vertrauen an deren Seriosität und fachliche Kompetenz, wird es höchstwahrscheinlich zur Katastrophe kommen.
Wenn man bedenkt, dass bereits in den vier Jahrzehnten vor der Krise die realen Nettolöhne und Renten in Deutschland gesunken sind, stellt sich um so mehr die Frage, wie soll das weitergehen - mit einer Neuverschuldung ungeahnten Ausmaßes und einem starken Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Die derzeit fünf Millionen Kurzarbeiter sind im Grunde ja ebenfalls weitgehend erwerbslos, auch wenn sie n der ohnehin schon schönfärberischen Arbeitslosenstatistik gar nicht auftauchen.

 

Kommt die zu erwartende Pleitewelle erst nach der Bundestagswahl?
Um Firmen "mehr Zeit zur Sanierung zu geben", brauchen wegen Corona in Not geratene Betriebe derzeit keine Insolvenz anmelden. Das Moratorium gilt rückwirkend ab 31. Dezember 2019 - derzeit ohne konkrete Zeitbefristung. Es gibt Bestrebungen, die Insolvenz-Antragspflicht bis auf Ende März 2021 auszusetzen oder gar bis Ende 2021 zu verlängern. Ebenso soll das Ende des Kurzarbeitergeldes hinausgezögert und die staatlichen KfW-Stützungskredite sollen auch erst ab 2022 zurückgezahlt werden. Wie es ausschaut, haben viele Politiker eine panische Angst vor einer schon bald einsetzenden Pleitewelle. Denn die würde natürlich auf die anstehende Bundestagswahl im Herbst 2021 einen gewaltigen Einfluss haben. Deshalb wird bis zur Bundestagswahl so getan, als hätte man alle wirtschaftlichen Probleme im Griff, als sei alles im grünen Bereich.

 

Ohne Einsicht, ohne allmähliche Abkehr vom globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumping kann die Coronakrise niemals überwunden werden!
Gigantische Billiggeldschwemmen und Euro-Hilfspakete nutzen wenig, werden nicht die zahlreichen gravierenden Lebenslügen der Vergangenheit (bezüglich EU, Globalisierung, Kasinokapitalismus usw.) in der Öffentlichkeit debattiert und enttarnt.
Eine über Politik & Medien verbreitete konzernfreundliche Propaganda hat es im Laufe der Jahrzehnte vermocht, perverse Ideologien als selbstverständlich und alternativlos darzustellen. Sogar linke Politiker fallen auf die hinterlistigen Verschleierungen, Tricks und Beschönigungen (irreführende Statistiken) herein. Es ist leider so: Werden Parolen tausendfach wiederholt, nimmt auch der kritischste Mensch sie irgendwann als gegeben hin. Selbst wenn diese Thesen reines Teufelswerk sind und sich bei ausgiebiger Analyse als absolut falsch und verlogen erweisen.

 

Schon vor Corona sanken die Löhne.
Und was erwartet uns jetzt?

Das seltsame Phänomen wird selbst in Coronazeiten noch tabuisiert!
Die spannendste und zugleich brisanteste Frage, die allen Nachdenklichen seit Jahrzehnten auf den Nägeln brennt, lautet: "Wie kann es angehen, dass seit 40 Jahren im deutschen Exportwunderland die realen Nettolöhne und Renten sinken, obwohl sie sich doch wegen der genialen produktiven Fortschritte zumindest verdoppelt haben müssten?". Aber diese Frage aller Fragen (die das bisherige Lügengebäude aus Vorurteilen und Irrlehren zum Einsturz bringen müsste) scheint nicht einmal die Edelpresse zu interessieren. Wo bleibt da die 4. Gewalt, als die die Medien immer wieder bezeichnet werden?

