Globalisierung Flugzeug

Anti-Globalisierung?

Das Wort Anti-Globalisierung bedeutet weder die Abwendung von der Weltgemeinschaft noch die Aufkündigung der internationalen Zusammenarbeit. Die Buhrufe, das Gezeter über Abschottung und Protektionismus, sind unangebracht. Es geht vielmehr um eine Globalisierung nach Maß, um einen zwar freien, aber dennoch verantwortungsvollen Welthandel, aus dem alle beteiligten Länder ihren Nutzen ziehen. Einen Welthandel, der die Menschheit von der Tyrannei des Kapitals und des globalen Dumpingsystems befreit.


Manfred Julius Müller (Oktober 2002):

Ist die Globalisierung wirklich Schuld an allem?
Es gibt viele Zeitgenossen, die tatsächlich meinen, das Gerede um die Globalisierung sei nur eine Modeerscheinung. Sie gehen davon aus, dass Politiker die Globalisierung als Ausrede missbrauchen, um von eigenen Fehlern abzulenken. Auch Ökonomen argumentieren gerne in diese Richtung und versuchen die Bedeutung der Globalisierung herunterzuspielen. Ihr Credo lautet: "Nicht die Globalisierung ist Schuld an der Misere, sondern der allgegenwärtige Reformstau" (sie fordern im Prinzip einen Lohn- und Sozialabbau).
Doch alle Beteuerungen und Ausflüchte nützen nichts, es geht kein Weg daran vorbei: Die Globalisierung ist der eigentliche Krankheitsherd und der Auslöser für alle wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten. Und zwar aus den folgenden Gründen:

1. Der Abbau der Zölle (der Ursprung der Globalisierung) entfacht einen völlig ungerechten Wettbewerb und zerstört unsere Marktwirtschaft. Der Abbau der Zölle zwingt z. B. uns Deutsche zur allmählichen Annäherung an die günstigen Konditionen der Lohndumpingländer. Diesem Vernichtungswettbewerb können wir niemals gewinnen, weil unser Staat wegen seiner Kostenstruktur und Schuldenlast nicht einmal ansatzweise in die Nähe der asiatischen und osteuropäischen Billiganbieter gelangen kann.

2. Der zweite große Nachteil der Globalisierung ist die Umkehrung politischer Machtverhältnisse: Die Aufhebung der Zölle erlaubt den Konzernen (dem Großkapital), sich die weltweit günstigsten Produktionsstandorte auszusuchen und damit die alten Industrieländer zu erpressen ("wenn ihr uns nicht Subventionen und Steuererlasse gewährt, kehren wir eurem Land den Rücken").


Globalisierung muss nicht sein!
Die Manipulation der öffentlichen Meinung bezüglich der Globalisierung beruht auf drei geschickt aufgebauten Legenden:

1. "Die Globalisierung ist eine natürliche Entwicklung"
Das ist völliger Blödsinn. Denn die Globalisierung ist das Resultat eines massiven Zollabbaus (Einreißen der Schleusentore) und eines stark subventionierten Güterverkehrs.

2. "Die Globalisierung bringt uns allen Wohlstand"
Auch dies ist eine völlig unhaltbare Behauptung. Die Wohlstands- und Arbeitslosenentwicklung der letzten Jahrzehnte hat das genaue Gegenteil bewiesen.

3. "Die Globalisierung ist unumkehrbar"
Auch dies ist eine raffinierte Lüge, um die wirklich notwenigen Reformen abzublocken. In dem Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!" wird überzeugend dargelegt, wie man das Joch der Globalisierung wieder abstreifen und die Entwicklung korrigieren kann. Der Staat hat alle Möglichkeiten, selbst ohne Protektionismus (ohne Zölle), unsere Marktwirtschaft wieder ins Lot zu bringen. Damit lösen sich auch alle sekundären Probleme und es würde sich sogar eine Reform der Sozialsysteme erübrigen. Und natürlich gibt es auch genug sinnvolle Maßnahmen, der allgemeinen Armut in der Welt zu begegnen. Auch dies wird im Buch einleuchtend bewiesen.


