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Informationen zum Coronabuch "Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"

 

Corona bringt es an den Tag: Sowohl die innereuropäische als auch die internationale Arbeitsteilung sind unser Verhängnis!

Der gedopte Liberalismus (Freihandelswahn) bescherte den alten Industrienationen bereits vor Corona eine seit vier Jahrzehnten anhaltende Phase des schleichenden Niedergangs. Nunmehr droht der totale Abstieg, die absolute Katastrophe. Zu glauben, durch eine gigantische Billiggeldschwemme die "Krise" meistern zu können, ist einfach nur naiv.

Die internationale Arbeitsteilung ist verantwortlich für das globale Lohn-, Konzernsteuer-, Ökö-, Zoll- und- Zinsdumping. Ihr verdanken wir letztlich das weltweite Elend, sinkende Erwerbseinkommen und steigende Arbeitslosenzahlen.
Das Problem: Die meisten Menschen in den alten Industrienationen merkten nicht einmal, wie es langsam aber stetig bergab ging. Sie wollten nicht wahrhaben, dass zum Beispiel selbst im deutschen Exportwunderland die Reallöhne und Renten seit 1980 sanken und die offiziellen Arbeitslosenzahlen sich schon vor der Coronakrise seit den 1960ern verzehnfacht hatten. Verzehnfacht, obwohl im Gegensatz zu einst mit aller Kraft Bilanzkosmetik betrieben wurde, Kurzarbeiter, ältere Arbeitslose, Frührentner, Vorruheständler und ABMler aus der Statistik verbannt wurden.
Der Manipulation sind keine Grenzen gesetzt, man könnte sogar bei zehn Millionen Arbeitslosen eine Vollbeschäftigung ausweisen. Man bräuchte lediglich alle Erwerbslosen zu Sozialhelfern, Pflegern, Integrationsbeauftragten, Ein-Euro-Jobbern oder Frührentnern machen oder jeden, der mindestens drei Stunden die Woche beschäftigt ist, als erwerbstätig verbuchen.

 

Das Grundprinzip der internationalen Arbeitsteilung: Alle Nationen in eine vollkommene Abhängigkeit bringen und die sich selbst korrigierende Marktwirtschaft ausschalten.
Darunter leiden heute alle Staaten und alle Kontinente. Wie kann es zum Beispiel angehen, dass der afrikanische Kontinent nahezu alle modernen Konsumprodukte importieren muss? Gibt es dort auch nur eine einzige afrikanische Autofabrik, einen heimischen Haushaltsgerätehersteller usw.? Afrika ist, wie alle anderen Kontinente auch, ganz von den Gnaden der Global Player abhängig! Es ist ein ewiges Hoffen und Bangen, ob ein Weltmarktführer bei entwürdigenden Zugeständnissen eine Arbeit schaffende Zulieferfabrik errichten lässt. Verlangt wird zum Beispiel: ein Entgegenkommen bei den Hungerlöhnen (genehmigt wird vielleicht 1/10 des deutschen Mindestlohnes), einen weitgehenden Verzicht auf Steuern, Sozial- und Ökostandards, dagegen Großzügigkeit bei Subventionen (Firmengrundstücke zum symbolischen Preis, Gratis-Infrastruktur-Anbindung usw.). Und dieses komplexe System der globalen Ausbeutung, unter dem selbst die Hochlohnländer zunehmend leiden, funktioniert nur aus einem Grund: Weil es keine angemessenen Zollbarrieren mehr gibt!

 

Ein Binnenmarkt mit extrem unterschiedlichen Kostenfaktoren ist kein Binnenmarkt!
Eine solch perverse Freihandelszone ist lediglich ein gigantisches Tarn- und Täuschungsmanöver. So wie die Europäische Union! Würden zum Beispiel Griechenland, Rumänien oder Bulgarien ihre eigene Volkswirtschaft über angemessene Zollgrenzen schützen dürfen, könnte sich eine autonome, von außen unabhängige industrielle Basis aufbauen. Die Bevölkerung würde im Laufe der Jahre einen Großteil ihres Eigenbedarfs an Konsumartikeln und Maschinen selbst herstellen. Sie würde im Schnelldurchlauf eine Entwicklung durchmachen, wie einst die alten Industrienationen, wie etwa England, Deutschland, Frankreich, die Schweiz, die USA, Japan, die Tigerstaaten und heute China. China ist übrigens schon seit zehn Jahren dabei, seine Exportabhängigkeit abzubauen. In China hat sich die durchschnittliche Kaufkraft von 1980 bis Ende 2019 um mindestens 1000 % erhöht, während sie in Deutschland um 15 % gesunken ist. Und Corona wird diesen Negativtrend jetzt noch erheblich verstärken.