 

Gibt es gravierende Wahrnehmungsprobleme?
Sind die prominenten Meinungsbildner zu sehr in alten Denkmustern verfangen, weil sie von ihrer konzernfreundlichen Establishment-Politik und ihrem Gesinnungsjournalismus einfach nicht lassen können? Unsere Gesellschaft kann es sich in der heutigen prekären Lage jedenfalls nicht mehr leisten, den sich aufdrängenden Systemfragen (zum Beispiel was die Zollphobie betrifft) weiterhin auszuweichen. Wenn es schlimm kommt, sind selbst unsere Renten und Sozialhilfen nicht mehr finanzierbar, dann steht das staatlich garantierte Existenzminimum nur noch auf dem Papier. Zu meinen, man brauche einfach nur Unmengen von Geld zu drucken, um es dann generös in ganz Europa zu verteilen, wird sich als fataler Trugschluss erweisen.

 

Kasinokapitalismus statt Marktwirtschaft - das muss aufhören!
Wie kann es angehen, dass sogar linke Politiker zuschauen, wie die Global Player immer mächtiger werden? Wie kann es sein, dass sich westliche Demokratien von Wirtschaftsgiganten erpressen und nach Strich und Faden veräppeln lassen? Die 100 größten Aktienkonzerne (70 bis 80 % davon in den USA beheimatet), bringen es bereits auf eine Marktkapitalisierung von 20.000 Milliarden Euro. Nur wenige dieser Marktbeherrscher zahlen in ihren Kunden- und Absätzmärkten angemessene Steuern. Und unsere etablierten Volksvertreter schauen gelassen zu. Schon seit Jahrzehnten! Und sie befeuern diesen Aktienhype sogar noch! Durch die absurde Nullzinspolitik!
Warum verabschieden unsere Delegierten Gesetze, die im Land völlig unfaire Wettbewerbsbedingungen schaffen? Wie sollen sich nach Corona noch mittelständische Unternehmen langfristig behaupten können?
Wie soll unter den unfairen Bedingungen des globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumpings eine soziale Marktwirtschaft funktionieren? Übermächtige Weltkonzerne und Pensionskassen haben die Weltherrschaft übernommen, weil Politiker und Journalisten von deren Lobbyisten sich haben einlullen (oder kaufen) lassen. Und trotz Corona ist eine Besserung nicht in Sicht. Weil die Verantwortlichen weitgehend belehrungsresistent sind und sich immer noch an alte Vorurteile und Irrlehren klammern. Weil sie sich an die seit 1980 sinkenden Realöhne und steigenden Arbeitslosenzahlen gewöhnt haben.


••• NEU:

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung überwunden werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Bestellung zum Beispiel über www.bod.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Das Coronabuch liefert allumfassende, leicht verständliche Erklärungen für das raffinierte Zusammenspiel der kontraproduktiven Kräfte und Strömungen. Es überzeugt durch seine stichhaltigen Argumente. Es zeigt auf, wo angesetzt werden müsste, um unsere Welt nachhaltig zu ändern. "Die Wandlung Deutschlands nach der Coronakrise" bietet ein plausibles Gesamtkonzept und verliert sich nicht in widersprüchlichen, realitätsfernen Einzelmaßnahmen.

 

Erst aus dem Kontext irrlichternder Behauptungen, Unterstellungen und Vorurteile ergibt sich das erschreckende Ausmaß medialer Unterdrückung (Beeinflussung, Einschüchterung, Umererziehung).

 

Wie verkauft man radikale Ideologien als Politik der Mitte?
Ganz einfach: Indem man das weltweit Übliche, also die Normalität, als etwas ganz Rückständiges oder Widerwärtiges darstellt. In einem solchen Fall wird zum Beispiel der souveräne, weitgehend autark funktionierende Nationalstaat (mit eigener Währung) als böses, rechtspopulistisches oder rechtsradikales Ansinnen geächtet. Während der export- und importabhängige offene Vielvölkerstaat als fortschrittlich und Urquell eines stetig wachsenden Wohlstandes gepriesen wird. Durch eine geschickte Auswahl und Gewichtung der Nachrichten, Expertenaussagen und Passantenmeinungen erreicht man allmählich eine sich manifestierende Umerziehung in der breiten Bevölkerung.

Überrumpelung statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit 10 Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

Auch diese Fragen sollte man jetzt stellen: Was lief schon vor Corona falsch in Deutschland? Ging es uns tatsächlich besser als je zuvor?