Alle Reformen nur Makulatur?
Auch wenn es sehr abgehoben klingt - tatsächlich meine ich, dass fast alle ernsthaft diskutierten Reformvorschläge (aller Parteien) nahezu sinnlos sind und oft sogar mehr schaden als nützen. Die meisten Reformen sind in ihren Auswirkungen viel zu minimal, um der aufkommenden Dumpingkonkurrenz zu trotzen. Was bringt es, wenn man durch Leistungsreduzierung die Kosten unseres Sozialstaates minimal senkt - wenn die Dumpingstaaten immer leistungsfähiger werden und die deutsche Produktion in immer mehr Bereichen gleich um einige hundert Prozent zu teuer wird. So gut ausgebildet, so motiviert, so belastbar können die deutschen Beschäftigten gar nicht sein, um diesem Druck auf Dauer standzuhalten. Mit den derzeitigen Reförmchen hetzen wir doch nur den sich ständig verschärften Bedingungen hinterher. Schon um den Status quo zu halten (über 4 Millionen Arbeitslose) müssten wir Jahr für Jahr die Lohn- und Sozialkosten um ca. 3 % herunterfahren, wobei der Staat wegen des gleichfalls sinkenden Steueraufkommens immer mehr in die Schuldenfalle gerät.

Nein, mit diesen Reförmchen ist kein Staat mehr zu machen, es müssten echte Veränderungen eingeleitet werden, es müsste gezielt auf die Folgen der EU und Globalisierung eingegangen werden (wie im Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!" anschaulich dargestellt.


Das Buch!

Es gibt mehr als 2000 Bücher über die Globalisierung. Und in den Medien wird das Thema auch ständig aufgegriffen (wenn auch recht einseitig). Warum also dieses Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!"? Ist es nicht überflüssig oder zumindest entbehrlich?
Fest steht: Die meisten Globalisierungsbücher behandeln nur Einzelaspekte oder üben sich in Wehklagen über die Ausbeutung durch Konzerne. Natürlich ist es aufschlussreich und spannend, über die fiesen Tricks des Großkapitals zu lesen - aber in der Sache kommt man damit kaum weiter.

Wichtig sind Konzepte, die das internationale Dumpingsystem entschärfen - und da müssen alle uns bekannten politischen Bücher passen. Genau hier aber setzt das Buch von Manfred Julius Müller an.

Globalisierung: Buch Anti-Globalisierung

Die Globalisierung bestimmt unser aller Leben und unseren Wohlstand. Sie liefert die Grundlage für alle volkswirtschaftlichen Überlegungen und Handlungen. Deshalb ist eine objektive Auseinandersetzung mit diesem Thema Voraussetzung für alle politischen Maßnahmen.

Anti-Globalisierung.
Zurück zur Vernunft!

Das Ende eines Irrweges

Von M. J. Müller Taschenbuch, 96 S., © 2002, ISBN 3-8311-3588-6, 8,90 Euro



Buchbestellung direkt beim Verlag per e-Mail (portofreie Zusendung, Zahlung nach Erhalt).


Das Buch ist natürlich auch erhältlich über den Buch-Versandhandel (
www.amazon.de) (ISBN 3-8311-3588-6).

Info-Service für Buchbesitzer
Besitzer des Buches "Anti-Globalisierung" können per Email wirtschaftspolitische Fragen an den Autor richten. Die Adresse lautet: m.mueller@iworld.de

 

Was unterscheidet das Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!" von anderen politischen Werken?

Kein "Infomüll"
Etwa 95 % aller Informationen über die Globalisierung sind falsch, unwichtig oder tragen nur zur allgemeinen Verwirrung bei. Dieses Buch macht Schluss mit dem belanglosen Herumgeschwafel, es kommt gleich zur Sache und verzichtet auf endlose Einleitungen und Fallbeispiele.

Keine Optimierungsillusion
Viele gestandene Persönlichkeiten glauben tatsächlich, man könne mit einer Optimierung des jetzigen Systems die grundlegenden Probleme beheben (bessere Schulen, weniger Bürokratie, Förderung von Erfindungen, Neuorganisation der EU, usw.). Solche Optimierungsvorschläge sind schön und gut, aber man tröstet sich schon seit 30 Jahren damit und kommt keinen Schritt weiter.

Keine komplizierten Beweiskonstruktionen
Manche Experten halten sich für besonders schlau: Mit komplizierten, kaum nachvollziehbaren Beweisführungen versuchen Sie ihre abenteuerlichen Gedankenkonstruktionen zu etablieren und unantastbar zu machen. Das Buch "Anti-Globalisierung" hat derlei Tricks nicht nötig - auch der nicht vorgebildete Laie kann die Stichhaltigkeit der Argumente beurteilen.