 

Nur in einem durch Zölle geschützten, fairen Binnenmarkt kann sich eine soziale Marktwirtschaft entfalten!
Ein Binnenmarkt, in dem sich die einzelnen Staaten in allen wichtigen Kostenbelangen gegenseitig unterbieten (bekriegen), ist der reinste Horror. Ein solches Konstrukt als Marktwirtschaft zu verkaufen zeugt von Ignoranz, Volksverdummung oder moralischer Verdorbenheit.
Ein Binnenmarkt erfordert gerechte Wettbewerbsbedingungen! Lohn- und Steuerunterschiede von bis zu 1000 Prozent sind gegen alle Regeln der Vernunft und mit einer Marktwirtschaft unvereinbar. Nicht einmal bei den Konzernsteuern schafft die EU eine Übereinkunft. Viele Jahrzehnte wird verhandelt, absolut nichts kommt dabei heraus. Gerade wurde publik, dass der amerikanische Apple-Konzern, der seinen Hauptsitz in Irland hat, die geforderten 13 Milliarden Steuern nicht nachzahlen muss. Wie soll eine solch unsolidarische Steuerdumpingunion jemals gedeihen? Zu behaupten, man brauche zur Lösung des Steueroasen-Problems globale Abkommen (die es niemals geben wird), ist ein freches Ablenkungsmanöver (auch das wird im Coronabuch nachgewiesen).

Das Dornengestrüpp aus Verschleierungen, Verharmlosungen, Bilanzierungstricks muss endlich durchdrungen werden! Nur so kann die Coronakrise nachhaltig gemeistert werden. Billionensummen neu in Umlauf gebrachter Euros nützen wenig, wenn die Systemfehler der Vergangenheit nicht aufgedeckt und aufgearbeitet werden. Die Bundesbürger, die Europäer, die Menschheit müssen sich von dem angezüchteten Mainstream aus Vorurteilen, Irrlehren und Verblendungen verabschieden, um eine gerechte Welt mit Vollbeschäftigung und stetig steigender Lebensqualität zu schaffen.

 

Wir müssen die Welt nicht "neu denken" oder "neu erfinden"! Wir müssen lediglich die Gesetze der Logik anwenden und die Lehren aus bereits gemachten Erfahrungen ziehen!

 

Die Welt funktioniert anders, als uns täglich vorgegaukelt wurde …
Leitmedien nutzten oft ihre Deutungshoheit, um zu relativieren und von grundsätzlichen Vorurteilen und Irrlehren abzulenken. Mein neues Buch zur Coronakrise enttarnt dieses System aus Gesinnungsjournalismus, Meinungsmache und Umerziehung. Es deckt gnadenlos die Denkfehler unserer eingeimpften Weltanschauungen auf! Es demaskiert die ideologische Verbohrtheit unserer Zeit! Vor allem aber präsentiert es überzeugende Konzepte und Problemlösungen!
Das Coronabuch liefert allumfassende, leicht verständliche Erklärungen für das raffinierte Zusammenspiel der kontraproduktiven Kräfte und Strömungen. Es überzeugt durch seine stichhaltigen Argumente. Es zeigt auf, wo angesetzt werden müsste, um unsere Welt nachhaltig zu reformieren. "Die Wandlung Deutschlands nach der Coronakrise" bietet ein plausibles Gesamtkonzept und verliert sich nicht in widersprüchlichen, realitätsfernen Einzelmaßnahmen.