Die Vorcorona-Erfolgsbilanz der Bundespolitik
und der sie unterstützenden Medien!

Schon vor Corona fiel die Bilanz blamabel aus. Die steten Erfolgsmeldungen entpuppen sich bei näherer Betrachtung als pure Augenwischerei.

Der Vergleich... (Parole: "Noch nie ging es uns so gut wie heute!")

BRD 1980: ca. 900.000 offizielle Arbeitslose
Deutschland 2018: ca. 2,3 Millionen offizielle Arbeitslose

BRD 1980: + ca. 300.000 Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit
Deutschland 2018: + ca. 3 Millionen Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse (befristeter Arbeitsplatz, Leih- und Zeitarbeit, Zahlung unter Tarif, nicht planbare Zukunft usw.):
BRD 1980: nahezu unbekannt
Deutschland 2018: ca. 15 Millionen (trotz hochriskanter Billiggeldschwemme)

Erwerbseinkommen (reale Nettolöhne und Renten), berufsbezogen (also kein verklärender Mix aus Reich und Arm, Handwerker und Akademiker):
BRD 1980: 100 %
Deutschland 2018: 85 %, also ca. 15 % niedriger als 1980

BRD 1980: Kapitalrendite: 2 % Realrendite bei festen Spareinlagen
Deutschland 2018: Kapitalrendite: 2 % Realverluste bei festen Spareinlagen

BRD 1980: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 3 %
Deutschland 2018: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 0,6 %

BRD 1980: Gesunde Staatsfinanzierung. Die deutsche Zentralbank ist nur für das eigene Land zuständig, kann mit den Leitzinsen die Wirtschaft steuern.
Deutschland 2018: Transferunion! Die europäische Zentralbank erwirbt Staatsanleihen überschuldeter Eurostaaten zum Dumpingzins.

BRD 1980: Die Deutsche Mark spiegelt die Stärke der eigenen Wirtschaft wider.
Deutschland 2018: Der Euro ist ein ungelenker Währungsmix. Notwendige, auf das einzelne Land abgestimmte Auf- und Abwertungen sind nicht möglich.

BRD 1980: Wirtschaftssystem: Eine funktionierende soziale Marktwirtschaft.
Deutschland 2018: Wirtschaftssystem: Ein undurchschaubarer, unkontrollierbarer Kasinokapitalismus, der über eine Billiggeldschwemme genährt wird.

Wenn es schon in den angeblich "guten" Zeiten nur noch abwärts ging, wie soll es dann erst nach Corona werden - mit Billionenschulden zusätzlich? Meint man etwa immer noch, man könne einfach weitermachen wie bisher?


"Uns geht es doch vergleichsweise gut …!"
Diesen vernebelnden Alibisatz höre ich oft. "Wie kommt es, dass es Deutschland im Vergleich zu den meisten anderen Industriestaaten noch recht gut geht?" werde ich dann gefragt.
Die Antwort: Wirtschaft, Politik & Medien haben es geschafft, nahezu weltweit das kontraproduktive Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumpingsystem als alternativlos darzustellen. Somit gibt es keine echten Vorbilder, alle Staaten erliegen der fatalen Globalisierungsideologie!
Außerdem leiden andere Länder meist noch mehr unter der Korruption, der Vetternwirtschaft, dem Bürokratismus, einer uneffektiven Verwaltung, behördlicher Willkür und mafiösen Strukturen. Natürlich spielt zusätzlich noch die über Jahrhunderte gewachsene Leistungsbereitschaft, die Gewissenhaftigkeit und der Arbeitseifer der Bevölkerung eine entscheidende Rolle. Dass sich beide Elternteile neben ihrer Hausarbeit und Kindererziehung bis zur Erschöpfung abrackern, ist keineswegs Weltstandard. Wobei zu berücksichtigen gilt, dass schon klimabedingt südliche Länder (heiße Zonen) benachteiligt sind (bei schlechtem bzw. kühlem Wetter arbeitet es sich halt besser als bei sengender Hitze).
Ich bleibe dabei: Würden die krassen Grundsatzfehler in Deutschland behoben, würden die Bundesbürger zumindest das Doppelte verdienen und bräuchten keine ständige Angst vor einer Entlassung/Arbeitslosigkeit oder gar einem Kollaps des EZB/Euro-Finanzsystems haben.