Kein Lagerdenken
Die meisten Bücher haben einen unverkennbaren Stallgeruch, der Autor kann sich von seiner politischen Grundeinstellung nicht lösen. Sie werden sehen, dass dieses Buch auch in dieser Beziehung anders ist und der Autor neutral und unvoreingenommen an die Probleme herangeht.

Keine abgestanden Vorschläge!
Dieses Buch wartet auf mit einer Fülle wirklich beeindruckender Reformvorschläge, die nicht schon tausendmal erörtert wurden. Sie sind logisch konsequent und tatsächlich umsetzbar.

Die Entlarvung der Propaganda
In diesem Buch werden viele gängige Thesen der Ökonomen und Propagandisten eindrucksvoll widerlegt. Jeder kann sich selbst ein Urteil bilden, was er von den oft dümmlichen Parolen zu halten hat.

Nur 96 Seiten!
In der Kürze liegt die Würze! Ein gutes Sachbuch erkennt man oft schon an seiner Prägnanz. Ausschweifende oder umständliche Erklärungen und das Aufbauschen banaler Nebensächlichkeiten tragen nicht zum allgemeinen Verständnis bei.
Von anfänglich 400 Seiten wurde das Buch "Anti-Globalisierung" immer wieder überarbeitet und gekürzt, bis es schließlich seine jetzige, ausgereifte Form gefunden hat.

Neue Einsichten!
Dieses Buch bietet dem interessierten Leser ein neues Grundverständnis über die komplexen Zusammenhänge der Weltwirtschaft. Es schafft eine Basis, die Mechanismen der Ökonomie begreifen und richtig einschätzen zu können.

Keine Einzelaspekte!
Die meisten Wirtschafts- und Globalisie-rungsfachbücher kranken daran, dass sich die Autoren an nebensächlichen Einzelaspekten verbeißen. In diesem Buch hingegen wird das Wesentliche nie aus den Augen verloren - der Leser wird geschult, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Gedankenfreiheit!
Die meisten Autoren erweisen sich als Gefangene veralteter Denkmuster. Es scheint ihnen schier unmöglich, einmal in jungen Jahren eingepaukte Lehrsätze in Frage zu stellen. Auf dieser Basis gelangt man schwerlich zu neuen Erkenntnissen.

Keine utopischen Hirngespinste
Viele aufrichtige Mitstreiter für eine bessere Welt scheitern an ihrer Gut- und Wundergläubigkeit. So charmant manche Reformen auch klingen, wenn es keine reelle Chance zur Umsetzung gibt, schaden Wunschträume mehr als sie nützen.
In diesem Buch wird der Leser nicht mit wohlklingenden Phantasien veralbert (Beispiel: "...wir brauchen einheitliche Regeln für den Welthandel").

"Wer mehr Arbeitsplätze verspricht könnte genau so gut besseres Wetter versprechen"
Viele Experten behaupten, wegen der Globalisierung hätten Politiker eh keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und des Lebensstandards. Doch die Globalisierung ist kein unabwendbares Schicksal, dem die Menschheit sich ergeben muss. Das Buch "Anti-Globalisierung" zeigt, wie man in unser verflochtenen Welt die politische Handlungsfähigkeit zurückgewinnt und sich aus der globalen Umklammerung befreit.

 

 Home (Eingangsseite www.anti-globalisierung.de mit Menueleiste)

 

 

 © Manfred J. Müller, Flensburg

 



Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten. Inzwischen sind auch vier Bücher erschienen: "Die Kultivierung des Kapitals", 2001, "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!", 2002, "Das neue Wirtschaftswunder. Die Entmachtung des globalen Dumpingsystems", 2005, "Das Kapital und die Globalisierung", 2008. Müller ist Inhaber eines Versandhauses und gewinnt von daher einen praxisnahen Einblick in die Abartigkeiten des globalen Verdrängungswettbewerbs.

Manfred Müller betreibt über 30 politische Websites, unter anderem: www.anti-globalisierung.de, www.neo-liberalismus.de, www.kapitalismus-online.de, www.umweltschutz-klimawandel.de, www.presse-club.de, www.weltwirtschaft-globalisierung.de, www.globalisierung-welthandel.de, www.das-kapital.eu, www.anti-lohndumping.de,

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