Schon vor Corona erwies sich die "internationale Arbeitsteilung" als ausgesprochen kontraproduktiv! Von 1950 bis 1980 gab es einen steilen Anstieg der Reallöhne und Renten (eine Verfünffachung) und danach ging es trotz aller genialen Produktivitätsfortschritte nur noch bergab. Warum? Wieso weigern sich Politik & Ehrlichmedien, diese Schlüsselfrage zu beantworten? Zu meinen, die Coronakrise ließe sich ganz einfach über eine neuerliche gigantische Billiggeldschwemme überwinden, wird sich als fataler Irrtum herausstellen!


Das Coronabuch …

• entlarvt fatale wirtschaftspolitische, gesellschaftliche und soziale Vorurteile und Irrlehren,

• inspiriert durch ganz neue Denkansätze.

• Seine 60 Thesen wandeln den verkorksten, kontraproduktiven Kasinokapitalismus wieder zurück in eine humane Marktwirtschaft.

 

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.bod.de, www.hugendubel.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Klappentext:
Das Ende der verklärten „internationalen Arbeitsteilung" deutete sich lange vor der Coronakrise an. Das Trugbild der wohlstandsfördernden Globalisierung konnte letztlich nur noch über eine abenteuerliche Billiggeldschwemme aufrechterhalten werden. Nun ist das Kartenhaus der Illusionen zusammengefallen, eine Neuordnung der Weltwirtschaft steht an. Der mit Vorurteilen und Irrlehren behaftete Gesinnungsjournalismus hat (hoffentlich) ausgedient. In der Rückbesinnung wird überdeutlich, was er angerichtet hat, vor allem in Deutschland. Denn ohne mediale Dauerbeschallung wäre das verhängnisvolle globale Lohn-, Steuer-, Öko-, Zins- und Zolldumping nicht denkbar gewesen.

Was steht nun an?
Welche Weichenstellungen sind erforderlich?
Wird es weiterhin Denkverbote geben?

 

Die teuren Konjunkturpakete können nur der Anfang sein!
Wird mal wieder alles vergeigt? Erfüllen die von der Bundesregierung und anderen EU-Staaten beschlossenen Konjunkturpakete ihren Zweck? Kommt damit die europäische Wirtschaft wieder in Schwung? Man weiß es nicht! Mag sein, dass damit die Konjunktur zunächst wieder angekurbelt werden kann - aber eine dauerhafte Lösung ist das bestimmt nicht. Wichtiger als schnell verbranntes Geld für kurze Strohfeuer sind langfristig wirkende Maßnahmen! Die Grundsatzfragen müssen gestellt werden, um die einzelnen Volkswirtschaften auf eine solide Basis zu stellen. Damit man endlich herauskommt aus der Zwangsjacke unnötiger Im- und Exportabhängigkeiten, damit man sich vom Joch des europäischen und globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Öko-, Zins- und Zolldumpings befreit und nicht auf Gedeih und Verderb dem international vernetzten, spekulativen Finanzsystem ausgeliefert ist.
Niemand weiß, ob die teuren, unredlich finanzierten Stützungsprogramme und die riskanten EU-Bürgschaften ausreichen! Niemand weiß, ob das Vertrauen der Bürger in die Billiggeldschwemme schier endlos ist, ob das so unsolide zusammengezimmerte Konstrukt nicht in einer Apokalypse endet. Um so mehr müssen wir darauf bedacht sein, das Fundament für eine nachhaltige, gerechte und von äußeren Störfaktoren weitgehend unabhängige Wirtschaftspolitik zu legen.