 

Coronakrise: Wer zahlt die Zeche?
Der Bund erweist sich als äußerst großzügig, wenn es um die Umverteilung der Gelder geht. Die Konjunkturpakete verschlingen hunderte von Milliarden Euro und auch andere EU-Staaten sollen mit deutschen Geldern massiv unterstützt werden. Italien z. B. erhält allein über 80 Milliarden von der EU als Geschenk (davon soll angeblich jeder Italiener erst einmal 500 Euro Urlaubsgeld bekommen). Aber Gemach, wichtig ist doch, wo das viele Geld herkommt. Wer finanziert am Ende den Geldregen? Das zu ermitteln fällt nicht schwer, die Opfer sind schnell ausgemacht. Es sind wieder einmal neben allen, die ihren Job verlieren, vorrangig die Kleinsparer und Besitzer von Lebensversicherungen. Denn finanzierbar sind die immensen Umverteilungen nur über die Billiggeldschwemme und die widernatürliche Nullzinspolitik.
Ist das nun die moderne Form des Sozialismus? Sollen alle, die für das Alter privat vorgesorgt haben, schleichend teilenteignet werden? Es schaut ganz so aus! Obwohl man doch weiß, wie unmoralisch und hochexplosiv ein solches Hasardeurspiel ist.
1. Jederzeit kann das ganze europäische Finanzsystem kollabieren! Aber nicht nur das:
2. Eine Nullzinspolitik unterwandert auch die Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft! Wozu sich noch groß anstrengen, wenn Erspartes staatlich entwertet wird und es vielen Hartz-IV-Familien finanziell besser geht als entsprechenden Erwerbstätigen-Haushalten?
3. Eine Nullzinspolitik torpediert marktwirtschaftliche Grundsätze. Es lohnen sich plötzlich arbeitsplatzvernichtende Investitionen, die sich sonst niemals rentieren würden.
4. Es entsteht eine Zombiewirtschaft! Kranke Unternehmen, die schon zuvor selten bis nie Gewinne erwirtschafteten, werden über Billigstkredite durchgeschleppt. Der notwendige Regenerierungsprozess unterbleibt.

Fazit: Leidtragende sind am Ende fast alle Bundesbürger!
Die Nullzinspolitik lässt eine nachhaltige Genesung der betroffenen Volkswirtschaften kaum zu. Mit unmoralischen, betrügerischen Maßnahmen und einer weiteren Abkehr von der Marktwirtschaft schafft man kein solides Fundament.
Wenn man meint, man brauche unbedingt Unsummen an Geldern zwecks Konjunkturbelebung, dann muss man halt auch in den sauren Apfel beißen und faire Zinsen dafür zahlen. Nur so geht Marktwirtschaft, nur so funktioniert Gerechtigkeit!
Die Nullzinspolitik bedeutet eine Fortsetzung der einseitig konzernfreundlichen Politik. Man puscht damit vor allem die Aktienmärkte, schafft neue Spekulationsblasen. Das fatale Signal: Nur wer in Aktien investiert, kann noch Kasse machen! Dabei kann aber auch der DAX jederzeit massiv abstürzen. Wenn Regierungen ihren Kurs ändern und wieder mehr Wert auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit legen (auf marktgerechte Zinsen achten, konzernfreundliche Begünstigungen abschaffen usw.), wäre der Aktienhype schnell vorbei. Den deutschen Sparern vorzuwerfen, sie hätten selber Schuld und seien zu blöd für ein intelligentes Investment, ist mehr als zynisch.