 

Warum wurden die EU-Hilfspakete so schnell durchgewunken?
EU-Experten hat es sicher überrascht, wie schnell sich die 27 Mitgliedstaaten über das 1,8 Billionen Euro teure Mammutprojekt (Coronahilfen + EU-Haushalte) haben einigen können. Hintergrund dieser ungewohnten Dynamik scheint mir die nackte Angst vor einem endgültigen Zusammenbruch der EU. Die Mehrheit der Italiener war schon lange europamüde - die Folgen der Coronakrise hätte womöglich das endgültige Ende der EU (oder zumindest der Eurozone) bedeutet. Vor diesem Tag der Abrechnung fürchten sich alle Verantwortlichen. Denn es geht um ihre Reputation und es geht um ihre Pfründe. Zigtausend hochdotierte EU-Posten, grenzenlose Macht und Ansehen sind in Gefahr.
Die EU-Hilfspakete erscheinen mir wie das letzte Aufgebot! Der verzweifelte Kraftakt erinnert mich an Hitlers Glauben an den Endsieg. Er konnte die Aussichtslosigkeit der Lage nicht anerkennen, hoffte auf den rechtzeitigen Einsatz der deutschen Wunderwaffen (Düsenjäger, Raketen und Atombomben) und befehligte am Ende sogar Armeen, die es gar nicht mehr gab.
Die heutigen Wunderwaffen heißen Nullzinspolitik, Geldschwemme, Aufkauf von Staatsanleihen, Fiskalunion, Kurzarbeit. Immer im Vertrauen auf Deutschland: deren wirtschaftliche Stärke, deren Finanzkraft, deren Solidarität. Schon immer galt der Satz: "Die EU funktioniert, solange Deutschland zahlt!". Und immer noch verbreitet die Konzern- und Kapitallobby ungeniert die These "Deutschland profitiert am meisten davon, wir müssen schließlich unsere Absatzmärkte retten!". In der Panik geht der Realitätssinn leicht verloren. Man pokert bis zum bitteren Ende und klammert sich an unerfüllbare Visionen und Wunschträume.

 

Coronakrise: Wer zahlt die Zeche?
Der Bund erweist sich als äußerst großzügig, wenn es um die Umverteilung der Gelder geht. Die Konjunkturpakete verschlingen hunderte von Milliarden Euro und auch andere EU-Staaten sollen mit deutschen Geldern massiv unterstützt werden. Italien z. B. erhält allein über 80 Milliarden von der EU als Geschenk (davon soll angeblich jeder Italiener erst einmal 500 Euro Urlaubsgeld bekommen). Aber Gemach, wichtig ist doch, wo das viele Geld herkommt. Wer finanziert am Ende den Geldregen? Das zu ermitteln fällt nicht schwer, die Opfer sind schnell ausgemacht. Es sind wieder einmal neben allen, die ihren Job verlieren, vorrangig die Kleinsparer und Besitzer von Lebensversicherungen. Denn finanzierbar sind die immensen Umverteilungen nur über die Billiggeldschwemme und die widernatürliche Nullzinspolitik.
Ist das nun die moderne Form des Sozialismus? Sollen alle, die für das Alter privat vorgesorgt haben, schleichend teilenteignet werden? Es schaut ganz so aus! Obwohl man doch weiß, wie unmoralisch und hochexplosiv ein solches Hasardeurspiel ist.
1. Jederzeit kann das ganze europäische Finanzsystem kollabieren! Aber nicht nur das:
2. Eine Nullzinspolitik unterwandert auch die Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft! Wozu sich noch groß anstrengen, wenn Erspartes staatlich entwertet wird und es vielen Hartz-IV-Familien finanziell besser geht als entsprechenden Erwerbstätigen-Haushalten?
3. Eine Nullzinspolitik torpediert marktwirtschaftliche Grundsätze. Es lohnen sich plötzlich arbeitsplatzvernichtende Investitionen, die sich sonst niemals rentieren würden.
4. Es entsteht eine Zombiewirtschaft! Kranke Unternehmen, die schon zuvor selten bis nie Gewinne erwirtschafteten, werden über Billigstkredite durchgeschleppt. Der notwendige Regenerierungsprozess unterbleibt.

Fazit: Leidtragende sind am Ende fast alle Bundesbürger!
Die Nullzinspolitik lässt eine nachhaltige Genesung der betroffenen Volkswirtschaften kaum zu. Mit unmoralischen, betrügerischen Maßnahmen und einer weiteren Abkehr von der Marktwirtschaft schafft man kein solides Fundament.
Wenn man meint, man brauche unbedingt Unsummen an Geldern zwecks Konjunkturbelebung, dann muss man halt auch in den sauren Apfel beißen und faire Zinsen dafür zahlen. Nur so geht Marktwirtschaft, nur so funktioniert Gerechtigkeit!
Die Nullzinspolitik bedeutet eine Fortsetzung der einseitig konzernfreundlichen Politik. Man puscht damit vor allem die Aktienmärkte, schafft neue Spekulationsblasen. Das fatale Signal: Nur wer in Aktien investiert, kann noch Kasse machen! Dabei kann aber auch der DAX jederzeit massiv abstürzen. Wenn Regierungen ihren Kurs ändern und wieder mehr Wert auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit legen (auf marktgerechte Zinsen achten, konzernfreundliche Begünstigungen abschaffen usw.), wäre der Aktienhype schnell vorbei. Den deutschen Sparern vorzuwerfen, sie hätten selber Schuld und seien zu blöd für ein intelligentes Investment, ist mehr als zynisch.

 

Whatever it takes …
Bereits vor 20 Jahren sollten mit der Einführung des Euro die "Vereinigten Staaten von Europa" erzwungen werden. Denn man wusste nur zu genau, dass eine Gemeinschaftswährung lediglich in einem Einheitsstaat mit gleichen Gesetzen, Steuern und Löhnen funktionieren kann. Doch die Initiatoren des Euro hatten sich verkalkuliert: Das Nationalbewusstsein der meisten Europäer außerhalb Deutschlands war nicht so einfach auszulöschen. Und so gab es durch den irrationalen Euro statt der erhofften Vereinigung nur Chaos und Probleme (Massenarbeitslosigkeit, sinkende Löhne und Renten, Staatspleiten, Schuldenschnitte, Billiggeldschwemmen, eine Transferunion, den Aufkauf von Staatsanleihen über die EZB usw.).

Nun wird zum 2. Schlag ausgeholt!
Die Coronakrise bietet den Großmacht-Visionisten die Chance, die politische Vereinigung Europas doch noch zu erzwingen. Einfach indem die Verschuldung über die EZB dermaßen ausgedehnt wird, dass man aus der Nummer nicht mehr herauskommt. Die finanziellen Verpflichtungen und Verflechtungen innerhalb des Euroraums sind dann dermaßen gigantisch, dass nur noch der Zusammenschluss der Schuldenstaaten als Ausweg bleibt. Der Traum von der neuen Supermacht, den "Vereinigten Staaten von Europa", ließe sich somit auch gegen den Willen der breiten Bevölkerung umsetzen.

Naive EU-Fanatiker werden jubeln und frohlocken - aber gesamtwirtschaftlich betrachtet wird eine so trickreich geschaffene Supermacht den Niedergang Europas beschleunigen.
Weil das vermeintlich "solidarische" Umverteilungssystem höchst leistungsfeindlich ist! Es fördert den Neid und die Missgunst unter den europäischen Völkern. Warum soll sich z. B. der einzelne Bundesbürger noch groß anstrengen und kaputtmalochen, wenn am Ende doch nur seine hart erarbeiteten Abgaben in Regionen fließen, in denen das Erwerbsleben einen viel geringeren Stellenwert besitzt, in denen Korruption und mafiöse Strukturen den Alltag bestimmen und steuerliche und staatsbürgerliche Pflichten nicht allzu ernst genommen werden?

 

 

Die Vorcorona-Erfolgsbilanz der Bundespolitik
und der sie unterstützenden Medien!

Schon vor Corona fiel die Bilanz blamabel aus. Die steten Erfolgsmeldungen entpuppen sich bei näherer Betrachtung als pure Augenwischerei.

Der Vergleich... (Parole: "Noch nie ging es uns so gut wie heute!")