Whatever it takes …
Bereits vor 20 Jahren sollten mit der Einführung des Euro die "Vereinigten Staaten von Europa" erzwungen werden. Denn man wusste nur zu genau, dass eine Gemeinschaftswährung lediglich in einem Einheitsstaat mit gleichen Gesetzen, Steuern und Löhnen funktionieren kann. Doch die Initiatoren des Euro hatten sich verkalkuliert: Das Nationalbewusstsein der meisten Europäer außerhalb Deutschlands war nicht so einfach auszulöschen. Und so gab es durch den irrationalen Euro statt der erhofften Vereinigung nur Chaos und Probleme (Massenarbeitslosigkeit, sinkende Löhne und Renten, Staatspleiten, Schuldenschnitte, Billiggeldschwemmen, eine Transferunion, den Aufkauf von Staatsanleihen über die EZB usw.).

Nun wird zum 2. Schlag ausgeholt!
Die Coronakrise bietet den Großmacht-Visionisten die Chance, die politische Vereinigung Europas doch noch zu erzwingen. Einfach indem die Verschuldung über die EZB dermaßen ausgedehnt wird, dass man aus der Nummer nicht mehr herauskommt. Die finanziellen Verpflichtungen und Verflechtungen innerhalb des Euroraums sind dann dermaßen gigantisch, dass nur noch der Zusammenschluss der Schuldenstaaten als Ausweg bleibt. Der Traum von der neuen Supermacht, den "Vereinigten Staaten von Europa", ließe sich somit auch gegen den Willen der breiten Bevölkerung umsetzen.
Naive EU-Fanatiker werden jubeln und frohlocken - aber gesamtwirtschaftlich betrachtet wird eine so trickreich geschaffene Supermacht den Niedergang Europas beschleunigen. Weil das vermeintlich "solidarische" Umverteilungssystem höchst leistungsfeindlich ist! Es fördert den Neid und die Missgunst unter den europäischen Völkern. Warum soll sich z. B. der einzelne Bundesbürger noch groß anstrengen und kaputtmalochen, wenn am Ende doch nur seine hart erarbeiteten Abgaben in Regionen fließen, in denen das Erwerbsleben einen viel geringeren Stellenwert besitzt, in denen Korruption und mafiöse Strukturen den Alltag bestimmen und steuerliche und staatsbürgerliche Pflichten nicht allzu ernst genommen werden?

 


Werden Sie sich das Buch "Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise" kaufen?

Ja

Nein

Ich weiß es noch nicht.

 



Manfred Julius Müller erforscht, analysiert und kritisiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche und historische Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus, Demokratie, Medienbeeinflussung und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.

Nach der Jahrtausendwende erschienene Bücher von Manfred Julius Müller:
DIE WANDLUNG DEUTSCHLANDS NACH DER CORONA-KRISE - 2020, 172 Seiten, 17x22 cm, 13,50 Euro
DAS KONTRABUCH - 2019, 100 Seiten, 17x22 cm, 8,90 Euro
ONLY FAIRTRADE! Die kapitalistische Reformation! - 2017, 3. Auflage 2018, 56 Seiten, 13,5x21,5 cm, 5,- Euro
MENSCHLICHKEIT KENNT KEINE GRENZEN. Dummheit aber auch nicht! - 2015, 84 Seiten, 13,5x21,5 cm, 6,80 Euro
DER FREIHANDELSWAHN - 2014, 72 Seiten, 13,5x21,5 cm, 6,50 Euro
RAUS AUS DER EU oder durchhalten bis zum Untergang? - 2011, 3. Auflage 2017, 76 Seiten, 17x22 cm, 5,90 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND I: DAS KAPITAL und die Globalisierung - 2008, 2. Auflage 2014, 172 Seiten, 17x22 cm, 13,50 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND II: DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - 2010, 2. Auflage 2014, 68 Seiten, 17x22 cm, 5,80 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND III:
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - 2011, 104 Seiten, 17x22 cm, 7,90 Euro
DAS NEUE WIRTSCHAFTSWUNDER - 2005, 152 Seiten, 17x22 cm, 12,- Euro (vergriffen)
ANTI-GLOBALISIERUNG. ZURÜCK ZUR VERNUNFT!
- 2002, 96 Seiten, 13,5x21,5 cm, 8,90 Euro (vergriffen)
DIE KULTIVIERUNG DES KAPITALS - 2001, 112 Seiten, 13,5x21,5 cm, 10,- Euro (vergriffen)



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