BRD 1980: ca. 900.000 offizielle Arbeitslose
Deutschland 2018: ca. 2,3 Millionen offizielle Arbeitslose

BRD 1980: + ca. 300.000 Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit
Deutschland 2018: + ca. 3 Millionen Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse (befristeter Arbeitsplatz, Leih- und Zeitarbeit, Zahlung unter Tarif, nicht planbare Zukunft usw.):
BRD 1980: nahezu unbekannt
Deutschland 2018: ca. 15 Millionen (trotz hochriskanter Billiggeldschwemme)

Erwerbseinkommen (reale Nettolöhne und Renten), berufsbezogen (also kein verklärender Mix aus Reich und Arm, Handwerker und Akademiker):
BRD 1980: 100 %
Deutschland 2018: 85 %, also ca. 15 % niedriger als 1980

BRD 1980: Kapitalrendite: 2 % Realrendite bei festen Spareinlagen
Deutschland 2018: Kapitalrendite: 2 % Realverluste bei festen Spareinlagen

BRD 1980: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 3 %
Deutschland 2018: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 0,6 %

BRD 1980: Gesunde Staatsfinanzierung. Die deutsche Zentralbank ist nur für das eigene Land zuständig, kann mit den Leitzinsen die Wirtschaft steuern.
Deutschland 2018: Transferunion! Die europäische Zentralbank erwirbt Staatsanleihen überschuldeter Eurostaaten zum Dumpingzins.

BRD 1980: Die Deutsche Mark spiegelt die Stärke der eigenen Wirtschaft wider.
Deutschland 2018: Der Euro ist ein ungelenker Währungsmix. Notwendige, auf das einzelne Land abgestimmte Auf- und Abwertungen sind nicht möglich.

BRD 1980: Wirtschaftssystem: Eine funktionierende soziale Marktwirtschaft.
Deutschland 2018: Wirtschaftssystem: Ein undurchschaubarer, unkontrollierbarer Kasinokapitalismus, der über eine Billiggeldschwemme genährt wird.

Wenn es schon in den angeblich "guten" Zeiten nur noch abwärts ging, wie soll es dann erst nach Corona werden - mit Billionenschulden zusätzlich? Meint man etwa immer noch, man könne einfach weitermachen wie bisher?



"Uns geht es doch vergleichsweise gut …!"
Diesen vernebelnden Alibisatz höre ich oft. "Wie kommt es, dass es Deutschland im Vergleich zu den meisten anderen Industriestaaten noch recht gut geht?" werde ich dann gefragt.
Die Antwort: Wirtschaft, Politik & Medien haben es geschafft, nahezu weltweit das kontraproduktive Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumpingsystem als alternativlos darzustellen. Somit gibt es keine echten Vorbilder, alle Staaten erliegen der fatalen Globalisierungsideologie!
Außerdem leiden andere Länder meist noch mehr unter der Korruption, der Vetternwirtschaft, dem Bürokratismus, einer uneffektiven Verwaltung, behördlicher Willkür und mafiösen Strukturen. Natürlich spielt zusätzlich noch die über Jahrhunderte gewachsene Leistungsbereitschaft, die Gewissenhaftigkeit und der Arbeitseifer der Bevölkerung eine entscheidende Rolle. Dass sich beide Elternteile neben ihrer Hausarbeit und Kindererziehung bis zur Erschöpfung abrackern, ist keineswegs Weltstandard. Wobei zu berücksichtigen gilt, dass schon klimabedingt südliche Länder (heiße Zonen) benachteiligt sind (bei schlechtem bzw. kühlem Wetter arbeitet es sich halt besser als bei sengender Hitze).
Ich bleibe dabei: Würden die krassen Grundsatzfehler in Deutschland behoben, würden die Bundesbürger zumindest das Doppelte verdienen und bräuchten keine ständige Angst vor einer Entlassung/Arbeitslosigkeit oder gar einem Kollaps des EZB/Euro-Finanzsystems haben.

 

Die Erbschuld als Basis für eine politische Knechtschaft?
Der rassistische, antideutsche Kollektivschuldmythos liefert die Basis für ein auferzwungenes Sühneverhalten. Unter dem Deckmantel der Solidarität und Wiedergutmachung wird der deutschen Bevölkerung ein Bündel an Verpflichtungen und Zumutungen aufgebürdet. Das hat System!

Warum ist das Kollektivschulddogma rassistisch?
Artikel 1 Absatz 1 unseres Grundgesetzes lautet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Auf diesen Grundsatz ist unsere Verfassung aufgebaut (deshalb steht er auch an erster Stelle). Aber wenn viele unserer eigenen Politiker und Journalisten immer wieder wahrheitswidrig behaupten, "die Deutschen" hätten den II. Weltkrieg angefangen (Hitler hat den Krieg angefangen) und "die Deutschen" hätten vom Holocaust gewusst und ihn größtenteils gebilligt, so ist das im höchsten Maße diskriminierend und volksverhetzend. Volksverhetzung ist nichts anderes als Rassismus. Die schändlichen "Ur"deutschen werden damit zu Menschen II. Klasse degradiert, denn sie sind halt die Brut von Mördern, Kriegsverbrechern oder zumindest doch feigen Mitläufern.

Aufgrund der Menschenrechte gibt es keine Kollektivschuld …
und eine auf alle nachfolgenden Generationen übergreifende schon gar nicht. Deutschland und die Siegermächte hatten fünfundsiebzig Jahre Zeit, die wirklich Schuldigen zu bestrafen. Nach Ablauf dieser Zeit jetzt die Gesamtbevölkerung (zumindest die 55 Millionen ohne Migrationshintergrund) in Haftung zu nehmen, Deutschland als "das Land der Täter" zu stigmatisieren, ist bösartig und spaltet die Gesellschaft.

Fatale Weichenstellungen aufgrund eines anerzogenen Schuldkomplexes …
Die maßgeblichen politischen Fehlentscheidungen der letzten vier Jahrzehnte, die zu einer beispiellosen Senkung der realen Nettolöhne und Renten führten, waren in erster Linie Folge des eingeimpften schlechten Gewissens und Kollektivschuldkomplexes. Sie gipfelten in der Ideologie des inhumanen innereuropäischen und globalen Lohn-, Konzernsteuer-, Öko-, Zoll- und Zinsdumpings und der totalen wirtschaftspolitischen Entmündigung durch die Abschaffung der eigenen Währung. Dabei war die deutsche Mark (DM) die angesehenste Währung der Welt.

 

Nachtrag 17. Juli 2020: Meine örtliche Tageszeitung veröffentlicht heute unter der Rubrik "Pressestimmen" einen 16zeiligen Kommentar aus dem "Mannheimer Morgen". Die Kernaussage: "Wer die Presse in Verruf bringt, weil sie nicht so berichtet, wie es einem gefällt," ... fällt der Demokratie in den Rücken. Diese Aussage zeigt einmal mehr, wie arrogant und abgehoben manche Journalisten sind. Darf man also Falschaussagen der Medien nicht mehr benennen? Unterhöhlt jemand die Meinungsfreiheit, wenn er eine einseitige mediale Stimmungsmache aufdeckt? Ich sehe es genau umgekehrt! Ich sehe die Demokratie in Gefahr, wenn Propaganda und Gesinnungsjournalismus die Oberhand gewinnen, wenn der Bürger dauerberieselt, entmündigt und eingeschüchtert wird. Es dient durchaus der Demokratie, wenn Journalisten Politiker kritisieren. Mit gleichem Recht muss man aber auch der Bevölkerung zugestehen, berechtigte Kritik an Medien zu üben. Die Pressefreiheit ist schließlich keine Lizenz zur Volksverdummung oder Umerziehung.

 


Manfred Julius Müller erforscht, analysiert und kritisiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche und historische Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus, Demokratie, Medienbeeinflussung und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.


Impressum

Weitere brisante Bücher von Manfred J. Müller:
De Trilogie "DAS KAPITAL" (als Gegenentwurf zum gleichnamigen Werk von Karl Marx)
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND I:
DAS KAPITAL und die Globalisierung - 2008, 2. Auflage 2014, 172 Seiten, 17x22 cm, nur 13,50 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND II: DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - 2010, 2. Auflage 2014, 68 Seiten, 17x22 cm, nur 5,80 Euro
Trilogie "DAS KAPITAL", BAND III:
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - 2011, 104 Seiten, 17x22 cm, nur 7,90 Euro
Außerdem:
DAS KONTRABUCH - 2019, 100 Seiten, 17x22 cm, nur 8,90 Euro